Auf alte Bekannte und neue Gesichter dürfen sich die Mannschaften in der Tischtennis-Bezirksklasse 1 freuen. Am Montag ist es wieder so weit. Mit der Partie zwischen dem SV Staufenberg und dem TTC Rödgen wird die Saison 2018/19 eröffnet, in der wie in der vergangenen Spielzeit 13 Mannschaften an den Start gehen. Erstmals dabei ist Aufsteiger SV Geilshausen, während der TSV Utphe und der Gießener SV III in die Klasse zurückkehren, die sie am Ende der vorletzten Saison nach unten bzw. oben verlassen haben. Apropos GSV III: Diese Mannschaft wird am häufigsten genannt, wenn die Frage nach den Titelanwärtern gestellt wird. Doch Mannschaftsführer Robin Kehr hat ein anderes Anliegen: »Unser Ziel ist es, mehr Kontinuität innerhalb der Mannschaft zu erreichen, da in der vergangenen Rückrunde ständig Ersatz gebraucht wurde, was letztlich auch der Grund des Abstiegs aus der Bezirksliga war. Wenn das gegeben ist, sollte es möglich sein, vorn mitzumischen.«

Neben den »Schwimmern« wird den TSF Heuchelheim II zugetraut, im Titelrennen eine gute Rolle zu spielen. Doch Mannschaftssprecher Uwe Nitschke ist nicht ganz so optimistisch: »Unser Ziel ist, Platz vier zu wiederholen.« Die TSF werden nicht immer komplett sein und dann Nachwuchsspieler einsetzen. Verletzt ist Tom Aeberhard, der zunächst wohl pausieren muss. »Aufgrund unserer Neuzugänge streben wir Platz fünf an«, erklärt Johannes Leun, Abteilungsleiter und Spieler bei der TSG Leihgestern. Mit Melkun Sarkis, Lukas Budak und Anja Serafin haben sich drei Akteure des Klassenkonkurrenten Watzenborn-Steinberg III angeschlossen. »Sollten wir ohne größeres Verletzungspech durch die Runde kommen, sehe ich das als machbar an«, ergänzt Leun. Auf der anderen Seite sind die Ambitionen bei den Pohlheimern nicht so groß. So stellt NSC-Mannschaftsführer Steffen Marx fest: »Unser Ziel ist der Klassenerhalt, was aber sehr schwer werden wird. Wir sind Abstiegskandidat Nummer eins!« »Die Saison steht im Zeichen des Abstiegskampfes«, stellt auch Volker Sahl, Verantwortlicher bei GW Gießen, fest. Allerdings sieht er auch einen Silberstreif am Horizont: »Unsere zweite Mannschaft ist stärker als vor zwei Jahren, als sie als Dritter aufgestiegen ist. Vielleicht schaffen wir ja diesmal die Relegation.«

Der SV Staufenberg steht ebenfalls vor einer schweren Saison, was von Mannschaftsführer Dennis Kleinwort aber nicht als schlimm empfunden wird. »Jens Becker setzt aus, Ulf Czarnojan steht nur selten zur Verfügung«, weist er auf die personelle Situation seiner Mannschaft hin. Auch der TV Lich sieht sich im Abstiegskampf: »Wenn wir annähernd komplett sind, sollten wir es aber schaffen«, so TV-Kapitän Torben Jung. Er erinnert daran, dass auch in dieser Saison zwei Mannschaften direkt absteigen und der Drittletzte in die Relegation geht. »Wir mussten für die kommende Saison mit vier Spielern aufrücken«, berichtet Jürgen Zitzer, Mannschaftsführer beim TSV Klein-Linden III. Besonders in der zweiten Mannschaft sind Lücken entstanden, die von unten aufgefüllt werden.

Auch beim TSV Beuern gibt man sich bescheiden. »Einen Platz im gesicherten Mittelfeld«, erwartet Mannschaftführer Tilo Schäfer. Eine ähnliche Platzierung peilt der TTC Rödgen an, wie Kapitän Christian Langer verrät. Er selbst und Andre Schöppe waren in der letzten Saison verletzt und standen nur eingeschränkt zur Verfügung. Neu ist Robby Popp aus der TTC-»Zweiten«. Alexander Möll rückt ins erste Paarkreuz auf, Simon Wrobel geht ins zweite. »Wir wollen dem Abstiegskampf fernbleiben«, wünscht sich Dr. Bernhard Lani-Wayda, Kapitän der TSG Wieseck, bei der sich in personeller Hinsicht nichts geändert hat.

Bleiben noch die Aufsteiger. »Unser Ziel ist der Klassenerhalt«, sagt Stefan Büttel, Mannschaftsführer des TSV Utphe. Nachdem Klaus Landsberger den TSV in Richtung Nidda verlassen hat, spielt Steve Georg auf der Position eins. »Daher müssen wir die Doppel komplett umstellen.« Der zweite Aufsteiger ist der SV Geilshausen. Auch die Rabenauer haben nur ein Ziel: Klassenerhalt, wie Abteilungsleiter Frank Sagrauske berichtet. Mit Patrick Heinl (vom TSV Grünberg) hat der SVG einen Zugang.

Bleibt noch zu ergänzen: Der Meister steigt in die Bezirksliga auf, der Zweite spielt die Relegation »nach oben«.

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