26. Januar 2018, 07:00 Uhr

Gießen 46ers

Gießen 46ers empfangen Vizemeister - Fans kritisieren Management

Die Gießen 46ers müssen wieder aufs Parkett: Gegen die EWE Baskets Oldenburg wollen Trainer Ingo Freyer und Co. den nächsten Heimsieg einfahren. Aus dem Umfeld gibt es derweil Kritik.
26. Januar 2018, 07:00 Uhr
In der Hinrunde in Oldenburg konnten Darwin Davis – hier beim Zug zum Korb – und die Gießen 46ers lange mithalten. Dann bekamen sie die langen Spieler der Niedersachsen (l. Maxime De Zeeuw) nicht mehr unter Kontrolle und unterlagen noch deutlich. (Foto: Vogel)

Gießen 46ers


Endlich geht es für die Gießen 46ers in der Basketball-Bundesliga weiter: Mit den EWE Baskets Oldenburg kommt der Vizemeister am Samstagabend (20.30 Uhr / live auf telekomsport.de) in die Osthalle. Für die 46ers wird es eine spannende Partie: Am 10. Januar gab es den Heimsieg gegen Braunschweig; seitdem vor allem Training. Denn mit dem Allstar Day und dem verlegten Spiel gegen Frankfurt standen zwei freie Wochenenden auf dem Programm, welche die Mannschaft auch für Teambuilding-Aktionen wie einen Ausflug zum Lasertag nutzte.

Spannend wird auch, wie sich die Fans positionieren: Die Trennung von Guard Jahenns Manigat wurde, zumindest in den sozialen Netzwerken, von den Anhängern sehr negativ bewertet und sorgte für Unmut mit dem Management. Genug Gründe also, sich das letzte Heimspiel bis zum 4. März (dann kommt Bamberg) nicht entgehen zu lassen.

Der Gegner: So richtig zufrieden ist man bei den Niedersachsen mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht, doch die letzten Wochen zeigten einen Aufwärtstrend: Die Oldenburger sind nach fünf Siegen in den letzten sechs Spielen, darunter einem Erfolg über Meister Bamberg, zurück auf einem Playoff-Platz und auch im Europapokal läuft es gut: Trotz der Niederlage gegen AS Monaco am Mittwoch sind die Donnervögel bereits für die Playoffs in der Champions League qualifiziert. Das liegt – natürlich – am starken Spiel von Urgestein Rickey Paulding: Der Flügelspieler, seit 2007 im Trikot der EWE Baskets aktiv, kommt auf 14,5 Punkte in der BBL und 18,3 Zähler auf europäischer Ebene. Mit dem österreichischen Center Rasid Mahalbasic, Neuzugang Armani Moore, der den bisherigen Topscorer Bryon Allen ersetzte, und dem Ex-Gießener Karsten Tadda kann Trainer Mladen Drijencic auf weitere Qualitätsspieler zurückgreifen. Dazu ist mit Elvir Ovcina ein ehemaliger Gießener inzwischen Co-Trainer bei den Baskets.

82,7 84,2 Punkte pro Spiel:

Das Hinspiel: Beim ersten Aufeinandertreffen im November hieß es: Feuer frei! Beide Teams suchten die Partie über die Offensive für sich zu entscheiden, konzentrierten sich vornehmlich darauf, selber Punkte zu erzielen als Treffer des Gegners zu verhindern. Am Ende unterlagen die 46ers mit 82:98 deutlicher, als sich das Spiel über weite Strecken anfühlte – auch, weil Gießen sich 19 Ballverluste erlaubte. Vor allem in Brettnähe waren die Oldenburger überlegen, hielten John Bryant bei neun Zählern und schenkten in Person von Mahalbasic und dem Belgier Maxime De Zeeuw der Freyer-Truppe dort 36 Punkte ein.

38,6 32,7 Rebounds pro Spiel:

Das Lazarett: Bis auf den langzeitverletzten Max Landis sind alle Gießener einsatzfähig.

18,1 18,1 Assists pro Spiel:

Das sagt Freyer: »Die Oldenburger haben einen breiten, qualitativ hochwertigen Kader, der mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen in der Liga mit viel Selbstvertrauen anreisen wird.«

5,8 7,0 Steals pro Spiel:

Die Historie: Wirklich viele Partien gegen Oldenburg gibt es nicht, die sich in der Basketball-Historie Gießens einen Platz gesichert haben. Einzig das Spiel gegen die »Donnervögel« am 23. April 2013 bleibt hängen: Das 59:90 war das vorerst letzte Mal, dass die 46ers um den heutigen Oldenburger Co-Trainer Elvir Ovcina in der BBL antreten durften, bevor nach 46 Jahren Erstligazugehörigkeit der Abstieg in die ProA anstand. Damals natürlich schon dabei: Rickey Paulding. Insgesamt 17 Mal spielte der Forward für Oldenburg gegen Gießen, kam dabei im Schnitt auf 13,5 Punkte (37,1 Prozent Dreierquote), traf 83,0 Prozent seiner Freiwürfe und garnierte das Ganze mit 3,5 Rebounds, 2,2 Assists und 1,1 Ballgewinnen pro Spiel.

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