10. April 2018, 16:00 Uhr

Oberliga-Derby

Gießener SV nach Niederlage weiter in Abstiegsgefahr

Der Gießener SV muss in der Tischtennis-Oberliga weiter um den Klassenerhalt zittern. Im Derby gegen den NSC Watzenborn-Steinberg fällt die Niederlage beim 2:9 überraschend hoch aus.
10. April 2018, 16:00 Uhr
Viel zu jubeln gibt es für den NSC Watzenborn-Steinberg beim 9:3-Derbysieg in Gießen. Hier freut sich Jan Hartmann (Mitte) mit Jakob Armbrüster über eine gelungene Aktion. Im Hintergrund spendet Torsten Kirchherr Applaus. (Foto: Friedrich)

Der NSC Watzenborn-Steinberg hat in der Tischtennis-Oberliga im Derby beim Gießener SV erfolgreich Revanche für die Heimniederlage genommen. Für die Gießener ist der Klassenerhalt damit noch nicht gesichert, während der NSC seinen vierten Tabellenplatz festigte.

Gießener SV – NSC Watzenborn-Steinberg 2:9: Eigentlich war alles für den GSV angerichtet. Igor Maruk war mit im Aufgebot, die Gäste musste ihre Nummer eins, Fabian Moritz, durch den erst 15-jährigen Tim Neuhof ersetzen. Mit dieser Konstellation war ein Heimsieg und der damit verbundene vorzeitige Klassenerhalt für den GSV greifbar nahe, doch die Watzenborner zeigten gleich, dass sie nicht zum Punkteabliefern angetreten waren. Stefan Harnisch/Torsten Kirchherr (3:1 gegen Gaber Elzaher/Michael Merkel) und Jan Hartmann/Jakob Armbrüster (3:1 gegen Igor Maruk/Johannes Linnenkohl) sorgten für eine überraschende NSC-Führung, ehe Dieter Buchenau/Samuel Preuß (3:1 gegen Dennis Grötzsch/Tim Neuhof) den ersten Zähler für die Hausherren einfuhren. Auch das 1:3 von Elzaher gegen Kirchherr hatten die Gießener nicht auf ihrer Rechnung, dem ein 1:3 von Maruk gegen Harnisch (17:19 im vierten Satz) folgte. Das 3:0 von Buchenau gegen Armbrüster ließ die Gießener wieder hoffen, doch nach drei weiteren hart umkämpften Matches bauten Hartmann (3:1 gegen Preuß), Neuhof (3:1 gegen Linnenkohl) und Grötzsch, der gegen Merkel den Entscheidungssatz mit 12:10 gewann, die Führung der Pohlheimer vorentscheidend auf 7:2 aus. Eine Wende sollte nicht mehr gelingen, Elzaher musste sich Harnisch (8:11, 7:11, 16:14, 13:15) im Spitzeneinzel geschlagen geben, und Kirchherr setzte mit seinem 3:1 gegen Maruk den Schlusspunkt. »Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt«, musste GSV-Kapitän Preuß anschließend einräumen. »Bei uns war von Anfang an der Wurm drin. Wir standen unter Druck, die konnten frei aufspielen und haben das gnadenlos ausgenutzt.« Watzenborns Kapitän Harnisch konnte dagegen strahlen: »Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Bei uns waren alle super drauf, ein 4:0 im ersten Paarkreuz ist natürlich gigantisch, und fast alle knappen Sätze liefen am Ende zu unseren Gunsten. Jetzt wollen wir die Runde noch schön zu Ende spielen und Elz auch noch schlagen.«

Der Gießener SV muss damit sein letztes Saisonspiel gegen Hofgeismar unbedingt gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass der TTC Elz gegen Watzenborn-Steinberg nicht punktet. Zudem hofft man noch darauf, dass die in Hofgeismar abgebrochene Partie (ausgefallene Lichtanlage; derzeit als 0:9-Niederlage in der Tabelle) doch noch für den GSV gewertet wird.

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