19. August 2018, 21:31 Uhr

DHB-Pokal

HSG Wetzlar souverän weiter

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat nach zwei klaren Siegen gegen die Zweitligsten TV Großwallstadt und EHV Aue die 3. DHB-Pokal-Hauptrunde erreicht.
19. August 2018, 21:31 Uhr
Die richtigen Worte gefunden hat beim Wetzlar Pokal-Auftritt in Lößnitz Trainer Kai Wandschneider. (Archivfoto: Vogler)

HSG Wetzlar


Angeführt vom neuen Kapitän Filip Mirkulovski, der von Trainer Kai Wandschneider bestimmt wurde, zogen die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar ins Achtelfinale des DHB-Pokals ein. Am Samstag setzten sich die Mittelhessen mit 30:24 (16:11) gegen Zweitliga-Aufsteiger TV Großwallstadt durch. Am Sonntag war Gastgeber EHV Aue der Gegner, der souverän mit 28:18 (15:9) distanziert wurde.

Halbfinale

TV Großwallstadt – HSG Wetzlar 24:30 (11:16): Die Grün-Weißen sind mit einem Schönheitsmakel in die 2. Runde des DHB-Pokals eingezogen. Denn der Sieg gegen den TVG war gespickt mit zahlreichen vergebenen freien Würfen, die ein sehr starker Großwallstädter Schlussmann Jan-Steffen Redwitz parierte.

Zu Beginn der Partie konnte der TVG noch mithalten, doch Treffer von Stefan Cavor, Lenny Rubin und Maximilian Holst bedeuteten das 6:3 (11.). Eine Führung, die der Erstligist bis zum Schluss nicht mehr hergab. Problem der Grün-Weißen war danach vor allem die Chancenverwertung vom Kreis und den Außenpositionen, so blieb es bis zur 27. Minute beim Drei-Tore-Vorsprung, ehe Holst per Siebenmeter zur 16:11-Halbzeitführung traf.

Auch nach dem Wechsel zeigte Torhüter Tibor Ivanisevic eine starke Leistung, doch die aus seinen Paraden resultierenden Gegenstöße wurden reihenweise vergeben. Großwallstadt kämpfte sich nach dem 13:19, gestützt auf Torhüter Jan-Steffen Redwitz, zurück in die Partie, kam auf 18:22 und 24:28 heran. Lars Weissgerber und Cavor sorgten aber für den 30:24-Endstand.

Großwallstadt: Redwitz, Klein; Spatz (5/3), Eisenträger (5), Blank, Schnellbacher, Corak (1), Stark (8), Keck (1), Winkler (3), Geopfert (1).

Wetzlar: Ivanisevic, Klimpke; Hermann, Kneer (2), Björnsen, Ferraz (4), Mirkulovski (1), Schreiber, Torbrügge (1), Weissgerber (3), Frend Öfors (1), Holst (7/7), Forsell Schefvert (1), Rubin (3), Lindskog (2), Cavor (5).

Stenogramm / SR: Blümel/Loppaschewski (Berlin). – Z: 250. – Zeitstrafen: 8:2 Min. – Siebenmeter: 3/3:7/7.

Finale

EHV Aue – HSG Wetzlar 18:28 (9:15): Auch in der 2. Runde taten sich die Grün-Weißen in der Anfangsviertelstunde schwer, Aue blieb bis zum 6:6 in der 17. Minute auf Tuchfühlung. Danach stabilisierte sich die HSG und es war Rubin, der in der 24. Minute auf 11:6 stellte. »Wir haben heute bis auf zwei, drei Löcher richtig gut Handball gespielt«, lobte Trainer Wandschneider. In Angriff wie Abwehr agierte seine Mannschaft sehr diszipliniert. »Die Spielanlage stimmt schon. Wir haben uns gegenüber Wacker Thun gestern schon in der Abwehr gesteigert und heute noch mal einen draufgelegt. Heute haben alle eingesetzten Spieler gezeigt, dass sie voll bei der Sache sind. So ein Wochenende ist absolut strapaziös, zwei Spiel an zwei aufeinander folgenden Tagen gegen Zweitligisten.«

Bis zur Pause hatte sich Wetzlar bereits eine 15:9-Führung erarbeitet, die in der zweiten Hälfte weiter ausgebaut wurde. Ein Grundstein für den hohen Sieg war auch eine überragende Leistung von Torhüter Tibor Ivanisevic. Der Neuzugang zeigte 16 Paraden. »Das war unfassbar gut«, lobte Wandschneider, der nicht umhin kam, noch einen Spieler hervorzuheben. »Und richtig stark war Olle Forsell Schefvert, der viele Akzente gesetzt hat.« Und nebenbei noch fünf Tore zum 28:18-Sieg seiner Farben beisteuerte.

Aue: Musil, Rasimas, Töpfer; Meinhardt (2), Roch (1), Ebert (2), Bornhorn (1), Petreikis (1), Dumcius (2/1), Brykner (2), Faith (1), Neuteboom, Schauer, Lux (2), Paraschiv (2), Tuminskis (2).

Wetzlar: Ivanisevic, Klimpke; Hermann, Kneer, Björnsen (1), Ferraz (4), Mirkulovski (2), Schreiber (1), Torbrügge, Weissgerber (4), Frend Öfors (5), Holst (1/1), Forsell Schefvert (5), Rubin (2), Lindskog (3), Cavor.

Stenogramm / SR: Blümel/Loppaschewski (Berlin). – Z: 375. – Zeitstrafen: 8:2 Min. – Siebenmeter: 4/1:3/1.

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