12. November 2018, 17:17 Uhr

Großen-Linden klettert auf Rang drei

12. November 2018, 17:17 Uhr
Uwe Schreiber holt den Siegpunkt beim Großen-Lindener Verbandsliga-9:5 über die TTG Margretenhaun-Künzell. (Foto: Friedrich)

Es waren Duelle von Tabellennachbarn an diesem Wochenende in der Tischtennis-Verbandsliga. Der TV Großen-Linden besiegte in eigener Halle die TTG Margretenhaun-Künzell und verdrängte diese vom dritten Tabellenrang, der NSC Watzenborn-Steinberg II dagegen unterlag gegen den TTC Höchst/Nidder II und rutschte auf den sechsten Rang ab.

TV Großen-Linden – TTG Margretenhaun-Künzell 9:5: »Es war das erwartet schwere Spiel. Der Gegner war ersatzgeschwächt, aber es wurde doch ein zähe Angelegenheit«, befand Großen-Lindens Kapitän Uwe Schreiber. Nachdem Andrius Preidzius/Uwe Schreiber und Roland Fritsch/Simon Frodl-Dietschmann sich jeweils in drei Sätzen behauptet hatten, verpassten Carsten Jung/Dirk Schneider trotz einer 2:0-Satzführung eine mögliche Vorentscheidung und mussten sich nach fünf Sätzen zum 1:2-Zwischenstand geschlagen geben.

Auch in den Einzeln sollte es den Gastgebern zunächst nicht gelingen, sich abzusetzen. Alle drei Paarkreuze endeten im ersten Duchgang pari. Auf Lindener Seite punkteten Preidzius (3:0), Jung (3:1) und Schreiber (3:1), während Fritsch (0:3), Schneider (1:3) und Frodl-Dietschmann (2:3) als Verlierer von der Platte gingen. Dann platzte endlich der Knoten. Preidzius gewann ein spannendes Spitzeneinzel in fünf Sätzen, Fritsch baute nach drei knappen Satzgewinnen die Führung aus und Jung sorgte mit seinem mittlerweile elften Einzelerfolg für die Vorentscheidung zum 8:4. Der Viersatzniederlage des unglücklich agierenden Schneider ließ Schreiber mit seinem 3:0 den Siegpunkt folgen. »Es war ein Arbeitssieg, den wir brauchten, um oben dranzubleiben«, räumte Schreiber ein.

NSC Watzenborn-Steinberg II – TTC Höchst/Nidder II 5:9: Mit Felix Stallmach fehlte den Gastgebern ein wichtiger Akteur. Martin Richter/Bernd Commerscheidt sorgten zwar mit ihrem 3:0 für die Führung, doch durch die Niederlagen von Tim Neuhof/David Malaika und Thomas Domicke/Maximilian Dörr gerieten die Hausherren ins Hintertreffen. Nach Neuhofs 1:3 und dem Viersatzerfolg von Richter sorgte Malaika mit seinem 3:2 für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Doch in den nächsten Partien fehlte das nötige Quäntchen Glück. Drei Fünfsatzniederlagen läuteten die Niederlage ein. Commerscheidt, Domicke und Neuhof unterlagen jeweils im Entscheidungssatz, dazu hieß es bei Dörr und Richter 1:3. Nach den Dreisatzsiegen von Malaika und Commerscheidt und der 2:1-Satzführung von Domicke keimte noch einmal Hoffnung auf, doch Domicke musste sich schließlich in fünf Sätzen geschlagen geben, womit die Heimniederlage besiegelt war.

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