Remis im "Abschiedsspiel"

Die HSG Wetzlar U 23 trennte sich im letzten Saisonspiel am Samstagabend mit einem leistungsgerechten 26:26 (12:12)-Unentschieden vom HC Erlangen II und beendet damit die erste Saison in der 3. Handball-Liga Ost auf dem neunten Tabellenplatz. Ein Ergebnis einer Saison, mit der die Verantwortlichen auf Wetzlarer Seite hochzufrieden sind. "Wir sind gestartet, wie man es als ein Aufsteiger erwartet. Dann haben wir diese Siegesserie gestartet und uns von Spiel zu Spiel besser zurechtgefunden, ehe dann auch Verletzungspech dazu kam. Vor allem eben der Ausfall von Torben Waldgenbach hat uns schwer getroffen, aber die Jungs haben das super aufgefangen. Wir haben viele beachtliche Ergebnisse geliefert und werden den Ausklang auch ein wenig feiern", zog Trainer Thomas Weber ein zufriedenes Fazit.

Von JSA

Die HSG Wetzlar U 23 trennte sich im letzten Saisonspiel am Samstagabend mit einem leistungsgerechten 26:26 (12:12)-Unentschieden vom HC Erlangen II und beendet damit die erste Saison in der 3. Handball-Liga Ost auf dem neunten Tabellenplatz. Ein Ergebnis einer Saison, mit der die Verantwortlichen auf Wetzlarer Seite hochzufrieden sind. "Wir sind gestartet, wie man es als ein Aufsteiger erwartet. Dann haben wir diese Siegesserie gestartet und uns von Spiel zu Spiel besser zurechtgefunden, ehe dann auch Verletzungspech dazu kam. Vor allem eben der Ausfall von Torben Waldgenbach hat uns schwer getroffen, aber die Jungs haben das super aufgefangen. Wir haben viele beachtliche Ergebnisse geliefert und werden den Ausklang auch ein wenig feiern", zog Trainer Thomas Weber ein zufriedenes Fazit.

Zum Saisonende gehören auch oft Abschiede von Spielern, deren sieben sind es am Samstagabend in den Wetzlarer Reihen gewesen: Tim Rüdiger, Jane Cvetkovski, Nils Kaiser, Timo Ludwig, Julian Wallwaey, Tim Weber und Matthias Schwalbe werden in der kommenden Saison nicht mehr für die HSG Wetzlar U 23 auf der Platte stehen.

So war es allen in der Mannschaft der Grün-Weißen daran gelegen, den obengenannten einen würdigen Abschied vor heimischer Kulisse zu bescheren. Nach 74 Sekunden allerdings gingen erstmal die Gäste durch Lorenz Maidl in Führung. Insgesamt erwischten die Erlangener den besseren Start in die Partie und erarbeiteten sich durch Felix Müller die 4:2-Führung (7.). Matthias Schwalbe glich für die Hausherren nach 14 Minuten zum 6:6 aus. Immer wieder schafften es die Gäste allerdings, ihren Vorsprung zu behalten und ließen bis kurz vor der Pause keine Führung der Hausherren zu. Erst zwei Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann Hendrik Schreiber, der mit seinem Tor zum 11:10 die Wetzlarer erstmals auf der Anzeigetafel nach vorn brachte. Zur Halbzeit stand ein ausgeglichenes 12:12.

Dann erwischte die HSG einen super Start aus der Kabine heraus und setzte sich auf 15:12 ab. Erlangen jedoch antwortete postwendend mit drei Toren zum 15:15-Ausgleich, sodass das Spiel kaum spannender hätte ablaufen können. Als Routinier Timo Ludwig per Siebenmeterwurf eine Viertelstunde vor Abpfiff wieder auf 20:17 stellte und die Franken zur Auszeit zwang, standen die Vorzeichen gut für einen Heimsieg. Doch einmal mehr biss sich der HCE an den Gegner heran und glich durch Florian Wagner wieder zum 22:22 aus (53.) Kurz davor sah Hendrik Schreiber auf Seiten der Gastgeber nach einem Foul die Rote Karte.

Die Dramaturgie des Spiels dauerte bis nach dem Schlusspfiff an, denn Timo Ludwig hatte nach Ablauf der Spielzeit beim Stand von 26:26 noch die Chance auf den Heimsieg per Siebenmeter – aber er vergab.

HSG Wetzlar U 23: Kaiser, Cvetkovski – Wallwaey (2), Gümbel (4), Schreiber (5), Schwalbe (2), Weber (1), Kraft (2), Okpara (2), Rüdiger (2), Ludwig (3/1), Weinandt (3)

HC Erlangen II: Walzik, Haßferter – Hoffmanns (2), von Alvensleben (3), Wunder, Maidl (4/3), Bauer, Wagner (3), Walz (4), Spörke (1), Schletterer, Banik (1), Hayn, Halota (5/3), Müller (3)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Ahlgrimm/Backwinkel. - Zeitstrafen: 4:6 Minuten. - Rote Karte: Schreiber (50.). - Zuschauer: 200.

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