06. September 2018, 18:37 Uhr

Gemeinsam durch dick und dünn

06. September 2018, 18:37 Uhr
Sascha Götz (gae)

»Gute Freunde kann niemand trennen.« Das sang einst Weltfußballer Franz Beckenbauer. Und das trifft auf die beiden Radballer Luca Wagner und Sascha Götz (Torwart) zu. Die beiden kennen sich schon aus der Kindergartenzeit und bilden im Radball seit 24 Jahren ein unzertrennbares Team. Wahrlich eine Einzigartigkeit, die ihresgleichen sucht.

Nach all ihren Stationen von Jugend bis zu den Aktiven sind die beiden 30-Jährigen vom RSV Teutonia Krofdorf-Gleiberg seit dem letzten Jahr in der Bundesliga angekommen – und dort haben sie sich in ihrem ersten Jahr durch ihre Platzierung gleich die DM-Qualifikation und WM-Qualifikation gesichert. Am Samstag gibt es für sie beim Weltcup in Krofdorf-Gleiberg als Wildcard-Inhaber eine internationale Standortbestimmung.

Sie spielen schon so lange zusammen in einem Team. Was zeichnet Ihr Gegenüber aus, menschlich sowie beim Radball?

Sascha Götz: Wir sind beste Freude auch außerhalb des Radballs. Das sagt eigentlich alles. Luca ist für mich der beste Teamkamerad, den man sich vorstellen kann. Er ist ein Feldspieler, der sich ständig verbessert und mich hochzieht, wenn es mal nicht so läuft. Wir gehen die ganzen Jahre gemeinsam durch dick und dünn.

Luca Wagner: Sascha ist ehrgeizig und erfolgshungrig – genau wie ich. Und das passt einfach alles zusammen. Er kann mich ebenfalls motivieren, wenn ich mental unten bin.

Gab es einmal eine Phase, in der Sie gedacht haben, ich höre mit dem Radball auf?

Götz: Ein ganz klares Nein. Daran habe ich niemals gedacht. Es gibt Momente, in denen man mal schlecht drauf ist, weil man ein Spiel verloren hat. Aber das war und ist für mich kein Grund aufzuhören. Es gab noch keinen Streit – und das wird auch so bleiben.

Wagner: Ich sehe das genauso. Wenn mal was war, wird das bei einem Fläschchen Bier geklärt. Enttäuscht waren wir schon, als wir vor drei Jahren nicht in die Bundesliga aufgestiegen sind. Aber wir haben uns zusammengesetzt und beschlossen, einfach noch mehr zu trainieren.

Was hat zu jener Zeit der Trainerwechel zu Thomas Abel bewirkt?

Götz: Thomas war ein Vorbild für uns. Das haben wir als Neunjährige mitbekommen, als er hier in Krofdorf ganz vorne dabei war. Er ist zweifacher Weltmeister und Vizemeister geworden. Das alles durch Ehrgeiz und Talent. Das spornt einen an, wenn man so eine Person vor sich sitzen hat.

Welche sportlichen Ziele haben Sie noch?

Götz: Wir sind das erste Jahr in der Bundesliga, das wird auch im nächsten angestrebt. Wir haben uns aktuell für die Final Five qualifiziert – und das soll auch ein Ziel für die kommende Saison sein.

Und was haben Sie sich für den Weltcup am Samstag vorgenommen?

Götz: Das ist das höchste, was man zurzeit im Radball hat. Wenn wir da in die Finalrunde kommen würden, wäre das super.

Auf was können sich die Fans am Samstag freuen?

Wagner: Da wird Radball auf allerhöchstem Niveau geboten. Wir haben es dort mit Weltmeistern zu tun. Da wird sicherlich jeder Fehler bestraft. Natürlich wollen wir auch für Stimmung in der Halle sorgen. Wir freuen uns darauf und hoffen, dass viele Zuschauer den Weg in die Halle finden.

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