11. September 2018, 22:17 Uhr

DM-Entscheidung spitzt sich zu

11. September 2018, 22:17 Uhr
Marijan Griebel/Alexander Rath fahren zum zweiten Saisonsieg für das Hungener Rallyeteam Romo-Peugeot. (Foto: awp)

Der sechste Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), die ADAC-Rallye Niedersachsen rund um Osterode am Harz, war eine der spannendsten Rallyes dieser Saison. Nach dem Erfolg beim Lauf in Thüringen beendeten Marijan Griebel/Alexander Rath mit ihrem zweiten Saisonsieg für das Team Romo-Peugeot die Rallye.

Vorausgegangen war ein spannender Zweikampf mit den Meisterschaftsführenden Dominik Dinkel/Christina Fürst, bei dem die Führung dreimal wechselte. Die Vorentscheidung fiel dann am Samstagvormittag auf der sechsten Wertungsprüfung. Im Differenzial des Skoda Fabia R5 von Dinkel brach ein Kegelrad und verwandelte den Allradler zum Fronttriebler. Dinkel musste chancenlos mitansehen, wie sich Marijan Griebel, mit dem er sich zuvor fünf Prüfungen lang ein spannendes Sekundenduell geliefert hatte, deutlich absetzen konnte.

Während Griebel anschließend das Tempo reduzierte, holte Dinkel mit einer großen Portion Frust im Bauch alle Bestzeiten, unter anderem auch auf der sogenannten Power-Stage. Das brachte ihm fünf Extra-Punkte für die Meisterschaft, die am Ende der Saison extrem wertvoll sein können.

Denn Dinkel und Griebel liegen nun in der Meisterschaft punktgleich an der Spitze. Dies verspricht ein sehr spannendes Saisonfinale bei den beiden letzten Läufen im Erzgebirge und bei der 3 Städte-Rallye.

»Der Kampf mit Dominik Dinkel bleibt spannend. Die Rallye Erzgebirge liegt unserem Peugeot 208 T16 wieder mehr, also ist alles drin. Ich freue mich auf ein spannendes Finale«, erklärt Griebel.

Für Teamchef Ronald Leschhorn gab es am Ende noch einen Grund mehr zur Freude. Im zweiten Peugeot aus Hungen fuhr Youngster Roman Schwedt auf Gesamtrang drei. In ihrem Peugeot 207 S2000 holten sich Schwedt /Gerlich erneut einen Platz auf dem Podium. »Ich hätte nicht gedacht, dass die Rallye so glatt laufen würde und bin super happy mit dem zweiten Podium in dieser Saison«, so der junge Saarländer im Ziel.

Mit dem Licher Sebastian Wolf ging im sogenannten ADAC-Rallye-Masters ein weiterer heimischer Pilot an den Start der insgesamt 13 Wertungsprüfungen. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Andreas Luther fuhr Wolf in seinem Mitsubishi Lancer Evo X auf den zehnten Gesamtrang. Dies bedeutete nach einer konstanten Rallye Platz acht im Masters.

Der nächste Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft findet bereits Ende des Monats statt. Die Rallye Erzgebirge am 28. und 29. September ist nach mehrjähriger Pause wieder Bestandteil der nationalen Topliga.

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