15. März 2018, 09:00 Uhr

Handball

Der Rückraum ist gefordert

Die dritte englische Woche steht für die Handballer der HSG Wetzlar an. Am Donnerstag (19 Uhr) gastiert das Team von Trainer Kai Wandschneider in der Bundesliga bei den Eulen Ludwigshafen.
15. März 2018, 09:00 Uhr
Wetzlars Trainer Kai Wandschneider sieht im Gastspiel heute Abend in Friesenheim vor allem seinen Rückraum gefordert. (Foto: Vogler)

HSG Wetzlar


An die Schmerzgrenze muss die HSG Wetzlar gehen, um zu bestehen. Zuletzt reichte es im Derby beim abstiegsbedrohten TV 05/07 Hüttenberg zu einem Unentschieden. Die Eulen stehen ebenso wie Hüttenberg mit dem Rücken zur Wand und bekleiden den letzten Tabellenplatz. Ludwigshafen hat zwei Punkte Abstand zu Hüttenberg und vier zum TuS N-Lübbecke. Daher ist noch alles möglich, wird jeder Punkt zum Klassenerhalt benötigt.

Parallelen Hüttenberg-Ludwigshafen: »Es ist bewundernswert bei beiden Mannschaften, mit was für einer Moral sie durch die Saison marschieren«, zollt Wandschneider den Konkurrenten Respekt. So beweisen beide Teams Woche für Woche Charakter. Selbst wenn man vermeintlich aussichtslos hinten liegt, kämpfen sich auch Die Eulen immer wieder ins Spiel zurück. »Das ist ganz ehrliche Arbeit, die wir hier leisten«, sagt Ludwigshafens Coach Benjamin Matschke. »Unsere Tugenden werden wir im Heimspiel reinschmeißen, und dann schauen wir mal.« Er arbeitet mit der jüngsten Mannschaft der Liga, hat vorwiegend deutsche Talente in seinen Reihen. Friesenheim hat eine Mannschaft, die es versteht, auf den Punkt zu spielen. Sie haben sich mit den Shootern Patrik Hruscak und Azat Valiullin verstärkt, können sämtliche Deckungssysteme spielen. »Das ist schon schwierig, sich in zwei Trainingseinheiten darauf einzustellen«, meint Wandschneider.

Welche Spieler sind angeschlagen? Philipp Pöter kämpft mit einem Haarriss im großen Zeh. Er hatte sich in Hüttenberg trotzdem zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt für den zweiten Mittelmann Filip Mirkulovski, der sich gegen Stuttgart verletzte und seitdem von Spiel zu Spiel humpelt. Auch Kreisläufer Jannik Kohlbacher ist angeschlagen, laboriert an einer Blessur am Knöchel. Alexander Hermann fehlt weiterhin, ist wohl frühestens im Spiel gegen den SC Magdeburg dabei. Bis auf Patrik Weber (Muskelfaserriss) sind alle weiteren Spieler an Bord.

Das sagen die Trainer: Matschke: »Wir haben ein Heimspiel und freuen uns drauf. Die Halle wird wieder voll, mit einer tollen Stimmung und Atmosphäre. Wir werden auch einen Matchplan gegen die HSG Wetzlar haben, die aus meiner Sicht ein Mentalitätsmonster ist und Woche für Woche überzeugt. Das wird für uns maximal schwer, daher wollen wir das Spiel so lange wie möglich offen halten.«

Wandschneider: »Wir werden in Friesenheim gefordert sein, den Ball laufen zu lassen. Das ist vor allem eine Aufgabe der Rückraumspieler, ob sie in der Lage sind, den gesamten Spielraum wahrzunehmen. In Hüttenberg ist uns das nicht gelungen, da waren die Spieler im Tunnel.«

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