15. Mai 2018, 07:00 Uhr

Rudern

Gießen-Achter muss noch zulegen

Der Start in die neue Ruder-Bundesliga misslingt den Gießenern. Im 18er-Modus entscheiden nun noch mehr Kleinigkeiten. Platz 16 hat aber auch noch andere Gründe.
15. Mai 2018, 07:00 Uhr
Das Team des Gießen-Achters in der Saison 2018 vor dem Boothaus mit den Sponsoren. (Foto: sno)

Am vergangenen Freitag sagte Rainer Koppmann, Trainer des Gießener Ruder-Achters: »Wir wissen noch nicht wirklich, wie schnell wir sind.« Nach der ersten von fünf Bundesliga-Regatten am Tag darauf in Frankfurt wissen die Gießener: Sie müssen künftig schneller werden.

Platz 16 zum Auftakt unter 18 Teams ist eine klare Enttäuschung. »So haben wir uns den Saisonauftakt nicht vorgestellt«, sagte Teamchef Eric Baumann. Schlagmann Johannes Birkhan meinte: »Der Renntag hat uns auf den Boden der Tatsachen geholt. Wir konnten aber auch klar sehen, wo unsere Defizite liegen.« Daran gilt es bis zum nächsten Wettkampf am 9. Juni in Werder zu arbeiten.

Neues Liga-System

Auf der ersten Regatta in Frankfurt mussten sich die Gießener, gesponsort von der Sparkasse, SWG und Schwabfrucht, mit dem neuen Liga-System anfreunden. Erste und zweite Liga wurden zusammengeführt, statt sieben Konkurrenten gibt es nun 17, statt bisher vier Rennen nun fünf. Schon im Zeitfahren blieb der Gießen-Achter etwas hinter den Erwartungen zurück und wurde Zwölfter. In der ersten Ausscheidungsrunde ging es dann gegen Dresden. Nach gutem Start und einer ausgeglichenen Ausgangslage heizten beide Boote Bug an Bug über den Main, bis eine Welle eines der Gießener Blätter traf und den Sachsen so den Vorteil verschaffte.

Im Fotofinish unterlegen

In der nächsten Ausschlussrunde kam es zum Duell mit dem neuen lokalen Konkurrenten aus Wetzlar und Limburg. Auch dort unterlagen die Gießener, wenn auch knapp. Im vierten Rennen folgte mit hoher Schlagzahl dann ein Sieg gegen Lübeck, sodass es zum Duell um Platz 15 und 16 kam. Dort setzte sich der Gegner aus Köpenicke in einem Fotofinish durch.

Zwar landete Gießen in der letzten Saison in der acht Teams fassenden Bundesliga auf Rang sechs, die dürftige Platzierung im Mai 2018 aber überrascht auch aufgrund verschiedener Gründe nur bedingt. »Wir hatten keine einfache Vorbereitung mit Hochwasser, Eis und zig Krankheiten«, weiß der erfahrene Coach Koppmann.

Zudem werde es »immer schwerer, einen schlagkräftigen Achter aufzustellen«, die Fluktuation wird zwar durch langfristiges Planen einigermaßen aufgefangen, kann aber nicht komplett verhindert werden. Zuletzt seien durch die Zusammenführung der beiden Ligen rund zehn Boote auf einem Niveau. Ausschläge nach oben und unten sind damit wahrscheinlicher.

Für Gießen ruderten: Johannes Birkhan, Fabian Kröber, Nils Braden, Felix Weber, Michael Wieler, Michel Zörb, Nico Weber, Christopher Nübel, Daniel Hartmann und Michele Aldeghi. Steuerfrau war Marina Warnke.

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