01. September 2018, 07:00 Uhr

Fußball

Drei Spiele, drei Wünsche

Mit einem bunten Strauß von Wünschen gehen die heimischen Teams in das Wochenende. Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Mitte empfängt Tabellenführer FSV Fernwald den FV Biebrich 02.
01. September 2018, 07:00 Uhr
Für Sebastian Schadeberg (l.) und seine SG Kinzenbach steht heute beim VfB Marburg Wiedergutmachung für das Derby-1:7 gegen Felix Erben und den FSV Fernwald an. Der Ligaprimus seinerseits trifft am Samstag im Topspiel auf den FV Biebrich 02. (Foto: fro)

Die SG Kinzenbach steht ebenfalls heute beim VfB Marburg auf dem Prüfstand. Das Motto dieser Partie lautet aus SG-Sicht Wiedergutmachung. Der FC Gießen II hat am Sonntag den FC Waldbrunn zu Gast und will den ersten Saisonheimsieg. Der SV Bauerbach wird bei Germania Schwanheim vorstellig, während der TSV Bicken den SV Zeilsheim empfängt.

Lazarett lichtet sich

FSV Fernwald – FV Biebrich 02 (heute, 16 Uhr): Nach dem 7:1-Derbysieg war die Stimmung im Training der Fernwälder entsprechend gelöst. Da sich die personelle Situation immer mehr entspannt, findet Trainer Karl-Heinz Stete aktuell keinen Grund zur Klage. »Die Rückkehrer beleben den Konkurrenzkampf, so dass in den Einheiten richtig Feuer drin war. Nun habe ich die Qual der Wahl und muss die passende Startelf für das Spitzenspiel finden«, sagt Stete mit einem Schmunzeln. Dabei ist sich der FSV-Trainer bewusst, dass mit dem FV 02 eine andere Hausnummer als die SGK vor der Tür steht. »Wir kennen die Tabelle und werden den FV 02 nicht unterschätzen. Die Gäste sind in der Defensive bärenstark. Wir müssen geduldig sein und wollen unser Flügelspiel nutzen, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Felix Erben und Rafael Szymanski sind zwei Schlüsselspieler, die mit ihrer Größe und Kopfballstärke den Unterschied ausmachen können. Unser Ziel ist es, das erste Tor zu schießen, um den FV 02 unter Zugzwang zu bringen«, so Stete.

Personelles: Kevin Bartheld und Kevin Buycks haben schmerzfrei trainiert und stehen vor ihrem Comeback. Denis Weinecker ist aus seinem Urlaub zurück, Neven Vujica zwickt der Oberschenkel, doch er wird spielen können. Auch die unter der Woche kränkelnden Louis Goncalves und Szymanski wollen sich das Topspiel nicht entgehen lassen. Somit fallen lediglich Daniel Erben (krank) und Lucas Burger (gesperrt) aus.

Dönges fordert Reaktion

VfB Marburg – SG Kinzenbach (heute, 16 Uhr): Nach der 1:7-Klatsche gegen den FSV Fernwald steht für die Elf von Oliver Dönges in Marburg die nächste Mammutaufgabe an. Hier erwartet der SG-Trainer ein anderes Gesicht seiner Mannschaft. »An dem letzten Spiel hatte ich lange zu knabbern. Das war eine enttäuschende Leistung, für die mir die Worte fehlen. Für ein Derby hat es an jeglichem Willen und jeglicher Leidenschaft gefehlt. So ein Auftreten meiner Mannschaft will ich nicht mehr sehen. Dafür arbeiten wir nicht Woche für Woche so hart. Von den Spielern ist gegen den VfB eine Reaktion gefordert«, sagt Dönges. Der SG-Trainer ist sich der offensiven Qualitäten der »Schimmelreiter«, die mit Jean-Claude Günther, Simeon Schmidt, Artur Besel und Ngolo Ouattara im Angriff hochkarätig besetzt sind, bewusst. »Wir müssen in der Defensive sicher stehen und die Fehler im Aufbauspiel vermeiden, damit wir den Gegner nicht wie zuletzt zu Kontern einladen«, fordert Dönges.

Personelles: Ahmet Marankoz und Max-Peter Mohr stehen wieder zur Verfügung. Erkan Hasan und Emre Yener sind im Urlaub, ebenfalls fehlt der verletzte Niklas Leidich. Timo Kutscher rückt wieder auf.

Vorsicht vor Moritz

FC Gießen II – FC Waldbrunn (Sonntag, 15 Uhr, in Watzenborn-Steinberg): Mit dem 0:0 gegen den TSV Bicken beendete der FC Gießen II am letzten Wochenende seine Negativserie von vier Niederlagen in Folge. »Wir waren zwar das bessere Team, aber man hat uns die Verunsicherung deutlich angemerkt. Positiv war, dass wir nach 17 Gegentoren endlich mal zu null gespielt haben«, resümiert Gino Parson. »Wir müssen mutig nach vorne spielen und zielstrebig den Torabschluss suchen«, fordert Parson auf dem Weg zum ersten Heimsieg. Dabei warnt er vor FC-Spielertrainer und Torjäger Steffen Moritz. »Der hat Hessenligaerfahrung und weiß, wo die Kiste steht«, mahnt Parson.

Personelles: Nach seinem Pferdekuss aus der Partie gegen den TSV Bicken ist der Einsatz von Stammkeeper Daniel Nigbur fraglich. Dennis Schlecht (Nasenoperation), Andreas Wiertelorz (Urlaub), Raul Guzu, Moritz Schmandt und Andreé Heimer (alle verletzt) fehlen.

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