23. November 2017, 22:38 Uhr

Gefährliche Nashörner

23. November 2017, 22:38 Uhr
Volle Konzentration ist von Jan Haller und seinen Teamkollegen in Wiesbaden gefragt. (jth)

Rollstuhlbasketball-Bundesligist RSV Lahn-Dill ist am Samstag in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden gefordert und trifft dort um 17 Uhr auf die gastgebenden Rhine River Rhinos. Der letztjährige Playoff-Teilnehmer hat in den letzten Wochen den schwachen Start vergessen lassen und ist mit aufstrebender Stärke ein gefährlicher Gegner für die Wetzlarer Rollis. Mit drei Siegen aus den letzten vier Ligaspielen dürfen sich die Rhinos inzwischen in Richtung obere Tabellenhälfte orientieren, nachdem im Sommer ein größerer personeller Umbruch stattgefunden hat. Diesen haben die Nashörner aber spätestens seit dem 77:67-Erfolg Ende Oktober bei den BG Baskets Hamburg bewältigt und zuletzt mit einem 77:65 gegen Zwickau eindrucksvoll bestätigt.

Topscorer und gefährlichste Offensivkraft der Landeshauptstädter ist Center André Hopp, dessen Vater Marco, einst auch im Trikot des RSV Lahn-Dill, auf der sportlichen Kommandobrücke der Rhinos das Sagen hat. Mit dem US-amerikanisch/schweizerischen Duo Tommie Lee Gray und Maurice Amacher steht Trainer Hopp insgesamt ein Trio zur Verfügung, das durchschnittlich 35,8 Punkte pro Spiel beisteuert. Sie zu kontrollieren, ist die vorrangigste Aufgabe der Mannschaft von Headcoach Ralf Neumann in der Sporthalle Klarenthal. Erst vor zwei Wochen konnte das Team um Kapitän Michael Paye dies bereits ordentlich umsetzen, als sich beide Kontrahenten in Luxemburg in der ersten Hauptrunde des DRS-Pokals gegenüberstanden. Hier hatte der RSV die Partie lange Zeit im Griff, ehe die Wiesbadener mit einem 12:0-Schlussspurt noch einmal ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellten, ohne jedoch die 58:49 endende Partie noch einmal kippen zu können.

Die Gäste aus Mittelhessen sind also im vierten Auswärtsspiel in Serie vor den Rhinos gewarnt. Unterstützung erhalten die Mittelhessen am Samstag jedoch von zahlreichen Fans, die nicht nur im eingesetzten Fanbus in die hessische Landeshauptstadt fahren und vor Ort für Heimspiel-Atmosphäre sorgen wollen. »Derbys haben immer ihren besonderen Reiz! Wir freuen uns auf das Duell in Wiesbaden und wollen hochkonzentriert zu Werke gehen«, ist auch Trainer Neumann voller Vorfreude auf die reizvolle Begegnung, die für den RSV auch ein Wiedersehen mit Thomas Gundert bereithält. Der inzwischen 35-jährige ehemalige Nationalspieler aus Neuwied trug viele Jahre das Trikot der Wetzlarer Rollis, ehe er zurück in seine Heimat wechselte.

Verzichten müssen Trainer Neumann und seine Assistentin Janet McLachlan am Samstag allerdings erneut auf Youngster Marian Kind, der zeitgleich für das Kooperationsteam Lahn-Dill Skywheelers in der 2. Bundesliga Süd aktiv sein wird.

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