Alle Jahre wieder steht die erste DHB-Pokalrunde eine Woche vor dem Punktspielstart im Terminkalender. Und erneut hat Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg weit zu reisen. Gastgeber des in mittlerweile bekannter Vierer-Turnierform ausgespielten Pokalstarts ist der TuS Fürstenfeldbruck vor den Toren Münchens.

Dabei bekommt der TVH am Samstag gleich einen Vorgeschmack auf die kommende Runde, trifft man doch auf Ligakonkurrent HC Elbflorenz Dresden. Die Mannschaft, die ein Jahr nach den Mittelhessen die Meisterschaft in der 3. Liga Ost feierte und ihre Debütsaison im Bundesliga-Unterhaus im Mittelfeld abschloss. Und die am Dienstag eine gelungene Generalprobe mit dem 39:26-Sieg gegen den tschechischen Erstligisten HK FCC Mesto Lovosice feierte, gegen die der TVH im Rahmen seines letztwöchigen Trainingslagers mit 31:24 triumphierte.

Großer Wermutstropfen auf Dresdner Seite war allerdings die Verletzung des Halbrechten Gabor Pulay, der bei einer Aktion an der Mittellinie mit dem Gegner zusammenstieß, sich dabei am Fuß verletzte. Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen. Trotzdem verfügt der HC noch über genügend Gefahr aus dem Rückraum, unter anderem durch den neu verpflichteten Ex-Hüttenberger Marc Pechstein oder den tschechischen Nationalspieler Roman Becvár, der im Vorjahr aus Leipzig kam. Dennoch schiebt HC-Trainer Christian Pöhler die Favoritenrolle weit weg. »Der TV Hüttenberg ist natürlich ein absolutes Brett. Das ist eine Spitzenmannschaft in der 2. Liga. Wir brauchen einen Sahnetag.«

TVH-Trainer Emir Kurtagic möchte mit seinem Team dagegen halten. »Natürlich ist dieser Turniermodus mit zwei Spielen in 24 Stunden grenzwertig. Dennoch haben wir natürlich das Ziel, zwei Spiele zu machen und am Sonntag gegen die Löwen zu sehen wie weit wir wirklich sind.«

Was aber alleine schon durch die Reisestrapazen kein Zuckerschlecken wird, startet der TVH doch am Samstag in aller Frühe, da das Spiel gegen Elbflorenz um 17 Uhr angepfiffen wird. Auch der am Donnerstagabend bei der Teampräsentation noch krank fehlende Torwart Fabian Schomburg soll die Reise nach Fürstenfeldbruck antreten.

Sollten die Blau-Weiß-Roten am Samstag siegen, gibt es wohl ein schnelles Wiedersehen mit dem Pokalverteidiger, den Rhein-Neckar Löwen, nach den beiden Spielen in der letzten Bundesliga-Saison. Deren Sieg gegen die in der 3. Liga beheimateten Gastgeber vorausgesetzt, wäre das Match gegen die Löwen mit den beiden Ex-Wetzlarern Jannik Kohlbacher und Steffen Fäth natürlich ein Highlight. Auch der letztjährige Mannschaftskollege Vladan Lipovina trägt mittlerweile das gelb-schwarze Trikot.

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