02. März 2018, 15:12 Uhr

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar vor dem Showdown: Promis drücken die Daumen

Die Sport-Prominenz drückt der HSG Wetzlar die Daumen. Das sagen Sprinterin Lisa Mayer, Benjamin Lischka von den Gießen 46ers und Fußballer Sonny Kittel vor dem Showdown gegen Stuttgart.
02. März 2018, 15:12 Uhr

HSG Wetzlar


Der Fokus der Handballer, aber auch der der großen Sportler-Familie aus Mittelhessen ist am Sonntag auf die Bundesliga-Manschaft der HSG Wetzlar gerichtet. Um 15 Uhr steigt das Do-or-die-Spiel gegen die Stuttgarter um die Teilnahme an der prestigeträchtigen Pokal-Endrunde in Hamburg (5. und 6. Mai). Von Topsprinterin Lisa Mayer, Fußball-Profi Sonny Kittel, Basketball-Lokalmatador Benjamin Lischka bis hin zu RSV-Rolli-Cheftrainer Ralf Neumann, Präsident Martin Blum (Fußball-Zweitligist FSV Hessen Wetzlar) und den drei Geschäftsführern Heiko Schelberg (Gießen 46ers), Jörg Fischer (SC Teutonia Watzenborn-Steinberg) und Holger Pfeiffer von der Licher Privatbrauerei – sie alle fiebern mit der HSG und wünschen ihr den Erfolg von Herzen.

 

Holger Pfeiffer (Foto: pm)
Holger Pfeiffer (Foto: pm)

Holger Pfeiffer (Geschäftsführer Licher Privatbrauerei): Das ist für die HSG ein Riesending, wieder mal auf einer besonderen Bühne aufzutreten. Man muss das Spiel gegen Stuttgart mit Demut und dem nötigen Ernst angehen, Stuttgart scheint ein vermeintlich leichter Gegner zu sein. Aber die werden genauso heiß sein. Die HSG ist aber gut aufgestellt. Wir sind bei der HSG seit Jahrzehnten nachhaltig dabei. Natürlich wäre das Topevent in Hamburg für uns eine tolle Werbeplattform, auf der wir mit dem Trikotaufdruck in Erscheinung treten. Aber wenn es nicht klappt, bleiben wir natürlich auch weiterhin im Boot. Wenn sie es schaffen, werde ich, wenn es mir irgendwie möglich ist, nach Hamburg fahren und ein Spiel anschauen, denn zeitgleich läuft auch das Licher Wiesnfest in Pohlheim.

 


 

Ralf Neumann (Foto: gae)
Ralf Neumann (Foto: gae)

Ralf Neumann (Cheftrainer RSV Lahn-Dill, Rollstuhlbasketball): Erst einmal wünsche ich meinem Trainerkollegen Kai viel Glück und natürlich einen Sieg gegen Stuttgart. Die HSG sollte sich aber nur auf die Partie am Sonntag konzentrieren, nicht den Fehler machen, schon mal zu gucken, was da auf einen beim Final Four zukommen kann. Der Fokus darf nur auf Stuttgart liegen. Das ist eine Riesensache für die HSG Wetzlar, das ist ihre Chance – und die muss sie nutzen. Ich wünsche es ihr, dass sie siegt, denn das wäre auch für die Handball-Hochburg Mittelhessen einfach super. Im Bereich des Erreichens von Top-Eventen sind wir bislang die einzigen, die die Fahnen hochhalten. Wenn es die HSG schafft, wäre das toll für die hiesige Sportregion. Ich drücke die Daumen.

 


 

Lisa Mayer (Foto: dpa)
Lisa Mayer (Foto: dpa)

Lisa Mayer (Topsprinterin aus Niederkleen, Sprintteam Wetzlar): Ich verfolge die Spiele der HSG Wetzlar, und natürlich drücke ich ihr die Daumen, dass sie am Sonntag gegen Stuttgart den Einzug ins Final Four schafft. Das wäre ein riesengroßer Erfog für die HSG und den Handball in Mittelhessen. Damit würde die HSG auch überregional in den Fokus rücken. Bei der Sportlerwahl habe ich mich am vergangenen Montag mit Jannik Kohlbacher unterhalten – er ist wie ich Sportler des Jahres geworden. Er wirkte auf mich locker. Seine Vorfreude auf das Spiel war ihm aber anzumerken – und mir geht es genauso.

 


 

Martin Blum (Foto: gae)
Martin Blum (Foto: gae)

Martin Blum (Präsident des FSV Hessen Wetzlar, Fußball-Frauen, 2. Liga Süd, Hoteldirektor Michel Hotel Wetzlar): Die HSG ist das Handball-Aushängeschild in Mittelhessen. Die Teilnahme am Final Four wäre eine tolle Sache für die Region, aber auch für die vielen Fans der HSG. Wir sind im Supporter- Club. Es ist beeindruckend, wie sich die HSG Wetzlar weiterentwickelt hat. Es ist eine Kontinuität zu sehen, sie hat sich in der ersten Liga etabliert. Mittlerweile ärgert die HSG die ganz Großen nicht nur, sondern gewinnt auch gegen sie – wie zuletzt in Kiel. Und das ist eine Riesenleistung aller handelnden Personen.

 


 

Jörg Fischer (Foto: gae)
Jörg Fischer (Foto: gae)

Jörg Fischer (Geschäftsführer des Fußball-Hessenligisten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und im Immobilien-Segment als Investor tätig): Unser Unternehmen ist Partner der HSG Wetzlar, ich kenne die handelnden Personen Björn Seipp und Martin Bender. Was sie seit Jahren geleistet haben, ist aller Ehren wert. Sie arbeiten seriös, ruhig und gelassen sowie erfolgreich. Das gebührt den größten Respekt. Der Einzug in ein Pokal-Endturnier ist ein tolle Sache. Ich habe es vor Jahren mit den Gießener Basketballern in Bamberg miterlebt (2006). Das hat nicht nur dem Klub Image gebracht, sondern unserer ganzen Sportregion. Ich bin mir sicher, dass bei einer Teilnahme die Unterstützung der heimischen Fans in Hamburg riesengroß wäre. Ich drücke die Daumen, dass es klappt.

 


 

Heiko Schelberg (Foto: gae)
Heiko Schelberg (Foto: gae)

Heiko Schelberg (Geschäftsführer Gießen 46ers): Klar drücken wir die Daumen, und eine Teilnahme würde der Sportregion Mittelhessen sehr gut zu Gesicht stehen, wäre ein wertvolles Beispiel für die Arbeit aller Akteure und deren Clubs. Es wäre wieder ein Ausrufezeichen für die Qualität aller Sportler in der Region und zeigt, was Wille und Leidenschaft ausmachen respektive kompensieren kann. Wir wünschen viel Glück und Erfolg und werden es mit großem Interesse verfolgen!

 


 

Sonny Kittel (Foto: gae)
Sonny Kittel (Foto: gae)

Sonny Kittel (Gießener Fußballprofi vom FC Ingolstadt 04): Ich stecke nicht voll in der Handball-Materie, aber auf die Tabelle schaue ich schon drauf - auch auf die der Basketball-Bundesliga wegen den 46ers. Ich kann der HSG auf den Weg geben, dass sie mit einem Sieg etwas Großartiges erreichen kann. So eine Situation kommt nicht oft vor. Dafür sollte sie alles investieren, was sie hat. Natürlich wünsche ich ihr auch Glück, das man immer in solchen Spielen gebrauchen kann. Ich bin überzeugt davon, dass sie in ihrer Halle mit ihren Fans im Rücken den Erfolg einfahren wird.

 


 

Benjamin Lischka (Foto: gae)
Benjamin Lischka (Foto: gae)

Benjamin Lischka (Profibasketballer der Gießen 46ers): Der Einzug ins Final Four wäre für die ganze Region eine coole Sache, wenn die HSG unsere mittelhessischen Farben in Hamburg vertritt. Ich war damals als Teenager in Bamberg, als die 46ers 2006 bei der Basketball-Pokalendrunde waren. An den Hype kann ich mich noch gut erinnern. Ich wünsche den Jungs viel Glück – und dass sie es schaffen. Ich finde gut, was die HSG macht. Leider kann ich nicht mehr so viele Spiele live in der Halle sehen, aber wenn sie auf Sky laufen und ich Zeit habe, schaue ich sie mir natürlich an.

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