Ein super Abschluss

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Auf der Fahrt nach Flensburg, wo die Handballer der HSG Wetzlar am Donnerstagabend eigentlich die Bundesliga-Partie bei der SG Flensburg/Handewitt hätten bestreiten sollen (abgesagt), nahm sich Jannik Kohlbacher Zeit, ein Spiel weiter zu schauen. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr steigt für die Grün-Weißen das "Spiel des Jahres", geht es im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen den TVB 1888 Stuttgart um den Einzug ins Final 4 in Hamburg vom 4. bis 6. Mai. Der Kreisläufer und seine Kollegen sind heiß auf die Partie, wollen den positiven Lauf der letzten Monate mit dem Final-Wochenende krönen.

Auf der Fahrt nach Flensburg, wo die Handballer der HSG Wetzlar am Donnerstagabend eigentlich die Bundesliga-Partie bei der SG Flensburg/Handewitt hätten bestreiten sollen (abgesagt), nahm sich Jannik Kohlbacher Zeit, ein Spiel weiter zu schauen. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr steigt für die Grün-Weißen das "Spiel des Jahres", geht es im Viertelfinale des DHB-Pokals gegen den TVB 1888 Stuttgart um den Einzug ins Final 4 in Hamburg vom 4. bis 6. Mai. Der Kreisläufer und seine Kollegen sind heiß auf die Partie, wollen den positiven Lauf der letzten Monate mit dem Final-Wochenende krönen.

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Wie stark beschäftigt Sie die Partie gegen Stuttgart?

Kohlbacher: "Das Spiel gegen Stuttgart ist im Endeffekt auch nur ein Spiel wie jedes andere."

Wie wichtig wäre ein Sieg gegen Stuttgart und damit verbunden der Einzug ins Final 4 nach Hamburg für Sie persönlich?

Kohlbacher: "Für mich persönlich wäre es natürlich ein super Abschluss, mit der HSG ins Final 4 zu kommen. Wir werden dann auch nicht sagen, wir wollen einfach nur dabei sein. Für den Verein ist es eine große Chance, sich für die super Arbeit der letzten Jahre zu belohnen und durch die Teilnahme auch noch die eine oder andere Prämie einzusacken."

Wetzlar ist im Pokal ja schon lange nicht mehr so weit gekommen. Ist das für Sie mit der HSG der Höhepunkt?

Kohlbacher: "Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hatte in meiner Zeit hier viele Höhepunkte. Das waren vor allem die Siege gegen große Mannschaften. Aber es stimmt, das wäre schon ein super Abschluss, bevor ich im Sommer zu den Löwen wechsle."

Sie sind nicht nur sportlich obenauf, sondern bei der Gießener Sportlerwahl auch auf dem ersten Platz gelandet. Wie wichtig ist Ihnen so eine Auszeichnung?

Kohlbacher: "Es ist eine Ehre und eine tolle Auszeichnung für die Arbeit, die man tagtäglich verrichtet, ob nun zu Hause, im Verein oder der Nationalmannschaft. Dass das die Fans so sehen, freut einen natürlich umso mehr, dass man in der Region so gut unterstützt wird. Demnach bedeutet mir das natürlich auch sehr viel."

Wie schätzen Sie Stuttgart ein? Der TVB hat zwar am Donnerstag gegen Magdeburg verloren, davor aber nach zehn Niederlagen erstmals wieder gewonnen. Trainerwechsel, Johannes Bitter wieder da – was kommt da auf die Mannschaft zu?

Kohlbacher: "Stuttgart ist natürlich nicht zu unterschätzen. Wir hatten eigentlich immer relativ enge Spiele gegen Stuttgart gehabt, aber immer mit dem besseren Ende für uns. In den fünf Spielen haben wir jedes gewinnen können. Aber wie man so schön sagt, der Pokal hat seine eigenen Regeln. Daher ist das wieder etwas anderes. Das muss man auch erst mal gewinnen, zumal das für Stuttgart keinen Einfluss auf die Bundesliga hat und sie so vielleicht den Tick entspannter aufspielen können. Deshalb wollen wir das natürlich umso ernster angehen."

Sehen Sie sich in der Favoritenrolle?

Kohlbacher: "Die tabellarische Situation sagt das vielleicht aus, aber vom Kader her ist das relativ ausgeglichen. Gerade mit Jogi Bitter, der jetzt zurückgekommen ist, wird das ein hartes Stück Arbeit für uns."

Ein Appell an die Fans.

Kohlbacher: "Einfach so sein wie immer, mehr geht auch nicht. Dann sind wir bestens aufgestellt."

Und zum Schluss am besten die "Humba".

Kohlbacher: "Ganz genau!"

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