Nur ein Sieg aus drei Spielen

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Mit nur einem Sieg kehren die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar vom Heide-Cup in Schneverdingen zurück. Der Titelverteidiger musste sich mit Rang fünf zufrieden geben, bezwang am Sonntagmittag aber immerhin den HSV Hamburg mit 33:22. Der Titel ging an IFK Kristianstad. Die Schweden gewannen das Finale mit 27:21 gegen Montpellier HB. Platz drei belegte der SC DHfK Leipzig, der 35:27 gegen Kadetten Schaffhausen siegte.

Mit nur einem Sieg kehren die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar vom Heide-Cup in Schneverdingen zurück. Der Titelverteidiger musste sich mit Rang fünf zufrieden geben, bezwang am Sonntagmittag aber immerhin den HSV Hamburg mit 33:22. Der Titel ging an IFK Kristianstad. Die Schweden gewannen das Finale mit 27:21 gegen Montpellier HB. Platz drei belegte der SC DHfK Leipzig, der 35:27 gegen Kadetten Schaffhausen siegte.

HSG Wetzlar – Montpellier HB 19:31 (9:13): Stefan Kneer begann anstelle von Neuzugang Olle Forsell-Schevfert im linken Rückraum gegen die Franzosen. In der ersten Viertelstunde hielt die HSG gut mit, ging in der zehnten Minute sogar mit 5:4 in Führung, doch nach und nach schlichen sich bei den Mittelhessen technische Fehler ein, die Montpellier nutzte. Über das 8:11 (21.) ging es mit 9:13 aus Sicht der HSG in die Pause. Wieder zurück, sah sich Wandschneider bereits nach sieben Minuten zu einer Ansprache an der Seitenlinie gedrängt. Wetzlar lag mit 11:19 zurück und so probierte der Coach in der verbleibenden Zeit einige Formationen und taktische Varianten aus. "Wir sind noch lange nicht eingespielt, da wir in der Vorbereitung einige kranke und verletzte Spieler zu beklagen hatten", erklärte der Coach.

So ging die Partie mit 31:19 letztlich deutlich an Montpellier. Weiterer Wehrmutstropfen: Kristian Björnsen musste in der zweiten Hälfte aufgrund von Achillessehnenproblemen draußen bleiben.– HSG Wetzlar: Buric, Weber; Hermann, Kneer (2), Björnsen, Ferraz (4), Mirkulovski (1), Holst (2/1), Kraft, Forsell-Schevfert (1), Kvist (1), Klesniks, Lindskog (3), Cavor (4), Kohlbacher (1).

HSG Wetzlar - HSV Hamburg 33:22 (17:13): Ohne den angeschlagenen Kristian Björnsen und Filip Mirkulovski, der über Schmerzen im Fuß klagte und daher geschont wurde, ging es gegen den HSV Hamburg. Für Björnsen kam auf der rechten Außenposition Joao Ferraz zum Einsatz, Olle Forsell-Schefvert vertrat Mirkulovski auf der Mitte. Dennoch zeigte die HSG gegen den Drittligisten eine Reaktion auf die beiden verpatzten Auftritte zuvor. Von Beginn an am Drücker, arbeitete vor allem der Abwehrverbund im Zusammenspiel mit Torhüter Benjamin Buric deutlich besser zusammen. Auch die Achse Rückraum–Kreis funktionierte sehr gut und ermöglichte Anton Lindskog fünf Treffer. "Forsell-Schefvert hat auf der Mitte ein überragendes Spiel gemacht", lobte Trainer Kai Wandscheider seinen Neuzugang. Mit einer 17:13-Führung ging Wetzlar in die Kabine und legte nach der Pause stetig nach.

Über die Stationen 22:16 (43.) und 26:20 (51.) sicherten sich die Grün-Weißen mit 33:22 zumindest einen Erfolg an diesem Wochenende. "Ich bin mit der Leistung zum Ende des Turniers hoch zufrieden", sagte Wandschneider. Das Spiel war auch für die Köpfe gut, da wir gesehen haben, dass es ja doch geht." – HSG Wetzlar: Buric, Weber; Hermann (2), Kneer (5), Ferraz (3), Holst (8/2), Kraft, Forsell-Schevfert (4), Kvist (3/1), Klesniks, Lindskog (5), Cavor (2), Kohlbacher (1).

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