06. September 2017, 07:00 Uhr

Gießen 46ers

Abrams ins Lazarett, Manigat zurück ins Team

Der Dienstag war das sprichwörtliche Wechselbad der Gefühle für die Fans der Gießen 46ers: Erst gab's eine weitere Verletzung und eine Testspielabsage, dann aber noch einen bekannten Neuzugang.
06. September 2017, 07:00 Uhr
Jahenns Manigat im Kreise der letztjährigen Mannschaft der Gießen 46ers (Foto: mv)

Gießen 46ers


Der Tag startete mit einer weiteren schlechten Nachricht: Forward Jamar Abrams plagt sich mit einer Stressreaktion an der Hüfte und wird vorerst ausfallen – immerhin, ein Einsatz beim Saisonstart gegen den FC Bayern München am 30. September soll im Rahmen des Möglichen liegen. Immerhin leicht positive Signale gab es von Mauricio Marin: Der Guard, der sich im Test bei Ligakonkurrent Bayreuth am Wochenende eine Sehne im Finger gerissen hatte, kann mit einer Schiene am Finger in der kommenden Woche wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Damit ist aber auch klar: Das Testspiel am Freitag bei Zweitligist Academics Heidelberg fällt aus – nach den Ausfällen von Abrams, Marin, Darwin Davis (Prellung), Max Landis (Meniskusriss) und Bjarne Kraushaar (Bänderriss) hat Trainer Ingo Freyer einfach nicht genug Spieler zur Verfügung. Dann aber kam die gute Nachricht: Mit Jahenns Manigat holen die 46ers ein bekanntes Gesicht zurück an die Lahn. Der Kanadier spielte bereits in der vergangenen Saison für die Gießener, kam in allen 33 Saisonspielen zum Einsatz und erzielte im Schnitt 5,0 Punkte und 1,1 Assists pro Spiel für die damals von noch Denis Wucherer gecoachte Truppe. Daneben galt der Pointguard als Publikumsliebling und sicherer Dreierschütze: 47,5 Prozent seiner Distanzwürfe fanden den gegnerischen Korb. Seine beste Partie lieferte Manigat im März beim Heimspiel gegen Bremerhaven, als er 16 Punkte zum 88:84-Sieg beisteuerte. Mit ihm hat Freyer endlich wieder einen Guard zur Verfügung – zuvor war Austin Hollins der einzige einsetzbare Spieler auf den kleinen Positionen. „Der Trainingsbetrieb leidet natürlich bei allen Mannschaften sehr. Schließlich müssen jetzt Spieler aus der ProB hochgezogen werden. Dieser Umstand bricht sich bis runter in den Nachwuchsbereich der NBBL. Keine angenehme Situation, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen.“ Seinen neuen Schützling erwartet der Trainer gespannt: „Wir haben jemanden gesucht, der Max Landis bis zur seiner vollkommenen Genesung ersetzen kann. Jahenns hat uns den Eindruck gegeben, dass er voll motiviert ist und unbedingt hier noch was zeigen möchte. Zudem benötigt er keine großartige Eingewöhnungszeit, was das Arbeiten schon einmal vereinfacht“, so Freyer. Manigat selbst, der morgen in Frankfurt landen wird und zunächst ein Arbeitspapier mit einer Laufzeit von drei Monaten unterschrieb, freut sich ebenfalls auf die Rückkehr an die Lahn: „Ich bin sehr froh, wieder in Gießen zu sein, und kann es kaum erwarten wieder an die Arbeit zu gehen. Es gibt eine Menge Dinge, die ich unter Beweis stellen will in der BBL, und ich freue mich darauf, allen zu zeigen, was in mir steckt“, war der 1,86 Meter große Basketballer im Gespräch mit dieser Zeitung bereits voller Vorfreude. Um den Kader wieder zu komplettieren fehlt nun noch ein weiterer Spieler auf den großen Positionen. Auch hier wollen die 46ers bald Vollzug melden.

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