08. August 2018, 21:55 Uhr

Basketball

Harvard-Absolvent Chambers wechselt zu Gießen 46ers

08. August 2018, 21:55 Uhr
Pointguard Siyani Chambers wirft ab sofort Körbe für die Gießen 46ers. (imago)

Der Kader der Gießen 46ers ist komplett. Der mittelhessische Basketball-Erstligist hat den noch fehlenden Pointguard Siyani Chambers verpflichtet, der an der renommierten Harvard-Universität studierte. Der 24-Jährige spielte zuletzt in Österreich bei den Flyers Wels. Der 1,83 m große US-Amerikaner hat in Gießen einen Einjahresvertrag unterschrieben.

»Ich bin sehr dankbar und aufgeregt, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, für den Club Gießen 46ers zu spielen. Ich freue mich darauf, meine Teamkollegen, Trainer, Fans und andere Mitglieder des Clubs zu treffen und arbeite hart daran, alle Ziele des Clubs zu erreichen«, so der neue Spielmacher.

Chambers kommt mit einem Harvard-Abschluss in Soziologie in der Tasche an die Lahn. Sportlich wird der Spielmacher in Gießen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. Im österreichischen Wels startete er in seinem ersten Jahr außerhalb von Amerika von der Königsposition. Dabei stand er im Schnitt 33,25 Minuten auf dem Feld, erzielte dabei durchschnittlich 14,9 Punkte und verteilte pro Spiel 5,3 Assists.

Im letzten Jahr an seiner Uni in Harvard fungierte Chambers als Kapitän. 2015 verletzte er sich schwer am Knie (Kreuz– bandriss). Ein Jahr Pause vom Basketballsport folgte. In der Geschichte von Harvard hat Chambers ebenfalls einen Platz: Er ist bislang der zweitbeste Passgeber der renommierten Universität. 2012 erhielt er in Minnesota die Auszeichnung bester Highschool-Spieler.

Chambers ist ein Anführertyp, der weiß, wie man seine Mitspieler einsetzt – der sogenannte verlängerte Arm des Trainers. Ob er diese Rolle im Freyer-Team übernehmen kann, wird sich zeigen. Immerhin stehen dem Coach mit David Bell, Max Landis und Bjarne Kraushaar schon drei Spielmacher zur Verfügung. Freyer zur Verpflichtung: »Ich bin froh, dass wir mit Siyani einen Pointguard verpflichten konnten, der durch seine Karriere in Harvard eine große Persönlichkeit besitzt. Zudem hat er auf dem Feld viele Stärken, die gut zu unserem Team passen.«

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