09. Dezember 2017, 23:08 Uhr

Hüttenberger Sieg

Big-Point für Hüttenberg: 24:22 im Kellerduell gegen TuS N-Lübbecke

Der TV 05/07 Hüttenberg hat im ultimativen Kellerduell mit dem 24:22 gegen den TuS N-Lübbecke einen Big-Point gelandet. Wir liefern fünf Gründe, warum es mit dem wichtigen Heimsieg geklappt hat.
09. Dezember 2017, 23:08 Uhr
Ein Wahnsinnsspiel für den TV 05/07 Hüttenberg: Jannik Hofmann (TVH/23) setzt sich gegen Lukasz Gierak (l.) durch und trifft beim 24:22-Kellerduell-Sieg gegen Torwart Peter Tatai (TuS N-Lübbecke). (Foto: ras)

TV 05/07 Hüttenberg


Die Niederlagenserie von sechs Spielen in Folge ist für den TV 05/07 Hüttenberg in der Handball-Bundesliga beendet. Nach dem 24:22 gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TuS N-Lübbecke hat die Truppe von Trainer Emir Kurtagic die Rote Laterne an die Gäste abgegeben und sich auf einen Nichtabstiegsplatz (Rang 16) geschoben.

 

Grund 1: Eine überragende Teamleistung. Alle glaubten an den Sieg, alle wollten ihn unbedingt. Die auf dem Feld, die auf der Bank, alle TV-Verantwortlichen, Trainer Emir Kurtagic – und die permanent anfeuernden Fans in der Gießener Osthalle.

Grund 2: Dominik Mappes. Die Kreativität von Spielmacher Dominik Mappes, der das Tempo geschickt variierte und gefühlt fast jedes Tor vorbereitete. Noch nicht einmal eine Handverletzung kurz vor Schluss hinderte ihn daran, in der hektischen Schlussphase die Verantwortung zu übernehmen und die letzten beiden so wichtigen Tore selbst zu erzielen.

Grund 3: Torwart Matthias Ritschel. In gelb gekleidet brachte er die Gäste mit seinen zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Leitete dazu immer wieder Gegenstöße durch einen schnellen umsichtigen Pass ein.

Grund 4: Die Abwehr. Eine bärenstarke, konsequent übergebende und taktisch agierende Abwehrarbeit: Die variabel offensiv geführte 3:2:1-Deckung ließ nicht viel zu – und wenn etwas anbrannte, war »The Wall« Moritz Zörb zur Stelle.

Grund 5: Trainer Emir Kurtagic. Er legte mehrere Kilometer an der Seitenlinie zurück, sprach ständig mit den Spielern, munterte auf – lebte die Gemeinsamkeit vor. Und: Er hat seinen Spielern die richtige Taktik mit auf den Weg gegeben, die nach Ballgewinn oder gefangenem Tor erst konsequent einen schnellen Tempogegenstoß initiierten, ehe sie in ihr gewohnt geduldiges Spiel übergingen.

Stenogramm: TV Hüttenberg - TuS N-Lübbecke 24:22 (15:11) / Tore Hüttenberg: Wernig 6/2, Mappes 5/1, Stefan 3, Fernandes 2, Hofmann 2, Johannsson 2, Lipovina 1, Rompf 1, Sklenak 1, Zörb 1 /  N-Lübbecke: Bechtloff 4/2, J. G. Genz 4, Gierak 4, Torbrügge 4, Gruszka 2, Hövels 2, Kaleb 1, Zetterman 1 / Schiedsrichter:  Thöne /Zupanovic (Berlin) / Zuschauer: 1852 / Strafminuten: 10 / 12

Schlagworte in diesem Artikel

  • Dominik Mappes
  • Emire
  • Fernsehen
  • Handball
  • Handball-Bundesliga
  • TV 05/07 Hüttenberg
  • TuS N-Lübbecke
  • Wolfgang Gärtner
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 10 x 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.