22. Februar 2018, 05:00 Uhr

Handball

Das nächste Nordlicht kommt zum TV Hüttenberg

Keine Zeit, um die jüngste Niederlage zu verdauen. Bereits am Donnerstag steht das nächste Heimspiel für den TV Hüttenberg an. Um 19 Uhr erwarten die Blau-Roten die SG Flensburg/Handewitt.
22. Februar 2018, 05:00 Uhr
Mario Fernandes (l.) und sein TV Hüttenberg müssen heute erneut gegen einen deutschen Topklub aus dem Norden bestehen. Die SG Flensburg-Handewitt kommt in die Gießener Osthalle. (Foto: ras)

TV 05/07 Hüttenberg


Erst vor wenigen Tagen hatte Rekordmeister THW Kiel seine Visitenkarte beim TVH abgegeben. Jetzt kommt mit der SG Flensburg-Handewitt erneut ein Topklub aus dem Norden ins Mittelhessische.

Der Gegner – »Flensburg ist natürlich eine super Mannschaft, die einen modernen Handball spielt. Das ist eine Riesenaufgabe für uns«, weiß TVH-Trainer Emir Kurtagic. »Sie stellen eine super Abwehr mit starkem Torhüter. Das ist die beste Gegenstoß-Mannschaft der Liga. Aber auch im Positionsangriff haben sie genügend Qualität.« Dass die SG zwischen zwei internationalen Einsätzen die Aufgabe heute auf die leichte Schulter nimmt, glaubt Kurtagic nicht. »Es deutet vieles darauf hin, dass sie viel Wert auf die Liga legen.« Denn als aktueller Tabellenvierter ist die Qualifikation für die kommende Champions-League-Saison keineswegs sicher. »Aber wir wollen nicht so viel Richtung Gegner gucken, sondern das, was wir gut gemacht haben, weiter ausbauen«, richtet der 37-Jährige den Fokus mehr auf die Dinge, die er beeinflussen kann.

Was läuft gut? – Die Angriffsstruktur stimmt. »28 Tore in Minden – mit dieser Angriffsleistung kann ich leben«, ist Kurtagic mit diesem Teilbereich zufrieden. Dominik Mappes und Ragnar Jóhannsson treffsicher, dazu eine sehr gut funktionierende Achse von Mittelmann Tomáš Sklenák zu Kreisläufer Moritz Zörb. Diese Teilbereiche waren zuletzt bundesligareif.

Was läuft nicht gut? – »Unser Rückzugsverhalten muss besser werden. Das geht schon die ganze Saison so. Hier müssen wir deutlich stabiler werden. Gerade schon mit Blick auf die Spiele, in denen es bei uns um alles oder nichts geht«, sieht der TVH-Trainer Steigerungspotenzial. »Und im Angriff müssen wir weiter unsere Fehler reduzieren, damit uns Flensburg nicht zu Hause auskontert.«

Das Personal – Der im Hinrundenspiel mit elf Toren überragende SG-Kreisläufer Anders Zachariassen hatte sich am Samstag beim Aufwärmen vor dem Champions League Spiel in Paris verletzt. Nach Untersuchungen in der Heimat wurde aber nur eine schwere Knieprellung diagnostiziert, sodass er wohl gegen Hüttenberg dabei sein kann. Dafür fehlt aber sein Pendant Jacob Heinl. Doch mit Henrik Toft Hansen sind die Fördestädter hier auch weiter überragend besetzt.

Aufseiten des TVH wiegen die Ausfälle der Rückraumschützen Vladan Lipovina und Szymon Sicko wesentlich schwerer, wie man in Minden gesehen hat. Hier war die Rückraumreihe Mappes, Sklenák und Ragnar Jóhannsson weitgehend auf sich alleine gestellt. »Tim Stefan war am Anfang zu zögerlich und Sebastian Roth hatte gleich zwei unglückliche Situationen«, sah Trainer Kurtacgic auf der halblinken Position keine Entlastungsmöglichkeit. Während der Halbrechte Jan Wörner, bisher in dieser Saison nur in der dritten Liga bei TuS Ferndorf im Einsatz, offenbar noch keine Option ist. Phasenweise musste sogar Rechtsaußen Daniel Wernig im Rückraum aushelfen. Läuft das Spiel heute normal, könnte Wörner ein paar Minuten Bundesliga-Erfahrung sammeln und zumindest Jóhannsson mal kurz verschnaufen lassen. »Unser Kader ist deutlich kleiner geworden. Deshalb wollen wir das Spiel gesund überbrücken für die wichtigen Spiele im März«, gibt Kurtagic vor.

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