14. April 2018, 20:57 Uhr

Gießen 46ers

Bitteres Ende gegen Baskets Bonn

Lange Zeit führten die Gießen 46ers, doch am Ende gab es eine schmerzhafte 80:86-Niederlage gegen die Telekom Baskets Bonn. Fünf Gründe, warum es nicht zum Sieg reichte.
14. April 2018, 20:57 Uhr
Zu selten kamen die Gießen 46ers um Max Landis am Brett zu Körben (Foto: Vogel)

Gießen 46ers


Besonders bitter: Dank 18 Punkten war am Ende ausgerechnet TJ DiLeo, ehemals Gießener Publikumsliebing, der beste Werfer der Gäste aus dem Rheinland. Die Gründe, warum es beim 80:86 (51:43) nicht zum Sieg reichte, waren aber andere.

1. Die Gießener waren am Ende einfach platt: John Bryant und Co. waren stehend KO, hatten in der intensiven Schlussphase keine Körner mehr im Tank, um den Bonnern genug entgegenzusetzen.

2. Die Bank war zu kurz: Nur Benjamin Lischka konnte mit elf Punkten wirklich etwas beisteuern, ohne schon beim Tipoff auf dem Parkett gestanden zu haben. Ohne Darwin Davis (Knieprobleme) kam die Guardrotation nie richtig in Gang, obwohl mit Bjarne Kraushaar ein Youngster erstmals seit einigen Wochen wieder im Erstliga-Kader stand.

3. Bonn kam zu oft zu zweiten Wurfchancen: Rebounding war am Samstagabend nicht das Steckenpferd der 46ers. Bonn gewann das Duell am Brett mit 46:37, holte sich satte 15 Offensivrebounds.

4. Offensiv waren die 46ers zu abhängig vom Dreier: Der beste Punktesammler war zwar Center John Bryant, aber selbst der verließ sich am Samstag oft auf seinen Distanzwurf. Am Brett kamen die Gießener zu selten zu Erfolgen – 42 Prozent Quote aus dem Zweierbereich.

5. Die Entscheidungsfindung am Schluss war nicht gut: Am Ende spielte Gießen zu oft „mit dem Kopf durch die Wand“, anstatt klug in die Systeme zu gehen.

Am Freitag haben die 46ers die Chance, wieder einen Sieg einzufahren: Dann geht es zum Mitteldeutschen BC nach Weißenfels, bevor schon am Sonntag das nächste Heimspiel gegen die BG Göttingen ansteht.

Gießen  46ers: Bjarne Kraushaar (2 Punkte), Jeril Taylor (8 Punkte, 13 Rebounds), Alen Pjanic, Mahir Agva, Max Landis (14), Leon Okpara, Benjamin Lischka (11), Austin Hollins (9), Jamar Abrams (9), Mauricio Marin, Anthony Okao, John Bryant (27, 8 Rebounds, 6 Assists)

Beste Werfer Bonn: TJ DiLeo (18), Josh Mayo (17), Konstantin Klein (11).

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