23. April 2018, 17:58 Uhr

GSV macht Klassenerhalt perfekt

23. April 2018, 17:58 Uhr

Der bereits feststehende Meister TSV Allendorf/Lumda tat sich in der Tischtennis Verbandsliga wieder gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner schwerer als erwartet, feierte am Ende aber seinen 14. Saisonsieg. Der Gießener SV II entledigte sich mit einem klaren Heimsieg aller letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt. Die Großen-Lindener setzten ihre Erfolgsserie fort und bleiben nach ihrem 9:6-Erfolg gegen Flieden in der Rückrunde erst einmal ungeschlagen.

TSV Allendorf/Lumda – TTC Lieblos 9:7: »Schon wieder ein 9:7«, stöhnte Kapitän Ulrich Bandt, der im letzten Einzel den achten Punkt für sein Team erkämpft hatte (3:2), ehe das Topdoppel Michal Kuternozinski/Nico Grohmann den Saisonsieg Nummer 14 perfekt machte. Bei den Gästen musste die Nummer eins verletzt passen, was drei kampflose Punkte für den TSV bedeutete, doch die anderen fünf Akteure waren nicht gewillt, sich kampflos zu ergeben, was die Gastgeber gleich in den Doppeln zu spüren bekamen. Manfred Krupenkow/Walter Grohmann (1:3) und Lukas Moser/Ulrich Bandt (1:3) verließen als Verlierer die Platte, sodass es mit einem Rückstand in die Einzel ging. Hier brachten Kuternozinski (3:0), Nico Grohmann (kampflos) und Krupenkow (3:1) ihr Team in Führung, ehe Moser verletzungsbedingt sein Einzel abbrechen musste. Nach Walter Grohmanns 3:1 sowie Bandts Fünfsatzniederlage stand es so »nur« 5:4 für den neuen Meister.

Nach Nico Grohmanns 3:0 und Krupenkows 2:3 sowie jeweils einem kampflosen Punkt für beide Teams hatte die knappe Führung weiter Bestand. Mit einem Fünfsatzsieg gegen Walter Grohmann glichen die Gäste sogar noch aus, ehe Bandt und das Spitzendoppel noch für den Heimsieg sorgten. »Es war ein faires Match gegen einen sympathischen Gegner, der ein 8:8 durchaus verdient hatte«, zollte Walter Grohmann den Gästen anschließend Respekt.

Gießener SV II – TTC Höchst/Nidder III 9:1: »Der Gegner kam uns mit seiner Aufstellung entgegen«, kommentierte Markus Geißler den Umstand, dass die Gäste, bereits als Absteiger feststehend, stark ersatzgeschwächt angereist waren. Die Gastgeber, noch nicht endgültig gesichert, stellten die Doppel um, um gleich aus den ersten drei Matches das Optimum herauszuholen. Der Plan ging auf. Jürgen Boldt/Pejman Khamehgir mussten gegen das Doppel eins der Gäste zwar einen Satzverlust hinnehmen, dafür machten Domingo Cordero/Markus Geißler sowie Ratislav Michalko/Julio Cordero mit ihren Kontrahenten kurzen Prozess und sorgten für die 3:0-Führung.

In den ersten beiden Paarkreuzen gab es dann ebenfalls nur jeweils einen Satzverlust. Domingo Cordero (3:1), Boldt sowie Geißler (3:1) und Michalko (3:0) bauten die Führung kontinuierlich aus. Nach Julio Corderos Dreisatzsieg errangen dann die Gäste ihren Ehrenpunkt, Khamehgir musste sich in fünf Sätzen geschlagen geben. Danach machte Domingo Cordero mit dem 3:1 im Spitzeneinzel alles klar. »Wir haben damit den Klassenerhalt sicher«, freute sich Geißler über das erreichte Saisonziel des Aufsteigers. »Jetzt können wir ganz entspannt zum Saisonabschluss zum Derby nach Großen-Linden fahren.«

TV Großen-Linden – SV Buchonia Flieden 9:6: Einen etwas kuriosen Spielverlauf nahm die Partie in Linden. Die Gäste traten nur mit fünf Akteuren an und stellten ihr stärkstes Doppel an Position zwei, sodass es gleich zum Duell der Spitzendoppel kam. Hier setzten sich Uwe Schreiber/Arvid Volkmann in fünf Sätzen durch, Carsten Jung/Dirk Schneider erhöhten mit ihrem Dreisatzsieg, sodass es mit einer 3:0-Führung in die Einzel ging. Im ersten Paarkreuz holten die Gäste auf, Jung (1:3) und Fritsch (2:3) mussten sich knapp geschlagen geben. Dann wurden im zweiten Paarkreuz versehentlich die Matches des zweiten Durchgangs zuerst gespielt, Schneider und Schreiber gewannen jeweils in fünf Sätzen und nach dem 1:3 von Thomas Krämer führte Großen-Linden mit 6:3 nach dem ersten Einzeldurchgang.

Jung verlor das Spitzeneinzel in vier Sätzen, Fritsch (3:0) stellte den alten Vorsprung wieder her, ehe die Gäste im zweiten Paarkreuz mit zwei Siegen auf 6:7 verkürzten. Der (kampflose) Punkt im letzten Einzel war bereits sicher und Volkmann setzte sich in drei Sätzen durch und sorgte dafür, dass Großen-Linden den dritten Tabellenplatz verteidigte.

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