09. September 2018, 20:53 Uhr

Heimsieg nach Stotterstart

09. September 2018, 20:53 Uhr
Wetzlars Nedim Hadzic (22) nutzt die Lücke in der Erlangener Abwehr zu einem seiner neun Tore. (Foto: ras)

HSG Wetzlar


Nach Stotterstart doch noch die Punkte daheim behalten. Für die HSG Wetzlar U 19 hatte gleich die erste Bundesligapartie gegen den HC Erlangen einiges zu bieten, ging aber mit 28:26 (11:12) letztlich an die Handball-Hausherren.

Der Bundesliganachwuchs begann sehr nervös, leistete sich viele leichtfertige Fehler gerade im Angriffsspiel. In der Abwehr fehlte in den ersten Minuten der nötige Zugriff, sodass gerade das Erlanger Zusammenspiel mit dem Kreisläufer in der Anfangsphase zum Erfolg führte. »Das konnten wir nicht unterbinden«, erklärte Betreuer Kai Nober. »So entstanden vier der ersten sechs Gegentore durch Siebenmeter.« So hieß es nach sieben Minuten 5:1 für die Gäste.

Mit fortschreitender Spielzeit stabilisierte sich Wetzlar vor allem in der Deckung und fand auch im Angriff immer bessere Lösungen. »In Unterzahl konnten wir so auch den ersten Ausgleich herstellen«, so Nober, der das 10:10 von Ian Weber in der 27. Minute meinte.

Im zweiten Durchgang fand die HSG schneller zu ihrem Spiel und legte im Angriff noch eine Schippe drauf. Nach 11:14-Rückstand in der 33. Minute stellte der bärenstarke Neuzugang Nedim Hadzic beim 19:19 (43.) den Ausgleich her. Beim 21:19 von Kevin Kunzendorf vier Minuten später hatte Wetzlar erstmals eine Zwei-Tore-Führung erzielt. »Wir haben es dann geschafft, das Spiel zu drehen und haben es gut zu Ende gespielt. Insgesamt ist der Sieg verdient«, erklärte Nober.

Trainer Thomas Weber ergänzte: »Mit den ersten 15 Minuten können wir natürlich so nicht zufrieden sein, da müssen wir konsequenter angreifen und verteidigen. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, wir könnten dieses Spiel verlieren. Ich bin zufrieden, dass wir die Punkte geholt haben, aber wir haben natürlich noch Steigerungspotential. Erlangen ist eine unangenehme Mannschaft, gegen die noch einige andere ein paar Federn lassen werden.«

HSG Wetzlar U 19: Weizsäcker, Fischer; Klotz, Patt, Kleemann, Klimpke (8/1), Ian Weber (4/2), Grosskopf (3), Kunzendorf (1), Becker, Hadzic (9), Jan Waldgenbach, Scheibel (2), Niklas Waldgenbach (1).

HC Erlangen: Golla, Winicki; Schneider (1), von Alvesleben (8), von der Burg, Bauder (8/6), Hochgesang, Spörke (2), Stöckl (2), Stieger, Eule, Merk, Duvancic (5).

Im Stenogramm / SR: Kijowsky/Strüder). – Z: 250. – Zeitstrafen: 2:6 Min. – Siebenmeter: 5/3:6/6.

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