23. April 2018, 17:58 Uhr

Erstes Paarkreuz als Erfolgsgarant

Der TSV Allendorf/Lda. hat sich auf dem Weg zur Meisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga von nichts und niemanden aufhalten lassen. Erfolgsgaranten beim Siegeszug waren Michal Kuternozinski und Nico Grohmann mit nur drei Einzelniederlagen und 13 Doppelerfolgen. Mit Marco Grohmann kehrt nun ein Eigengewächs für die Hessenliga-Aufgabe zurück.
23. April 2018, 17:58 Uhr
Der TSV Allendorf/Lumda freut sich über die Meisterschaft in der Verbandsliga Mitte mit Neuzugang Marco Grohmann (stehend, 3. v. l.) sowie (v. l.) Ulrich Bandt, Lukas Moser, Nico Grohmann und Dr. Walter Grohmann; vorne (v. l.) Michal Kuternozinski und Manfred Krupenkow. (Foto: ras)

Mit drei Minuspunkten nach vier Spieltagen legten die Allendorfer einen eher durchwachsenen Saisonstart hin. Doch dann erwies man sich als das konstanteste Team der Liga und gab über den Rest der Runde nur einen weiteren Zähler ab. »Wir hatten nicht erwartet, dass wir am Ende ganz vorne stehen. Die Gruppe war sehr ausgeglichen, an guten Tagen konnte fast jeder jeden schlagen. Zuletzt hatten wir auch einige Male Glück, bei vier Siegen und einem Remis in der Rückrunde hat uns unser Spitzendoppel am Ende die Punkte gerettet«, blickten Kapitän Ulrich Bandt und Walter Grohmann auf eine spannende Runde zurück, in der der TSV Allendorf/Lumda drei Jahre nach seinem Aufstieg aus der Bezirksoberliga nun in der Verbandsliga die Meisterschaft feiern durfte.

Im ersten Jahr noch war das Team, das sich weitgehend aus Eigengewächsen zusammensetzte, unverändert in der neuen Klasse angetreten und Vierter geworden. Doch die Abteilungsleitung um Christian Keil verlor nicht das Ziel aus den Augen, die erste Mannschaft so stark zu machen, dass man den eigenen Nachwuchs auch halten kann und nicht an andere Topclubs verliert. So wurde für das zweite Jahr mit Asen Asenov ein »Legionär« für die erste Position verpflichtet, der mit einer Bilanz von nur zwei Einzelniederlagen dafür sorgte, dass am Ende der Runde erneut Platz vier heraussprang und man den Spitzenteams etwas dichter auf die Pelle rückte.

Im dritten Jahr gelang wieder ein Glücksgriff. Mit dem oberligaerfahrenen Michal Kuternozinski aus Stadtallendorf kam ein Akteur, der sich auch menschlich in die Truppe ausgezeichnet einfügte und nach dem vorletzten Spieltag nur eine Einzelniederlage in seiner Statistik aufwies. Zusammen mit Nico Grohmann (zwei Einzelniederlagen) bildete er im ersten Paarkreuz ein Bollwerk, an dem sich die Gegner reihenweise die Zähne ausbissen. Darüber hinaus blieben die beiden in ihren 13 Doppelpartien, die sie zusammen bestritten, ungeschlagen.

Hinter ihnen auf Position drei spielte Manfred Krupenkow mit zehn Einzelsiegen ebenfalls eine starke Runde. Auf den hinteren Positionen mit Lukas Moser, Walter Grohmann und Ulrich Bandt wechselten zwar immer wieder Licht und Schatten, doch war vorne immer wieder so stark vorgelegt worden, dass hinten immer die noch fehlenden Zähler eingefahren werden konnten, spätestens im Entscheidungsdoppel.

»Unser erstes Paarkreuz und Manfred auf der drei waren unsere Erfolgsgaranten. Wir haben eine sehr harmonische und erfolgsorientierte Truppe, alle haben an einem Strang gezogen, es traten keinerlei Dissonanzen auf. Dazu blieben wir vom Verletzungspech verschont«, zählte Ulrich Bandt noch einmal die Erfolgsfaktoren auf. »Wir werden von der ganzen Abteilung hervorragend unterstützt, die ein großes Interesse an hochklassigem Tischtennis hat.« Ulrich Bandt richtete auch schon den Blick nach vorne: »Mit dieser Truppe würden wir gegen ausgeglichen besetzte Teams in der Hessenliga vor allem hinten Probleme kriegen und gegen den Abstieg spielen. Somit haben wir schon nach einer weiteren Verstärkung vorne Ausschau gehalten.« Und man wurde bereits fündig. Mit Marco Grohmann wird ein Eigengewächs zurückkehren, das beim TTV Stadtallendorf Regionalligaerfahrung sammeln durfte und in der abgelaufenen Saison auf Position zwei an der Platte stand.

»Wir hatten uns irgendwie mal vorgenommen, als Familie Grohmann komplett anzutreten«, umschrieb er seine Motivation, aus der Regionalliga zu seinem Heimatverein zurückzukehren. Mit ihm rechnen sich Ulrich Bandt und Walter Grohmann große Chancen aus, einen Mittelfeldplatz in der Hessenliga anpeilen zu können.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Harmonie
  • Tischtennis
  • Truppen
  • Richard Albrecht
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 31 - 1: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.