Handball

Der perfekte Heimabschluss?

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Heimabschluss 2018 für die HSG Wetzlar. In der Handball-Bundesliga trifft die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider am Sonntag (16 Uhr) auf den SC DHfK Leipzig.

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat die Weichen für die nächsten Jahre in Sachen Trainer mit den Vertragsverlängerungen von Kai Wandschneider und seinem "Co" Jasmin Camdzic gestellt, nun gilt es aber, sich wieder dem normalen Tagesgeschäft zu widmen. Am Sonntag (16 Uhr) erwarten die Mittelhessen im letzten Heimspiel des Jahres den SC DHfK Leipzig, ehe es am 27. Dezember (Donnerstag, 19 Uhr) zum Jahresabschluss im Hessen-Derby zur MT Melsungen geht.

Die Ausgangslage: Beim Blick auf die Tabelle haben die Gastgeber die Nase vorn. Mit 12:22 Punkten rangieren die Mittelhessen auf Position 13, die Sachsen weisen 10:24 Zähler auf und belegen Rang 15. Der Sieger kann also den Blick nach oben der Verlierer muss diesen nach unten richten – und somit für beide richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf. "Wir müssen uns voll reinhängen", sagt Kai Wandschneider, zumal man sich natürlich auch von seinen Anhängern mit einem Sieg verabschieden möchte. Der HSG-Trainer geht davon aus, dass ihm die gleichen Akteure wie beim letzten Heimsieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf, als die Mittelhessen vor fast genau zwei Wochen mit 29:28 triumphierten, zur Verfügung stehen. Wenn Leipzig am Sonntag in der Rittal-Arena vorstellig wird, dann wird es auch ein Wiedersehen mit Ex-Spieler Philipp Weber geben. In der Saison 2016/2017 spielte der 19-fache Nationalspieler für die Mittelhessen und wurde mit 224 Treffern Torschützenkönig. Aber nach nur einer Saison kehrte Weber zurück nach Leipzig. Im Interview mit dieser Zeitung hatte Weber gesagt: "Wir wollen natürlich gewinnen. Wir wollen unser Spiel stabilisieren, eine super Abwehr hinstellen, mutig nach vorne spielen."

Abschied: Sein letztes Spiel für die HSG Wetzlar wird am Sonntag Torsteher Nikola Marinovic absolvieren. Der 42-Jährige war nach dem Ausfall von Tibor Ivanisevic (Außenbandriss im Knie im September) für drei Monate geholt worden – nun endet der Kontrakt. "Das war ein Volltreffer, ihn zu verpflichten", lobt Wetzlars Co-Trainer Jasmin Camdzic den "Oldie", der nun verabschiedet wird. "Er ist auch ganz wichtig für Till Klimpke gewesen" ergänzt Wandschneider, denn der Österreicher half dem gerade mal 20-jährigen Eigengewächs, sein Torwart-Spiel weiter zu verbessern. Mit dem Ergebnis, dass Klimpke nun die Nummer eins ist.

Die Halle: HSG-Geschäftsführer Björn Seipp vermeldete am Freitag: "Wir haben 4200 Karten verkauft, wir hoffen, dass die Arena am Sonntag voll wird." Das wäre auch extrem wichtig, um den Kontrahenten mit einem Sieg weiter auf Distanz zu halten. Zumal man dann auch mit etwas mehr Gelassenheit das Hessen-Derby bei der MT Melsungen angehen könnte. In Nordhessen sind die Wetzlarer alles andere als favorisiert. In den bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison – Liga-Betrieb und DHB-Pokal – waren die Wetzlarer chancenlos.

Das sagt Kai Wandschneider: "Im Hinrundenspiel haben wir genial gespielt", erinnert der Trainer an den 25:21-Erfolg in Leipzig. "Es sind aber immer knappe Spiele gewesen, aber diese Partie ist für beide enorm wichtig."

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