12. Juli 2018, 07:00 Uhr

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar startet mit fünf Neuzugängen

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat am Mittwoch die Saisonvorbereitung eingeläutet. Ins Trainingslager nach Österreich geht’s am kommenden Dienstag.
12. Juli 2018, 07:00 Uhr
Athletiktrainer Jonas Rath (weißes Shirt) übernimmt die erste Einheit der Saisonvorbereitung bei der HSG Wetzlar am Mittwoch. (Foto: Vogler)

HSG Wetzlar


»Individuell und als Mannschaft an die Grenzen gehen«: Unter diesem Motto von Trainer Kai Wandschneider ist Handball-Bundesligist HSG Wetzlar am gestrigen Mittwoch in die Saisonvorbereitung gestartet. In der Sporthalle Dutenhofen standen erste Athletikeinheiten auf dem Programm. Am 18. August geht’s für die HSG Wetzlar im Pokal los, Bundesligastart ist am 26. August mit einem Heimspiel gegen Bietigheim.

»Wir haben nicht viel Zeit«, wusste Wandschenider schon gestern. Wieder einmal muss er sich der Aufgabe annehmen, Leistungsträger zu ersetzen und neue hoffnungsvolle Spieler in die Mannschaft einzubinden. Verlassen haben die Mittelhessen u.a. Top-Torhüter Benjamin Buric und Kreisläufer sowie Nationalspieler Jannik Kohlbacher. Fünf Neuzugänge (Tibor Ivanisevic, Emil Frend Öfors, Nils Torbrügge, Lars Weissgerber und Lenny Rubin) standen gestern auf dem Parkett.

Im Schnitt verließen die Wetzlarer in den letzten sechs Jahren nach jeder Saison sieben Spieler, häufig Korsettstangen. Um schnell wieder ein Team zu werden, das sich im Mittelfeld der Bundesliga einreiht, fährt die HSG, Vorjahreselfter, am kommenden Dienstag ins Trainingslager nach Österreich. »Teambuildingmaßnahmen« stehen an, ansonsten: »Trainieren, trainieren, trainieren. Morgens um sieben Uhr wird gelaufen, danach geht’s in den Kraftraum oder zum Individualtraining in Dreier- oder Vierergruppen. Am Nachmittag arbeiten wir dann im taktischen Bereich«, erklärt der HSG-Coach.

Zuvor werden heute und morgen Leistungstests im Stadion Wetzlar und im Uniklinikum Gießen durchgeführt, am Samstag geht’s zum Sponsorenempfang. Wandschneider möchte seine Mannschaft an der Bestimmung der Spielweise teilhaben lassen, »nicht frontal vorgeben«. Der Mannschaftsrat wird vom Team gewählt, den Kapitän bestimmt der Trainer selbst, kurz vor dem Pokalauftakt, genauso wie die interne Zielsetzung, die erst direkt vor Saisonstart besprochen wird.

Im Generellen ist die Mannschaft jünger geworden, mit Philipp Pöter (32) und Evars Klesniks (38) sind erfahrene Spieler gegangen. Neben den jungen Neuzugängen stoßen aus der eigenen Jugend zumindest planmäßig Torben Waldgenbach, Ian Weber und Hendrik Schreiber hinzu. Die beiden Letztgenannten fehlen in den ersten Vorbereitungswochen allerdings wegen der Jugend-Nationalmannschaft.

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