06. Januar 2018, 22:50 Uhr

46ers

Gießen 46ers mit Niederlage zum Jahresauftakt gegen Würzburg

Kein guter Start nach 2018 für die Gießen 46ers: Der Basketball-Bundesligist unterlag Tabellennachbar Würzburg in der Osthalle mit 80:86. Fünf Gründe, warum es nicht für den Sieg reichte.
06. Januar 2018, 22:50 Uhr
Schlechte Laune nach der Niederlage bei den Gießen 46ers um Jamar Abrams (Mitte). (Foto: mv)

Gießen 46ers


Die Gießen 46ers sind mit einer Niederlage in das neue Jahr gestartet: Gegen s.Oliver Würzburg, Tabellennachbar in der Basketball-Bundesliga, gab es am Samstagabend eine 80:86 (37:37)-Niederlage. Warum 2018 nicht mit einem Sieg begann:

1. Gießen war zu leichtfertig mit dem Ball

17 Ballverluste sind zu viel, um gegen eine Mannschaft mit so viel individueller Qualität wie Würzburg zu gewinnen.

2. Die Schwächephase kurz vor der Pause

Trainer Ingo Freyer war nach dem Spiel sauer: „Hätten wir uns da eine kleine Führung erspielt, hätten wir auch die sechs Punkte, die Würzburg in der zweiten Halbzeit besser war, verkraften können.“ Anderthalb Minuten vor dem Ende lag Gießen noch 37:32 vorne, leistete sich dann drei Ballverluste und wurde einmal geblockt  – Würzburg konnte ausgleichen, es ging mit 37:37 in die Halbzeit.

3. Die Rekonvaleszenten fanden noch nicht ins Spiel

Zwar konnte Freyer wieder auf Darwin Davis und Austin Hollins zurückgreifen, doch die beiden US-Amerikaner waren noch lange nicht wieder auf der Höhe ihres Könnens: Aufbauspieler Davis brauchte neun Würfe für seine fünf Punkte, Hollins sieben Versuche für drei Zähler – zu ineffektiv.

4. Kresimir Loncar war nicht zu stoppen

Der Würzburger Center rollte nach dem Block fast nie zum Korb, sondern machte den Schritt raus zur Dreierlinie und netzte fünf Distanzwürfe ein. Mit 20 Punkten war der Routinier dann auch der Topscorer der Unterfranken.

5. Die Reboundhoheit aus der ersten Hälfte schrumpfte zusammen

Waren die Hausherren in der Osthalle zur Pause noch mit 26:16 eingesammelten Abprallern die klar bessere Mannschaft am Brett, hieß es am Ende nur noch 39:35 in dieser Hinsicht – das machte Würzburg stärker.

Bereits am Mittwoch geht es in der Osthalle weiter: Dann sind die Basketball Löwen Braunschweig zu Gast.

Gießen 46ers: Kraushaar (n.e.), Taylor (7), Agva (9), Davis (5), Okpara (n.e.), Lischka (9), Hollins (3), Abrams (11), Manigat (16), Marin (5), Okao (n.e.), Bryant (15, 10 Rebounds).

Beste Werfer Würzburg: Loncar (20), Benzing (20), Duggins (10).

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