26. August 2018, 21:46 Uhr

Die zweite Halbzeit macht Mut

26. August 2018, 21:46 Uhr
JSA

HSG Wetzlar


Aufsteiger HSG Wetzlar U 23 hat in seinem ersten Spiel in der 3. Handball-Liga eine 23:29 (9:15)-Niederlage bei der HSG Rodgau/Nieder-Roden kassiert. War die erste Hälfte noch von vielen Fehlern geprägt, so hielt die Truppe von Trainer Thomas Weber nach der Pause ordentlich mit und gestaltete das Spiel ausgeglichen.

Insbesondere die Anfangsphase der Mittelhessen war geprägt von Nervosität. Torben Waldgenbach erzielte den ersten Treffer der Wetzlarer zum 1:2 (5.). Nach zehn Minuten bat U23-Coach Thomas Weber sein Team zur Auszeit, um die Sinne seiner Mannen zu schärfen, die insbesondere Probleme hatten, die Halbpositionen konsequent zu verteidigen. Nieder-Roden fand immer wieder Lösungen über seinen Halbrechten Timo Kaiser, der insgesamt neunmal einnetzte und die Verteidigung der Gäste im ersten Spielabschnitt ein ums andere Mal zur Verzweiflung trieb. Bereits nach 15 Minuten gingen die Hausherren mit 8:3 in Führung. Trotz eines durchaus starken Nils Kaiser im Tor, gelang es den Gästen nicht, auf Tuchfühlung mit den Hausherren zu kommen. Immer wieder brachten sie sich selbst in Bedrängnis durch technische Fehler – deren 17 waren es am Ende der Partie. Dazu Weber: »Die hohe Anzahl an technischen Fehlern stellt mich natürlich nicht zufrieden. Das war aber auch der Nervosität und Unkonzentriertheit geschuldet.« Bis zur Pause setzten sich die Nieder-Rodener bereits auf 16:9 ab.

In der zweiten Hälfte machten die Gäste dann zunehmend den Eindruck, allmählich in der neuen Spielklasse anzukommen. Immer wieder schwankte der Abstand zwischen sechs und acht Toren – was zeigt, dass die HSG durchaus mithalten konnte. Auch Neuzugang Jane Cvetkovski bekam seine ersten Minuten auf dem Parkett im Dress der Grün-Weißen. Spätestens beim 22:13 (44.) durch Kaiser war das Spiel zugunsten der Südhessen entschieden. Beim Stand von 18:24 aus HSG-Sicht gab es noch einmal die Chance, zu verkürzen, doch die Wetzlarer ließen ihre Chancen liegen. Auffällig in der zweiten Halbzeit waren die Leistungen von Ian Weber und Lukas Gümbel, die beide jeweils fünf Tore beisteuerten. Trainer Weber bilanzierte nach der letztlichen 23:29-Niederlage: »Unser Niveau war in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Nieder-Roden hat allerdings auch etwas an Tempo rausgenommen. Das heute ist für uns aber kein Beinbruch. Jetzt heißt es: Mund abputzen und weiter geht’s.« Am Freitag um 20 Uhr folgt der erste Heimauftritt der HSG U23 in der Sporthalle Dutenhofen, dann ist Eintracht Baunatal zu Gast.

Rodgau/Nieder-Roden: Friedrich, Rhein; Geck, Weber (2), Henkel (3), von der Au, Kohlstrung (3), Stenger (4), von Stein (4), Weidinger (1), Hoddersen (1), Schopper (2), Kaiser (9/3), Keller.

Wetzlar U23: Kaiser, Cvetkovski; Wallwaey (2), Gümbel (5), Lindenstruth (2), Weber (5), Schwalbe, Hadzic (2), Kraft, Okpara, Waldgenbach (4), Rüdiger (2), Ludwig (1/1), Weinandt.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bernhardt/Zick. – Zuschauer: 492. – Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Geck, Stenger, Schopper - Hadzic/2, Weber, Weinandt).

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