28. August 2018, 16:05 Uhr

Tennis

Gießener Teams krönen furiose Saison mit Meisterschaft

Beide Herren-Teams haben ihre Saison in der Tennis-Medenrunde mit der Meisterschaft in der Gruppenliga abgeschlossen. Sie schlagen in der nächsten Runde in der Verbandsliga auf.
28. August 2018, 16:05 Uhr
Mit einem 5:4-Sieg im Derby über den TV Lollar beendet der TC RW Gießen um Maximilian Rink die Saison ungeschlagen als Meister. (Foto: Friedrich)

Eine furiose Medenrunde haben die Tennis-Herren des TC RW Gießen in der Gruppenliga hingelegt. Sowohl die als Sechser-Mannschaft gestartete Erste als auch die Zweite, die mit vier Spielern in die Saison ging, belegen souverän den ersten Platz. Somit gehen beide Teams im nächsten Jahr in der Verbandsliga an den Start. Bei den Herren aus Lollar hatte nur die erste Mannschaft Grund zur Freude, die den Klassenerhalt feiern konnte. Die zweite Garde hingegen muss zurück in die Bezirksoberliga.

 

Herren (6er) / BW Bensheim – TC RW Gießen 3:6: Das entscheidende Spiel um den Aufstieg war wie erwartet eine harte Nuss für die Männer um Mannschaftsführer David Billek. »Bis hierhin war die Saison relativ entspannt«, grinste der Gießener. »Wir wussten, dass wir gegen Bensheim das wichtigste Spiel haben, und wir haben mit viel Glück gewonnen.« Billek selbst hatte in seinem Einzel einen Matchball gegen sich, setzte sich aber mit 1:6, 7:6 und 7:6 durch. Nick Bajors benötigte ebenfalls drei Sätze, Hagen Henny und Beruk Tegai waren in jeweils zwei erfolgreich. So ging es mit einer 4:2-Führung in die Doppel. Hier machten Maximilian Rink/Billek und Henny/Sebastian Dietz mit ihren Siegen endgültig den Sack zu. »Wir haben verdient gewonnen«, meinte Billek, der mit seinem Team in der kompletten Saison von Verletzungen verschont geblieben war. »Das war unser Vorteil, da waren wir schon ganz gut aufgestellt.«

 

Herren (6er) / TC RW Gießen – TV/TF Lollar 5:4: Sebastian Dietz kam im letzten Spiel am Sonntag nicht mehr zum Einsatz, da er sich am Samstag in Bensheim an der Wade leicht verletzt hatte. Dafür spielte der erst 13-jährige Lucas Nitzschke, der sein Einzel nur knapp mit 4:6 und 4:6 gegen Patrick Hermann verlor. »Daraus wollten wir schon ein bisschen Profit schlagen«, meinte Lollars Mannschaftsführer Robert Komp, was auch teilweise gelang. An der Seite von Beruk Tsegai holte der Youngster dann aber das entscheidende Doppel gegen Felix Jonas und Lukas Pleil. »Sonst hätten wir heute sogar noch verloren«, schmunzelte Billek. Lollar holte durch Jonas und Hermann zwei Punkte in den Einzeln und hatte in den Doppeln alle Möglichkeiten, gegen den Aufsteiger einen Sieg herauszuschlagen. Es war so ein bisschen die Luft raus bei den Rot-Weißen, was den Ereignissen des Vortages geschuldet war. »Wir sind verdient aufgestiegen, weil wir in der Breite die beste Mannschaft waren und das souverän gelöst haben«, so das Fazit von Billek.

 

Herren (4er) / TC RW Gießen II – SC 80 Frankfurt II 5:1: Auch der zweite Anzug des TC RW Gießen steigt ungeschlagen in die Verbandsliga auf. Schlusspunkt war der 5:1-Erfolg gegen Frankfurt, der eine sehr gute Saison abschloss. »Das war eine super Saison von uns«, freute sich Mannschaftsführer Henrik Schäfer. »Sowohl die Etablierten, als auch die Ergänzungsspieler haben sich jeweils gut verkauft.« Am letzten Spiel waren es Ben Cronau, Holger Rudl, Jannik Müller und Luk Bajors, die für die Rot-Weißen aufschlugen und sich souverän durchsetzten. Der einzige Punktverlust an diesem Tag kam durch eine Oberschenkelverletzung von Müller zustande, der das Doppel daraufhin absagen musste.

 

Herren (4er) / TV Lollar II – TC Alsbach 0:6: Sang- und klanglos verabschiedet sich die zweite Mannschaft aus Lollar mit sieben Niederlagen in die Bezirksoberliga. »Auch das Spiel war nach den Einzeln schon entschieden«, erklärte ein enttäuschter Jannis Schmidt. »Auch wenn wir nicht schlecht gespielt haben, hatten wir wenig Chancen. In den Doppeln war jeweils der zweite Satz eng. Die haben wir jedoch auch beide verloren«, so Schmidt. Christoph Pleil, Jannis und Nico Schmidt und Benjamin Ochs hatten gegen Alsbach kaum etwas zu bestellen.

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