22. Juli 2018, 21:56 Uhr

FC Gießen

FC Gießen präsentiert sich gegen FSV Frankfurt in Frühform

»Insgesamt ein toller Test. Nun bin ich froh, dass die Vorbereitung rum ist und der Startschuss zur neuen Saison fällt«, so FC-Gießen-Coach Daniyel Cimen nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt.
22. Juli 2018, 21:56 Uhr
Die Gier in den Augen: Auch Markus Müller (l.) vom FC Gießen fiebert der neuen Saison entgegen. Am Samstag beim Test gegen den FSV Frankfurt um Denis Mangafic (30) zeigen sich die Gießener in guter Verfassung. (Foto: fro)

Eine Woche vor dem Auftakt zur Hessenligasaison, bei der der FC Gießen im Waldstadion auf den SC Waldgirmes treffen wird, nutzte Trainer Daniyel Cimen nochmals die Gelegenheit für einen Härtetest. Am Samstag war der FSV Frankfurt zu einem Testspiel an die Watzenbörner Neumühle gekommen. Vor 280 Zuschauern trennten sich die Teams mit 1:1. »Wir haben in der Startelf viele Spieler gesehen, die beim Saisonauftakt zu Beginn auf dem Platz stehen könnten. Der Kader lässt mir aber alle Möglichkeiten«, sagte Cimen.

Dass die Spieler beider Mannschaften um ihre Plätze kämpften, zeigte sich erstmals in der 12. Minute, als die Eckfahne nach einem Foul an Ricardo Antonaci zu Bruch ging. Überhaupt lieferte sich der Neuzugang aus Koblenz einige Scharmützel mit FSV-Stürmer Robert Schick, sodass Schiedsrichter Patrick Haustein stets gefordert war. Cem Kara präsentierte sich gegen seinen Ex-Verein gleich als neuer »Mann des ruhenden Balles«. Nach dem fälligen Freistoß scheiterte Kevin Nennhuber an FSV-Keeper Marco Aulbach (12.). Beim anschließenden Eckstoß fand Cem Kara den Kopf von Vaclav Koutny, der den Ball zum 1:0 für den FC eindrückte.

Die Gäste kamen mit dem druckvollen Pressing der Cimen-Elf überhaupt nicht zurecht und sahen sich meist in die Defensive gedrängt. Bei gelegentlichen Vorstößen des FSV hatte die Gießener Innenverteidigung mit Nennhuber und Christopher Spang kaum Probleme. Eine Schrecksekunde für die Anhänger des FC dann in der 22. Minute, als Noah Michel, der als zweite Spitze neben Damjan Marceta aufgeboten wurde, einen Schlag auf den Halswirbel erhielt. Michel versuchte zwar weiterzuspielen, musste nach einer halben Stunde aber für Barbaros Koyuncu Platz machen. Kurz zuvor hatte Johannes Hofmann den zweiten Treffer mit einem fulminanten Distanzschuss auf dem Schlappen, doch Marceta stand im Weg und fiel angesichts des »Geschosses« wie ein nasser Sack zu Boden (28.). Die beste FSV-Chance vergab Andreas Pollasch, als er knapp an einer Flanke vorbeisegelte (33.). Auf der Gegenseite setzte Marceta nach einem abgeblockten Koyuncu-Schuss nach, scheiterte aber an Aulbach (35.). Einen Freistoß von Cem Kara lenkte der FSV-Keeper über die Latte (36.). »Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben wenig zugelassen, aggressiv gegen den Ball gearbeitet und uns laufstark präsentiert«, so Cimen zur Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit donnerte Antonaci das Leder aus 20 Metern an den Pfosten (49.). Auf der Gegenseite ließ Brian Mukasa Patrick Huckle über die linke Seite ziehen. Bei dessen abgefälschten Schuss, der im kurzen Eck eingeschlagen wäre, präsentierte sich FC-Torwart Tolga Sahin mit einer tollen Fußabwehr als guter Rückhalt (53.). Als Denis Mangafic in der 65. Minute den Zweikampf mit Nennhuber suchte und im FC-Strafraum zu Fall kam, entschied Schiedsrichter Haustein zum Entsetzen der Hausherren auf Strafstoß. Vito Plut war es egal – er traf zum 1:1 (65.). Der Gegentreffer und die folgende »Wechselphase« führten zu einem Bruch im FC-Spiel. Zwar hatte man den Gegner weiter im Griff, doch sich häufende Fehlpässe sorgten dafür, dass zwingende Aktionen nach vorne rar wurden. Nach einer Flanke von Alban Lekaj verfehlte Stürmer Markus Müller das FSV-Tor mit einem Volleyschuss knapp (85.). In der Nachspielzeit war es erneut Müller, der nach einem Eckstoß von Cem Kaya per Kopf den verdienten Siegtreffer verfehlte.

FC Gießen: Sahin; Antonaci (77. Korzuschek), Spang (68. Schadeberg), Nennhuber, Koutny, Fink, Cem Kara, Mukasa (77. Lekaj), Hofmann (68. Mirkan Kara), Marceta (46. Müller), Michael (30. Koyuncu).

FSV Frankfurt: Aulbach; Sierck, Sabah, Pollasch, Koch (55. Soultani), Schick (73. Namavizadeh), Plut (73. Rose), Huckle, Tyminski (87. Altindag), Becker (87. Bazoli), Mangafic (66. Markovic).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Haustein (Großen-Buseck). – Zuschauer: 280. – Tore: 1:0 (12.) Koutny, 1:1 (65.) Plut (Foulelfmeter).

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