Rumpfteam ohne Glück

Die HSG Wetzlar U 23 hat in der 3. Handball-Liga Ost eine unglückliche 23:25 (13:13)-Niederlage beim HSC 2000 Coburg II erlitten. Gegen den Tabellen-14. war vor allem die Personalsituation der Grund für eine punktlose Heimfahrt nach dem Spiel. Zu den zuvor bekannten Ausfällen von Torben Waldgenbach (Kreuzbandriss) und Ian Weber (A-Jugend) fehlte auch Matthias Schwalbe berufsbedingt, sodass den Mittelhessen ein kompletter Rückraum ausfiel. Außerdem übernahm der etatmäßige Co-Trainer Kai Nober mit Jugendkoordinator Andreas Klimpke auf der Bank das Kommando, da Thomas Weber in Dutenhofen bei der A-Jugend zeitgleich das Zepter leitete. Durch die Ausfälle stellte Nober die Abwehr um. In der 5:1-Deckung agierte Lukas Gümbel auf der Halbposition und Torben Weinandt übernahm dessen angestammte Position auf der offensiven Spitze.

Von JSA

Die HSG Wetzlar U 23 hat in der 3. Handball-Liga Ost eine unglückliche 23:25 (13:13)-Niederlage beim HSC 2000 Coburg II erlitten. Gegen den Tabellen-14. war vor allem die Personalsituation der Grund für eine punktlose Heimfahrt nach dem Spiel. Zu den zuvor bekannten Ausfällen von Torben Waldgenbach (Kreuzbandriss) und Ian Weber (A-Jugend) fehlte auch Matthias Schwalbe berufsbedingt, sodass den Mittelhessen ein kompletter Rückraum ausfiel. Außerdem übernahm der etatmäßige Co-Trainer Kai Nober mit Jugendkoordinator Andreas Klimpke auf der Bank das Kommando, da Thomas Weber in Dutenhofen bei der A-Jugend zeitgleich das Zepter leitete. Durch die Ausfälle stellte Nober die Abwehr um. In der 5:1-Deckung agierte Lukas Gümbel auf der Halbposition und Torben Weinandt übernahm dessen angestammte Position auf der offensiven Spitze.

Die HSG startete erfolgreich in die Auswärtspartie in Oberfranken: Timo Ludwig traf nach sechs Minuten zur 4:2-Führung für seine Farben. Die Coburger hatten allerdings einiges an unerwartetem Personal aufgefahren, darunter vor allem Lukas Wucherpfennig, der normalerweise in der 2. Liga für den HSC auf Torejagd geht. Auch dies zeigte die angespannte Situation der Coburger im Abstiegskampf und das diese mit allen Mitteln sich noch vor dem Abstieg retten wollen.

Wucherpfennig war es dann auch, der nach 16 Minuten mit dem Tor zum 6:6 den Ausgleich wiederherstellte. Bis zum Pausenpfiff ereignete sich eine ausgeglichene Partie, die folgerichtig mit einem 13:13-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts fand das Spiel seinen Knackpunkt. Als Coburg von 16:16 innerhalb von drei Minuten auf 19:16 davon zog, hatten die Gastgeber einen Vorsprung, den sie über den restlichen Spielverlauf hinweg nicht mehr hergaben. Beim 20:21 durch Tim Weber kamen die Gäste zwar noch einmal heran, die darauffolgende Auszeit des HSC 2000 II zeigte aber Wirkung und half, die Stabilität für die restliche Spielzeit zu behalten, um den immens wichtigen Heimsieg der Zweitliga-Reserve einzufahren.

Kai Nober war mit der Leistung seines Teams trotz der Niederlage zufrieden: "Wenn man unsere heutige Situation sieht, kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. In Sachen Einstellung stimmte nahezu alles. Bei einem Spiel gegen einen Abstiegskandidaten, der natürlich alles in das Spiel wirft, entscheiden am Ende Kleinigkeiten über den Sieger und Verlierer."

Derweil steht Spitzenreiter ThSV Eisenach vier Spieltage vor Saisonende als Meister und Rückkehrer in die 2. Liga fest.

HSC 2000 Coburg II: Titze, Apfel; Preller (2), Franke, Beyer (1), Fichtner (5), Dude (1), Pernet, Rivera, Wucherpfennig (5/2), Bühler (2), Lillienfelds (2), Knauer, Wolf (7)

HSG Wetzlar U 23: Kaiser, Cvetkovski; Wallwaey (3), Gümbel (3), Lux (1), Lindenstruth (3), Hadzic (2), Weber (1), Kraft, Okpara (1), Rüdiger (1), Ludwig (4/4), Weinandt (4).

Steno / Zeitstrafen: 6:6. - SR: Arndt/Schukin. - Zus.: 68.

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