11. Juli 2018, 07:00 Uhr

Handball

Hüttenbergs Zugang Zintel gleich 100 Prozent Handball

Jung, tatendurstig, ehrgeizig und zielstrebig. Björn Zintel kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Im Interview verrät der talentierte Spielmacher, warum er sich für Hüttenberg entschieden hat.
11. Juli 2018, 07:00 Uhr
Voller Tatendrang: Hüttenbergs Rückraum-Mitte-Spieler Björn Zintel (r.) stellt sich den Fragen von Sportredakteur Wolfgang Gärtner. (Foto: ras)

TV 05/07 Hüttenberg


Es gibt nichts Schöneres, als rauszugehen und zu spielen!« Der Satz sagt eigentlich alles über Björn Zintel aus. Der Rückraum-Mittespieler lebt Handball mit jeder Faser seines Körpers– und passt somit voll in das Hüttenberger Profil. Zintel spielte zuletzt für den Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. Dort zeichnete sich der mehrfache Junioren-Nationalspieler nicht nur als genialer Passgeber aus, sondern auch als Rückraumkanonier. Er hätte zwar gerne in der Bundesliga gespielt, beim Erstliga-Absteiger fühlt er sich aber auch wohl und geht mit viel Zuversicht in die Zweitliga-Saison 2018/19.

Sie werden sicherlich die Position von Dominik Mappes einnehmen. Ähneln sich Ihre Spielweisen?

Björn Zintel: Jeder hat seine Qualitäten. Von der Spielweise ähneln wir uns nicht. Durch seinen Abgang ist ein Vakuum entstanden. Da gilt es für mich –und natürlich auch mit dem Rest der Mannschaft sowie mit der Hilfe von Trainer Emir Kurtagic –, die Lücke zu schließen – und leistungsmäßig noch besser zu werden.

Wo sehen Sie Ihre Fähigkeiten im Spiel, was zeichnet Sie aus?

Zintel: Ich habe als junger Spieler noch Entwicklungsfelder in jeglicher Hinsicht. Was ich mit auf das Feld bringe, ist eine hohe Arbeitsmoral. Ich würde am liebsten jeden Tag, zwei- bis dreimal in die Halle gehen. Für mich ist jeder Tag eine große Dankbarbeit, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Ansonsten zeichnen mich meine Athletik, meine Schnelligkeit, gepaart mit einem ordentlichen Schlag- oder Sprungwurf aus. Ich bin nicht der reine Spielmacher, sondern versuche dabei, noch ein hohes Maß an Torgefährlichkeit mitzubringen.

Die Tage der Vorbereitung sind bezüglich der Automatismen von enormer Bedeutung.

Zintel: Ja. Jetzt geht es darum, mich schnellstmöglich mit meinen neuen Mitspielern vertraut zu machen. Zu wissen, wie muss ich mit meinen Kreisläufern spielen. Die Verbindung Rückraum Mitte / Kreisläufer – die Achse ist für mich ganz wichtig.

20 Teams nehmen in der 2. Bundesliga die Herausforderung an. Das wird ein Kraftakt für jede Mannschaft.

Zintel: Wir haben 38 Spiele vor der Brust. Da bleibt nicht viel Zeit, sich großartig zu freuen oder auch zu trauern, wenn es mal zum Misserfolg kommt. Man hat jedes Wochenende die Chance, es wieder besser zu machen. Wir müssen uns nun sehr gut vorbereiten und hoffentlich gut in die Saison starten.

Wo sind Sie untergebracht. Haben Sie schon eine Wohnung oder nächtigen Sie im Hotel?

Zintel: Ich habe in Atzbach zusammen mit meiner Partnerin und unserem Hund eine schöne Wohnung gefunden. Darüber sind wir happy. Ich brauche von dort aus ins Training rund 15 Minuten. Meine Freundin muss beruflich nach Gießen. Was die logistische Lage betrifft, sind wir sehr gut aufgestellt. Wir fühlen uns nach nur einer Woche schon heimisch.

Was hat Sie nach Hüttenberg gelockt?

Zintel: Ich hatte in Hamm eine Vertragsverlängerung schon früh abgelehnt, da ich gerne in der Bundesliga spielen wollte. Ich hatte viele Gepräche, viele Kontakte. Aber einiges lief auch sehr unglücklich, daraus habe ich meine Lehren gezogen. Ich war letztlich sehr dankbar, dass sich dann die Möglichkeit hier in Hüttenberg ergeben hat. Ich bringe dem Club einen Riesenrespekt entgegen. Was hier seit Jahren auf diesem Niveau geleistet wird, ist enorm. Das spiegelt eine gute Struktur und die gute Arbeit wider.

Welche Rolle spielte Trainer Emir Kurtagic bei Ihrer Entscheidungsfindung?

Zintel: Ich hatte mit ihm sehr gute Gespräche. Ich habe schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind, was es angeht, Handball zu leben. Die 100-Prozent-Einstellung zum Handball, zum Leistungssport. Das ist das, was ich auch habe. Es passen viele Sachen überein.

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