Gießener Olympia-Hoffnung

Gießenerin Strack: Weltcup sicher, Olympia vor Augen

Vor der Abreise nach Pyeongchang am Donnerstag spricht die Gießener Bob-Anschieberin über ihre gefühlte Welt-Tournee und ihren Versuch, an Gewicht zuzulegen.
19. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Die 23-jährige Bob-Anschieberin Ann-Christin Strack, die in Gießen wohnt und studiert, fliegt mit dem deutschen Tross jetzt schon nach Pyeongchang. (Foto: Vogler)

Die Gießener Bob-Anschieberin Ann-Christin Strack, 23, hat ihr »vorläufiges Ziel« erreicht und wurde für die erste Hälfte des Weltcups nominiert. Im Dezember soll das Olympia-Ticket für Pyeongchang gelöst werden: Dann steht der letzte Test an, ehe Mitte Januar die Nominierung für die Winterspiele in Südkorea erfolgt. Drei Damen-Teams qualifizierten sich für den Weltcup-Winter – da Ann-Christin Stracks Pilotin nicht dazuzählte, wurde sie als Ersatzanschieberin nominiert, die keinen festen Bob hat. Jede Pilotin hat eine feste und eine Ersatzanschieberin.

Leistungstest machen Olympia-Teilnahme wahrscheinlich

Berücksichtigt man die aktuellen Zeiten der letzten Leistungstests, wäre Ann-Christin Strack bei den Olympischen Spielen, die am 9. Februar 2018 beginnen, dabei. »Ich will zu Olympia. Dafür lohnt es sich, zu arbeiten«, sagte die 23-Jährige schon im Januar gegenüber dieser Zeitung. Vor ihrer Abreise zu einem Trainingslager nach Pyeongchang sprach Strack über ihre gefühlte Welt-Tournee in den nächsten Monaten und ihren Versuch, an Gewicht zuzulegen.

Frau Strack, heute geht es für Sie für zehn Tage nach Südkorea. Was ist der Anlass der Reise?

Ann-Christin Strack: Das ist eine Trainingswoche für die Pilotinnen, damit wir die Olympia-Bahn schon einmal kennenlernen und sich die Abläufe einspielen. Ich war im Frühjahr dieses Jahres schon mal dort: Es war schon ein Kulturschock: anderes Essen, die Zeitumstellung. In Pyeongchang selbst war nicht viel außer Hotels und den Sportanlagen.

Danach beginnt der Weltcup und für Sie eine halbe Weltreise...

Strack: Ja, zum Glück bin ich nach Südkorea noch mal drei Tage in Gießen. Danach geht’s Lake Placid, Salt Lake City, Kanada. Bis Weihnachten bin ich glaube ich zusammengerechnet nur noch rund zwei Wochen zu Hause.

Sie versuchen gerade noch zwei, drei Kilogramm an Gewicht zuzulegen – warum genau?

Strack: Es stimmt, da bin ich durch Ernährung und Krafttraining dran, es klappt bloß noch nicht so wirklich. Es geht um möglichst viel Gewicht im Bob und wenn ich drei Kilo mehr habe, können wir drei Kilo Zusatzgewicht aus dem Bob rausnehmen. Dann ist er leichter beim Anschieben, aber wir haben die drei Kilo mehr durch mich während der Fahrt trotzdem drin.

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