29. August 2018, 17:13 Uhr

Als Geschenke nur Kaltgetränke nach dem Spiel

29. August 2018, 17:13 Uhr
Thomas Krämer will mit seinem TV Großen-Linden II bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtcjen mitreden. (Foto: Friedrich)

In einem Punkt sind sich (fast) alle Mannschaftsführer einig. Der Titel führt nur über den TV Großen-Linden II. Wenn am Montag mit zwei Spielen die Saison 2018/19 in der Tischtennis-Bezirksliga 1 eröffnet wird, dann gehen wieder zwölf Mannschaften an den Start, die unterschiedliche Ambitionen hegen. Da gibt es mehrere Teams, deren Ziele mit Nicht-Abstieg nicht sonderlich hoch gesteckt sind, andere gehen selbstbewusster in die neue Runde. Allerdings sind alle bei der Nennung der eigenen Erwartungen vorsichtig, denn jeder weiß, dass im Laufe der Saison vieles passieren kann.

Das gilt auch für den TV Großen-Linden II, den Titelanwärter Nummer eins. »Wir wollen um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden«, erklärt TV-Mannschaftsführer Thomas Krämer, der allerdings auch eingesteht, dass sich seine Mannschaft mit Arne Friede und Gebhard Mandler, zwei erfahrene Spieler, verstärkt hat. Indes wird Simon Frodl-Dietschmann in der ersten Mannschaft der Lindener antreten, dessen Platz nimmt Thomas Krämer ein, der im TSV Allendorf/Lda. II einen starken Mitbewerber sieht. Er verspricht: »Wir wollen und müssen richtig Gas geben.«

Auch bei den Lumdastädtern ist man von der eigenen Stärke überzeugt. »Als absoluten Topfavoriten sehe ich uns aber nicht«, setzt Allendorfs Mannschaftsführer Christian Keil dagegen, sieht seine Mannschaft gegenüber der Vorsaison in der Bezirksklassse aber stark verbessert. Und das aus guten Grund: Lukas Moser und Ulrich Bandt wechseln von der ersten in die zweite Mannschaft. Außerdem hat sich der Aufsteiger noch mit Sada Karaca verstärkt, der in der vergangenen Saison noch für Großen-Linden spielte.

Andere streben in erster Linie den Klassenerhalt an. Bei den Sportfreunden Oppenrod allerdings hofft man, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Den Buseckern hat sich Torsten Metz angeschlossen, der zuletzt in der Wetterau gespielt hat. »Wenn alles gut läuft, spielen wir um Platz vier oder fünf«, erklärt Ernst Balser, Tischtennis-Verantwortlicher der Sportfreunde. Nicht ganz so optimistisch geht Matthias Zörb, Mannschaftsführer des TSV Klein-Linden, in die neue Runde. »Mit Niklas Grabbe und Norbert Backes kommen zwei Spieler aus der dritten Mannschaft, und die hat man gleich ins vordere Paarkreuz gestellt«, berichtet er. »Es gibt sicherlich Mannschaften, die uns schlagen werden«, so der TSV-Kapitän.

Sebastian Haupt, Kapitän des SV RW Odenhausen/Lda., möchte mit seiner Mannschaft »frühzeitig den Klassenerhalt« schaffen. Die Rabenauer haben weder Zu- noch Abgänge. Wunsch für die neue Saison: ein Platz im Mittelfeld. »Das wird ein knallharter Abstiegskampf«, prophezeit derweil Volker Sahl, Verantwortlicher beim SV Grün-Weiß Gießen. Die Gießener werden in der bevorstehenden Saison nur sporadisch auf Christian Görgmayr zurückgreifen können. Bei Bedarf wird der Kader aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt. Unverändert geht der VfB Ruppertsburg in die neue Runde, allerdings mit einer leicht veränderten Aufstellung, wie Mannschaftsführer Julian Vogeltanz ausführt. »Benedikt Vogeltanz hat sich nach der starken Rückrunde in die Mitte gespielt.« Der Kapitän hofft weiterhin auf die »einzigartige Zuschauerkulisse« bei den Heimspielen und darauf, dass seine Mannschaft »frühzeitig die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holt«.

Die TTG Eberstadt/Muschenheim tritt, wie Kapitän Michael Gilbert feststellt, »wieder mit dem Ziel an, auch weiterhin die Klasse zu halten und die Runde auf einem gefestigten Tabellenplatz zu beenden. Der Tabellenplatz hängt sehr von der Personalsituation ab«, ergänzt er. »Zu den bisherigen Spielern kommt Michael Brix neu in unsere erste Mannschaft.«

»Für Alexander Stroh rückt Tristan Kutscher in die erste Mannschaft«, berichtet Marcel Mattern, Spielführer bei Aufsteiger SG Climbach. Ansonsten spielt die SG mit derselben Aufstellung wie in der vergangenen Saison. Also auch bei Bedarf mit Oscar Bäcker, »einem starken Jungen in der ›Zweiten‹.« Bei der mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren im Schnitt »wohl einer der jüngsten Mannschaften der Liga« freut man sich darauf, in der Bezirksliga spielen zu dürfen. »Wir werden mit Ehrgeiz an der Platte stehen«, verspricht Marcel Mattern. »Von uns wird es außer den Kaltgetränken nach dem Spiel keine Geschenke geben.«

Das Feld komplettieren mit der TTG Mücke II, der TTG Büßfeld und der TTG Kirtorf/Ermenrod drei Mannschaften aus dem ehemaligen Kreis Alsfeld. Recht einfach ist die Auf- bzw. Abstiegsregelung. Der Meister besitzt das Aufstiegsrecht in die Bezirksoberlige, der Letzte steigt in die Bezirksklasse ab. Der Vizemeister bestreitet die Relegation »nach oben«, der Vorletzte die »nach unten«.

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