04. September 2018, 22:22 Uhr

Der siebte Streich der Stete-Elf?

04. September 2018, 22:22 Uhr
Es läuft bislang bestens für Trainer Karl-Heinz Stete und seinen FSV Fernwald. Das soll auch heute Abend im Heimspiel gegen die TSG Wörsdorf so sein. (Foto: fro)

Keine Verschnaufpause für die heimischen Fußballer – der zweite Wochenspieltag steht an. Aus hiesiger Sicht besteht in den beiden höchsten hessischen Ligen derzeit nur wenig Grund zur Klage. Der FC Gießen ist das Maß der Dinge in der Hessenliga. Eine Spielklasse tiefer, in der Verbandsliga Mitte, ist das der FSV Fernwald. Nach dem 3:0-Erfolg am Samstag im Topspiel gegen den FV Biebrich 02 weist die Elf von Trainer Karl-Heinz Stete sechs Punkte Vorsprung auf die ersten Verfolger auf. Dabei soll es auch am Mittwoch bleiben, wenn der Spitzenreiter die TSG Wörsdorf empfängt. Der Aufsteiger verlor zuletzt mit 1:3 gegen die DJK Flörsheim. Allerdings sollte der FSV gewarnt sein, denn der letzte Vergleich mit einem Aufsteiger wäre fast in die Hosen gegangen, als man gegen den SV Bauerbach quasi in allerletzter Sekunde noch zu einem 3:3 gekommen war. Das Selbstvertrauen dürfte beim FSV aber groß sein, zumal man gegen Biebrich auch erstmals in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer blieb.

Durchatmen durfte derweil am Sonntag der FC Gießen II. Der Neuling verbuchte mit dem 3:0 gegen den FC Waldbrunn seinen zweiten Saisonsieg. Am Mittwoch (19.30 Uhr) will Spielertrainer Gino Parson mit seiner Truppe nachlegen. Zu Gast ist man beim SSV Langenaubach. Gegen Waldbrunn überzeugte vor allem die Defensive, in der Heinz Stehle sehr viel Ruhe ausstrahlte. Die wird auch nötig sein, um in Langenaubach Zählbares zu ergattern. Der SSV gewann aber zuletzt auch – mit 3:1 gegen die Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg, daran will man anknüpfen.

Interessant dürfte am Mittwoch auch das »Kellerduell« werden, wenn der TSV Bicken auf die SF/BG Marburg trifft, während der VfB Marburg nach dem 0:2 gegen SG Kinzenbach gegen Germania Schwanheim um Wiedergutmachung bemüht ist. Die Kinzenbacher sind an diesem Mittwoch übrigens spielfrei.

Kurz vor Ende der Wechselperiode II ist der Verbandsligist SG Kinzenbach allerdings nochmals auf dem Transfermarkt tätig geworden. Wie Abteilungsleiter Felix Henkelmann gegenüber dieser Zeitung erklärte, ist der am 13. September sein 19. Lebensjahr vollendende Mirco Geisler ab sofort für die Elf von Trainer Oliver Dönges spielberechtigt. Der 1,82 Meter große Geisler ist im vorwiegend zentralen Mittelfeld einsetzbar und hat zuletzt in der Regionalligareserve von Eintracht Stadtallendorf gespielt. Zuvor hatte der gebürtige Biedenkopfer die Ausbildung in der U 17 und U 19 der Offenbach Kickers durchlaufen.

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