17. Dezember 2018, 20:23 Uhr

Hahn hält, Heberlein und Zecher treffen

17. Dezember 2018, 20:23 Uhr
RJG
Sarah Taylor vom TV Hüttenberg II (r.) kann Anne Heberlein von der HSG Fernwald nicht mehr von einem ihrer acht Tore abhalten. Ihr Team gewinnt das Topspiel mit 29:24. (Foto: ras)

Die HSG Fernwald hat das Spitzenspiel in der Frauenhandball-Bezirksoberliga beim TV Hüttenberg II mit 29:24 gewonnen und geht als Tabellenzweiter hinter Spitzenreiter HSG Wettenberg II (33:15 über die FSG Gettenau/Florstadt) in die Weihnachtspause. Weiterhin im Aufwind befindet sich die TSG Leihgestern II, die am letzten Spieltag des Jahres mit 22:17 den TuS Vollnkirchen bezwang. Dagegen musste sich die HSG Hungen/Lich in letzter Sekunde der HSG Marburg/Cappel mit 30:31 geschlagen geben. Weiter geht’s erst im neuen Jahr mit dem ersten Rückrundenspieltag am ersten Februar-Wochenende, da der Verband über eine Spielpause während der Heim-WM der Männer verfügt hat.

TV Hüttenberg II – HSG Fernwald 24:29 (12:18): Fernwald gewann ungefährdet, da das gesamte Team mit großem Willen agierte und in allen Belangen überzeugen konnte. In den ersten 20 Minuten war es beim 2:2 (4.) und 10:11 (19.) eine Partie auf Augenhöhe, ehe sich die Fernwälderinnen bis zur Pause mit 18:12 bereits einen deutlichen Vorsprung verschafften. Hüttenberg II gelang es in der zweiten Hälfte nicht mehr, diesen Rückstand auszubügeln. Der Löwenanteil der Gastgebertore verteilen sich beim TVH auf Leonie Patzschke, Sarah Taylor, Karina Schmidt und Juliana Milena Hels. Bei den Gästen taten sich dieses Mal besonders Torhüterin Sandra Hahn und mit insgesamt 17 Toren Anne Heberlein sowie Nadine Zecher hervor. – Tore, Hüttenberg II: Klaus (1), Seipp (3), Couper (1), Patzschke (4), Andermann (1), Taylor (4), Schmidt (5/1), Hels (5/4). Fernwald: Polleichtner (1), Hensel (1), Heberlein (8/3), Engelberth (1), Elen (3), Kostka (4/1), Zecher (9/1), Fuhrländer (2).

HSG Wettenberg II – FSG Gettenau/Florstadt 33:15 (14:6): Den Wettenbergerinnen merkte man an, dass sie auf einige Spielerinnen verzichten mussten. So war man bei den Gastgeberinnen zunächst gezwungen, zu improvisieren, was sich zwar nicht in der starken Abwehr, aber durch Unkonzentriertheiten im Angriff bemerkbar machte. Über das 4:2 nach einer knappen Viertelstunde ging die HSG mit einem 14:6 in die Kabine, was vor allem einer starken Lena Reuschling im Tor mit u. a. zwei abgewehrten Siebenmetern zu verdanken war. In der zweiten Hälfte bewährte sich im Kasten Zugang Janina Kraus, die sich ebenfalls mit guten Paraden auszeichnete. So bauten die Wettenbergerinnen ihren Vorsprung Tor um Tor aus und siegten letztlich deutlich. – Tore, Wettenberg II: Jansche (4), Bechthold (1), Fischermanns (4), Rückel (5), Sterlepper (5/1), Till (6), Herbert (2), Weise (1), Kant (3), Gerschbach (2). Gettenau/Florstadt: Schulz (1/1), Schmeißer (2), Laura Müller (4/2), Leonie Müller (1), Freiter (1), Ginter (2/1), Schmidt (3), Ende (1).

TSG Leihgestern II – TuS Vollnkirchen 22:17 (12:9): Leihgestern setzte den positiven Trend fort und holte aus den vier letzten Spielen den dritten Sieg. In den ersten 20 Minuten war es ein Duell auf Augenhöhe, wobei sich die Gäste beim 7:8 (20.) noch vorne sahen. In der Folgezeit bis zur Halbzeit nahm jedoch die TSG das Zepter in die Hand und führte zur Pause mit 12:9. Auch nach dem Wechsel waren die Gastgeberinnen spielbestimmend und sicherten sich über das 19:11 (46.) mit 22:17 einen sicheren Sieg. Besonders zielsicher an diesem Tag war bei den Gastgeberinnen Isabell Brauner mit alleine acht Feldtreffern. – Tore, Leihgestern II: Clausius (1), Walther (2), Mastenbroek (2/2), Käs (3), Ferber (4/2), Brauner (8), Kunzig (2). Vollnkirchen: Binz (3/1), Gadek (1), Hoffmann (1), H. Friedrich (1/1), Belter (3), Kneller (4), S. Friedrich (2), Damm (1), Bernhardt (1).

HSG Hungen/Lich – HSG Marburg/Cappel 30:31 (16:15): Nach einem holprigen Start (2:4, 7.), berappelte sich die HSG Hungen/Lich mit einem Zwischenspurt auf 7:4 (13.) und konnte bis zur Pause einen knappen Vorsprung beim 16:15 behaupten. Auch in der zweiten Halbzeit lief alles nach Plan für die Gastgeberinnen, die über das 24:22 (45.) kurz vor Schluss mit 30:28 (59.) führten. Doch in den letzten 90 Sekunden kippte tatsächlich noch die Partie. Nach dem Anschluss zum 29:30 glich Antonia Fürst 25 Sekunden vor dem Ende für Marburg aus und erzielte drei Sekunden vor dem Ende sogar noch den überaus glücklichen Siegtreffer für die Gäste. – Tore, Hungen/Lich: Kötter (4), Bößendörfer (1), Größer (3), Schäfer (5), L. Schneider (6), Spieker (3), Wehrum (8/5). HSG Marburg/Cappel: Schneider (1), Riedemann (2), Hanke (5/1), Fürst (3), Schuster (7/1), Schmidt (6), Feise (7/1).

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