07. September 2018, 21:58 Uhr

Erster Heimsieg für Dönges-Elf?

07. September 2018, 21:58 Uhr
Für Trainer Oliver Dönges und die SG Kinzenbach ist es höchste Zeit, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. (Foto: fro)

In der Fußball-Verbandsliga Mitte sind die drei heimischen Sportkreisvertreter alle am Sonntag im Einsatz. Die SG Kinzenbach genießt gegen Germania Schwanheim Heimrecht, der FSV Fernwald ist bei den Sportfreunden/Blau-Gelb Marburg zu Gast, während der FC Gießen II bei Mitaufsteiger DJK Flörsheim auf dem Prüfstand steht. Bereits heute ist der VfB Marburg beim FV Biebrich 02 gefordert, während der TSV Bicken zum FC Waldbrunn muss.

Kaltschnäuziger werden

DJK Flörsheim – FC Gießen II (Sonntag, 15 Uhr): Die Ausbeute des FC in der englischen Woche ist mit bislang vier Punkten positiv. »Wenn mir einer vor der Partie in Langenaubach einen Punkt angeboten hätte, hätte ich eingeschlagen. Nach der Partie ärgere ich mich, dass wir nicht drei Punkte mitgenommen haben, denn wir waren das bessere Team und hatten ein deutliches Chancenplus. Auf die gute Teamleistung können wir aufbauen«, resümiert Gino Parson. Die Hessenligareserve hat die Abstiegsränge verlassen und will die Woche im Duell mit dem Mitaufsteiger mit einem positiven Ergebnis abrunden, um den Kontakt zum Mittelfeld herzustellen. »Trotz der 0:4-Niederlage der DJK in Dorndorf erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen kompakt stehen, schnell umschalten und im Abschluss kaltschnäuziger sein«, lautet die Vorgabe von Parson.

Personelles: Moritz Schmandt steht nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison zur Verfügung. Auch Andreas Wiertelorz ist nach seinem Urlaub wieder dabei.

Heimfluch beenden

SG Kinzenbach – Germania Schwanheim (Sonntag, 15.30 Uhr): Die Elf von Oliver Dönges hat bislang neun Punkte auf der Habenseite. Allerdings wurden die Siege allesamt auf fremden Plätzen errungen. Lohn ist Platz zwei der Auswärtstabelle. Auf dem heimischen Kunstrasen musste die SG dagegen bislang drei Niederlagen quittieren und belegte folgerichtig den letzten Platz in der Heimrangliste. Die Dönges-Elf kämpft gegen die Germania somit nicht nur um weitere Zähler auf der Habenseite, sondern auch um das Ende des Heimfluches. »Wir haben in der Defensive eine Top-Leistung abgeliefert und gegen den offensivstarken VfB keine Torchancen zugelassen. Meine Jungs haben all das gezeigt, was sie bei der 1:7-Vorwochenniederlage gegen den FSV Fernwald haben vermissen – Kampf, Wille, Laufbereitschaft. Diese Leistung müssen wir nun bestätigen und Konstanz in unsere Ergebnisse bringen«, wünscht sich Dönges. Dazu will der SG-Trainer die Germania nicht ins Spiel kommen lassen. »Schwanheim hat gute Kicker in seinen Reihen. Wir müssen ihnen die Lust am Fußballspielen nehmen. Dabei dürfen wir uns nicht auf die Nickligkeit einlassen, die die Germania-Spieler und ihr Trainer Tomas Pelayo in der Vorsaison bei uns an den Tag gelegt haben«, so Dönges.

Personelles: Bei Max-Peter Mohr ist im Spiel in Marburg die Zerrung wieder aufgebrochen, so dass er ausfällt. Niklas Leidich kehrt zurück. Emre Yener ist im Urlaub.

Pflichtaufgabe lösen

Spfr./BG Marburg – FSV Fernwald (Sonntag, 15.30 Uhr): In der letzten Saison war dies ein Spitzenspiel im Kampf um den Relegationsplatz zur Hessenliga. Während der FSV seiner Favoritenrolle in dieser Spielzeit gerecht wird, hinken die »Kombinierten« den Erwartungen hinterher. »Marburg hat aufgrund einiger Abgänge nicht mehr die Klasse wie im Vorjahr. Für uns ist dies eine Pflichtaufgabe, die wir konzentrieren erledigen müssen«, sagt Stete. Die kritischen Zuschauerstimmen nach der schwächeren zweiten Halbzeit gegen die TSG Wörsdorf hat der FSV-Trainer wahrgenommen. »Natürlich wünschen sich die Anhänger nach einer 4:0-Führung, dass wir 8:0 gewinnen. Derzeit ist dies aber Meckern auf hohem Niveau«, sagt Stete.

Personelles: Der FSV-Trainer hat die Qual der Wahl, denn bis auf den letztmalig gesperrten Lucas Burger steht der komplette Kader zur Verfügung. Der am Mittwoch geschonte Rafael Szymanski könnte wieder in die Startelf zurückkehren. Denis Weinecker oder Neven Vujica könnten dafür weichen. In der Defensive stehen Julian Bender und Malte Simon in den Startlöchern, auch Kevin Buycks und Kevin Bartheld hoffen auf mehr als einen Kurzeinsatz.

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