17. März 2018, 16:00 Uhr

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar probt für Final 4 in Hamburg

Die Akkus sind leer. Die vielen Spiele der letzten Wochen haben an den Kräften der Bundesliga-Handballer von der HSG Wetzlar gezehrt. Und nun kommt TSV Hannover-Burgdorf.
17. März 2018, 16:00 Uhr
Hofft nach einem Punkt in zwei Spielen auf bessere Zeiten – HSG-Trainer Kai Wandschneider vor der Sonntagpartie gegen den TSV Hannover-Burgdorf. (Foto: Vogler)

HSG Wetzlar


Drei aufreibende Wochen enden für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf (Anwurf 12.30 Uhr). Zum Abschluss der englischen Wochen kommt ausgerechnet der Pokal-Halbfinalgegner nach Mittelhessen, der zu den großen Überraschungen der Saison zählt. Die Negativserie des letzten Jahres ist vergessen: »Die Recken« marschieren unaufhaltsam in Richtung internationaler Platzierung.

Plätze ist auch das Stichwort für Sonntag, denn HSG-Geschäftsführer Björn Seipp bittet zu beachten, dass wegen eines verkaufsoffenen Sonntags auch das Forum Wetzlar geöffnet hat. Deshalb steht den Besuchern der Partie nur eine eingeschränkte Anzahl an Parkplätzen im Parkhaus zur Verfügung. »Es stehen jedoch auch noch Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz Lahnhof sowie im Coloraden-Parkhaus zur Verfügung«, so Seipp. Für die Partie gegen die Hannoveraner gibt es noch Stehplatzkarten im Vorverkauf.

Wie gehen die Teams in die Partie? Beim Spiel am Donnerstagg in Ludwigshafen war der Mannschaft von HSG-Trainer Kai Wandschneider deutlich anzumerken, wie sehr die letzten Wochen an den Kräften gezehrt haben. In den letzten 20 Minuten schienen die Wetzlarer stehend K.o. zu sein und gaben das gewonnen geglaubte Spiel noch aus der Hand. Die Rückreise war zwar kurz, und somit die Regenerationszeit ein bisschen länger. Fraglich, ob sie ausreicht, um gegen den Tabellenvierten noch einmal alles reinwerfen zu können. Zudem waren auch die angeschlagenen Filip Mirkulovski, Philipp Pöter und Jannik Kohlbacher am Donnerstag lange im Einsatz.

»Die Recken« indes hatten eine Woche Zeit, sich auf die Partie in Wetzlar vorzubereiten. Zudem sind mit Morten Olsen und Mait Patrail zwei angeschlagene Spieler wieder fit. Allerdings muss Hannovers Coach Carlos Ortega noch auf die angeschlagenen Fabian Böhm (Oberschenkelzerrung), Rúnar Kárason (Wade) und Evgeni Pevnov (Oberschenkel) verzichten, bei denen auch noch nicht klar ist, ob sie am Sonntag mitwirken können. »Wir hoffen natürlich, dass sie spielen können, aber wir haben einen breiten Kader und können auch Ausfälle kompensieren«, erklärte Ortega.

Englische Woche – Fluch oder Segen? Es ist ein zweischneidiges Schwert – und so muss es kein zwingender Vorteil für »Die Recken« sein, dass Wetzlar das Spiel in Ludwigshafen in den Beinen hat. »Das weiß man meist erst hinterher«, erklärte Ortega. »Auf der einen Seite fühlen wir uns gerade gut, sodass es sinnvoll wäre, viele Spiele zu haben und diesen Wettkampfdruck aufrecht zu erhalten. Andererseits können wir uns das Spiel von Wetzlar noch mal angucken und uns auf das Spiel am Sonntag sehr gut vorbereiten.«

»Die Jungs können sich nicht ausruhen. Es heißt, weiter auf die Zähne zu beißen«, so Wandschneider im Hinblick auf seine angeschlagenen Akteure. Im Gegensatz zur TSV wiegen Ausfälle weitaus schwerer, da der Kader weniger breit aufgestellt ist.

Ist das Spiel die Generalprobe für das Final 4 in Hamburg? Für Wandschneider ist es auf jeden Fall ein weiteres Spiel, das er als Videoanalyse bezüglich der Pokalbegegnung mit einbeziehen kann und wird. Im Hinspiel waren die Mittelmänner Olsen und Pavel Atman nicht dabei, die das Spiel der Recken noch einmal enorm aufwerten können. Aber der Respekt vor Wetzlar ist auch in Hannover groß. Und so warnte Olsen: »Ich finde es schwierig, in Wetzlar zu spielen. Sie haben eine sehr gute Mannschaft, mit einer sehr guten Abwehr und sehr guten Torhütern. Sie holen sehr viele Punkte zu Hause. Vor allen Dingen die Zuschauer machen sehr viel Druck.«

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