07. Februar 2018, 12:00 Uhr

Basketball

Gießen 46ers: John Bryant äußert sich zu möglicher Zukunft in Gießen

Können die Gießen 46ers Star-Center John Bryant über die Saison hinaus halten? Beim Neujahrsempfang äußerte sich Bryant nun selbst. Auch Geschäftsführer Schelberg bezieht Stellung.
07. Februar 2018, 12:00 Uhr
John Bryant sieht Gießen als gute Option über sie Saison hinaus. Foto: Martin Vogel

Gießen 46ers


Ein gigantischer Anblick in der Nacht – ein rot illuminiertes Stadttheater. Das Haus der Kultur hatte sich in der Lieblingsfarbe der Gießen 46ers herausgeputzt. Die rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien sowie Partner und Sponsoren fanden über einen roten Teppich den Weg in den Saal. Und dort wurden sie am Montagabend von dem mit viel Witz durch das Programm führenden Dr. Lars Witteck bestens unterhalten. Intendantin Cathérine Miville freute sich als Gastgeberin, die Basketballer im Hause zu haben. Kultur und Sport würden somit in Einklang gebracht, eine Kooperation forciert. Zugleich fand sie eine charmante Gemeinsamkeit: »Sie müssen wie wir auf dem Punkt präsent sein.«

In Höchstform präsentierte sich 46ers-Geschäftsführer Heiko Schelberg. Er bedankte sich in seiner Rede bei den Gesellschaftern, den Partnern und Sponsoren (zurzeit über 170), beim Team, den Fans und Trainer Ingo Freyer. »Er ist eine tolle Person.« Schelberg imponierte, dass der Coach trotz aller Schwierigkeiten immer einen kühlen Kopf bewahrt und sich durch nichts von seinem eingeschlagenen Weg abbringen lässt.

Schelberg blickte mit Freude auf die 50-Jahre-Bundesliga-Gala der 46ers, auf den Erhalt der ProB-Lizenz für die Gießen 46ers Rackelos und die Erfolge des Bundesliga-Teams zurück. Für ihn ist es bedeutsam, dass der Klub wirtschaftlich gesund ist. »Ich verspreche ihnen, immer das Optimum aus unseren Mitteln herauszuholen. Wir werden die kommenden Herausforderungen gemeinsam meistern«, sagte er und gab den Anwesenden mit auf den Weg, die Marke Gießen 46ers noch bekannter zu machen.

 

John Bryant sieht Gießen als gute Option über die Saison hinaus

Einer, der das zurzeit permanent tut, ist John Bryant. Der Kapitän der 46ers glänzt aber nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in der Diskussionsrunde. Zufrieden äußerte er sich über den bisherigen Erfolg der Mannschaft, wenngleich es ihn ärgerte, dass einige Niederlagen – wie zuletzt die gegen Vizemeister Oldenburg – nicht hätten sein müssen. Der 2,11-m-Riese fühlt sich wohl in Gießen. Das gab er zu verstehen. Auf die Frage, ob er denn auch noch in der nächsten Saison das 46er-Trikot tragen werde, entgegnete er, dass Gießen eine gute Option für ihn wäre und definitiv ein Platz, an dem er sich vorstellen könne, zu bleiben. Das dürfte die Verantwortlichen gefreut haben, die nun die von Schelberg geforderte Gemeinsamkeit bei zukunftsweisenden Aufgaben gleich in die Tat umsetzen können. »Big« John in Gießen zu halten, wäre noch eine Steigerung auf den Deal kurz vor Saisonbeginn und würde in der Basketballszene für noch mehr Aufsehen sorgen.

Wir werden uns (...) strecken, damit John uns auch im nächsten Jahr erhalten bleibt. Doch bei aller Wertschätzung seiner (...) Qualität steht weithin fest: Wir werden nicht mehr Geld ausgeben, als uns zur Verfügung steht.

Heiko Schelberg in »BIG« über Bryant

Spektakulär ging es weiter: Chinesische Artisten zeigten akrobatische Kunststücke und warben eindrucksvoll für die aktuell im Haus laufende Tanzproduktion »Cross!«. Eigenwerbung betreiben auch die Rackelos, die die ProB rocken. Die beiden Trainer, Rolf Scholz und Lutz Mandler, wundern sich selbst, dass es so gut läuft und das Team bereits das Ticket für die Playoffs gelöst hat. Scholz betonte die »tolle Zusammenarbeit« mit dem BBL-Team.

Interessant und spaßig geht es bei der Diskussionsrunde beim Neujahrsempfang der Gießen 46ers im Stadttheater zu (v. l.): Die Spieler Benjamin Lischka, John Bryant und Jamar Abrams sowie Cheftrainer Ingo Freyer, Geschäftsführer Heiko Schelberg und Moderator Dr. Lars Witteck.	(Foto: gae)
Interessant und spaßig geht es bei der Diskussionsrunde beim Neujahrsempfang der Gießen 46...

Einer der Rackelos-Protagonisten ist Bjarne Kraushaar. Der 18-Jährige verriet, dass er im Dauerstress ist. Nicht nur, dass der talentierte Aufbauspieler in drei Mannschaften agiert (ProB, U19 und BBL), er baut zudem gerade an seinem Fachabitur. Das alles sei für ihn kein Problem. Er erhalte Unterstützung von allen Seiten. Applaus dafür erhielt nicht nur er, sondern auch der gelungene Neujahrsempfang.

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