01. Mai 2018, 08:35 Uhr

Countdown

Das Pokalfieber steigt

Das Pokalfieber steigt. Noch wenige Tage bis zum Final Four in Hamburg. In der Hansestadt haben die Protagonisten für diesen Samstag und Sonntag schon einmal die Werbetrommel gerührt.
01. Mai 2018, 08:35 Uhr
Das Pokalfieber steigt bei den Verantwortlichen der Halbfinal-Kontrahenten HSG Wetzlar und TSV Hannover-Burgdorf (v. l.) Björn Seipp (Geschäftsführer Wetzlar), Kai Wandschneider (Trainer Wetzlar), Sven-Sören Christophersen (Spieler Hannover Burgdorf) und Benjamin Chatton (Geschäftsführer Hannover Burgdorf). (Foto: dpa)

HSG Wetzlar


Im elften Anlauf soll es endlich klappen: Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen streben bei der Endrunde um den DHB-Pokal am kommenden Wochenende in Hamburg den Titel an.

»Wir wollen den Bock endlich umschmeißen«, sagte Oliver Roggisch, der Sportliche Leiter der Löwen, am Montag in der Hansestadt bei einer Pressekonferenz, an der die Vertreter aller vier Final Four-Starter teilnahmen. Um den Pokal zu holen, muss der deutsche Meister aber zunächst in der Vorschlussrunde gegen den SC Magdeburg gewinnen. Im zweiten Halbfinale treffen die HSG Wetzlar und die TSV Hannover-Burgdorf aufeinander.

Roggisch kommentierte die Mission Pokalgewinn auch mit Humor: »Flensburg ist nicht dabei. Das macht mir etwas Hoffnung«, sagte der frühere Nationalspieler. In ihren vergangenen fünf Halbfinals, davon von 2014 bis 2017 viermal in Serie, waren die Mannheimer an den Norddeutschen gescheitert. Der Magdeburger Trainer Bennet Wiegert kündigte jedoch an: »Wir werden einen gnadenlosen Kampf liefern.«

Zudem steht bereits fest, welche Schiedsrichter pfeifen werden. Welches Gespann welches Halbfinale und wer das Endspiel am Sonntag leiten wird, ist unterdessen noch nicht bekannt. Nominiert wurden die Gespanne Geipel/Helbig, Baumgart/Wild und Behrens/Fasthoff. Vor Ort können sie dabei auch auf den Videobeweis zurückgreifen, insgesamt acht Kamerasignale sollen dafür zur Verfügung stehen. Bestraft werden können so beispielsweise unfaire Aktionen abseits des Balles und es können Szenen hinsichtlich Rudelbildungen oder Disqualifikationen sowie fragliche Torentscheidungen zur Überprüfung herangezogen werden können.

Keine Bundesliga-Reduzierung

Nach dem Ausscheiden des THW Kiel und der SG Flensburg/Handewitt im Viertelfinale der Champions League ist die Enttäuschung auch bei der Deutschen Handball-Liga (HBL) groß. »Ich hatte gehofft, dass es zumindest eine Mannschaft schafft«, sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker am Rande des Pressetermins in Hamburg.

Das Endturnier der europäischen Königsklasse am 26. und 27. Mai in Köln findet zum zweiten Mal hintereinander ohne deutschen Vertreter statt. Schwenker kündigte an, sich mit den Topclubs der Bundesliga zu treffen, um Möglichkeiten der Unterstützung seitens der HBL auszuloten. Vor allem, da andere Vereine vor dem Viertelfinale in der Champions League in der heimischen Liga kaum gefordert werden. Eine Reduzierung der Bundesliga von 18 auf 16 Vereine schloss Schwenker aber aus. Zudem forderte er: »Auch die Clubs müssen ihre Hausaufgaben machen.«

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