10. Januar 2018, 09:41 Uhr

Gießen 46ers

Bryant gegen Eatherton – das Top-Duell unter dem Korb

Es ist der Kampf der »Riesen« unter den Brettern: Big John Bryant gegen Scott Eatherton. Das Duell der Center geht heute in die zweite Runde: Gießen 46ers gegen die Löwen aus Braunschweig!
10. Januar 2018, 09:41 Uhr
Wer setzt sich im Kampf der Big Men durch? Gießens Center John Bryant (r.) oder Braunschweigs »Riese« Scott Eatherton. (Foto: mv)

Gießen 46ers


Es steht 1:0 für Bryant, der beim 96:85-Hinspielsieg vor 25 Tagen in Braunschweig als deutlicher Sieger im Match-up mit seinem US-Landsmann hervorging. Gießens Kapitän legte sensationelle 27 Punkte, 16 Rebounds und sechs Assists auf – Eatherton kam »nur« auf 19 Punkte, zehn Rebounds und vier Assists. Dieser Mann-gegen-Mann-Vergleich dürfte ein Highlight am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Osthalle sein (live auf Telekombasketball).

Status quo: Der einhellige Tenor nach dem Würzburg-Spiel am Samstag: Da war mehr drin für den Rangelften. Doch es macht keinen Sinn, sich zu grämen. Die Begegnung ist vorbei – und die hoffentlich vielen dummen Fehler aus den Köpfen der Gießener verbannt. Diese vermeidbare Niederlage können die 46ers ganz schnell vergessen machen, indem sie Braunschweig schlagen – und sich vor allem an das grandiose Hinspiel in der Löwenstadt erinnern. Beim Erfolg war das Team von Sekunde eins an hellwach – und ließ in der Konzentration bis zum Schluss nicht nach. Das fordert Cheftrainer Freyer von seiner Mannschaft auch im heutigen Heimspiel. Mit einem Sieg können die Lahnstädter den Rückstand auf einen Playoff-Platz auf zwei Punkte reduzieren.

Der Gegner: Die Braunschweiger kommen mit breiter Brust in die Osthalle. Das Team von Coach Frank Menz fuhr zuletzt einen knappen Ein-Punkt-Sieg gegen die Rockets aus Erfurt ein, der sie in der Tabelle einen Platz hinter die Gießener brachte. Bislang weisen die Löwen eine Bilanz von sieben Siegen und zehn Niederlagen auf – Gießen dagegen acht zu neun. Dass die Gäste gefährlich und für Überraschungen gut sind, zeigt der Blick auf die Erfolge – immerhin gewannen sie gegen die Playoff-Kandidaten Würzburg und Oldenburg. Zuletzt spielte der 19-jährige Lars Lagerpusch groß auf. Beim 65:64 gegen Erfurt sammelte der Center 16 Punkte und acht Rebounds.

Wiedersehen: Mit Bazoumana Kone und Tim Schwartz kehren zwei Ex-46ers in die Osthalle zurück. Während Guard Kone, ein guter Freund des NBA-Stars Dennis Schröder (Atlanta Hawks), in knapp 21 Minuten durchschnittlich 7,8 Punkte erzielt, kommt Schwartz in seiner Spielzeit (14,46 Minuten) auf 3,2 Zähler im Schnitt.



Zahlen: Die Braunschweiger gehen ihren Würfen kompromisslos hinterher. Mit im Schnitt 11,2 Offensivrebounds pro Partie belegen sie in der BBL in dieser Kategorie Platz drei – ein bisschen besser sind die Gießener, die am offensiven Brett 11,4 Abpraller sammeln.

Schlüsselspieler: Ohne Zweifel sind das die jeweiligen Brettspieler beider Teams. Es ist beachtlich, wie dominant die langen Kerls Bryant und Eatherton in ihren Mannschaften sind. Der erst kürzlich 26 Jahre jung gewordene Eatherton hat einen noch besseren Effektivitätswert als sein Konkurrent – das sagt alles über die Variabilität beider Center aus.

Das Lazarett: Das hat sich bereits vor dem Würzburg-Spiel gelichtet. Darwin Davis und Austin Hollins sind nach ihren Verletzungen ins Team zurückgekehrt. Zwar war ihr Auftritt eher durchwachsen, aber es ist gut, die beiden intuitiven Guards wieder auf dem Feld zu haben. Ausfallen wird indes Bjarne Kraushaar. Der 18-jährige Gießener zog sich beim U19-Bundesligaspiel eine Muskelverletzung zu. »Nichts Schlimmes«, erklärte 46ers-Headcoach Freyer, der von einer Woche Pause für den Shooting-Star sprach.

Das sagt Coach Freyer: Die Braunschweiger sind eine verschworene Gemeinschaft, mental gefestigt und daher sehr gefährlich. Wir müssen von Beginn an sehr konzentriert auftreten und sie mit unserer Spielweise immer wieder an den Sieg in Braunschweig erinnern. Die Braunschweiger sind abhängig von Eatherton, der überragend spielt. Ihn müssen wir kontrollieren – was einer allein nicht schafft.

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