"Kämpfen bis zum Umfallen"

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Nach der 21:31 (13:15)-Niederlage am Donnerstagabend bei den Rhein-Neckar Löwen hat die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider am Sonntag um 16 Uhr den HC Erlangen zu Gast. Für das Spiel stehen nur noch wenige Stehplatzkarten zur Verfügung. "Das ist super für die Mannschaft, in diesem Spiel diese Unterstützung zu kriegen", freute sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

Nach der 21:31 (13:15)-Niederlage am Donnerstagabend bei den Rhein-Neckar Löwen hat die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider am Sonntag um 16 Uhr den HC Erlangen zu Gast. Für das Spiel stehen nur noch wenige Stehplatzkarten zur Verfügung. "Das ist super für die Mannschaft, in diesem Spiel diese Unterstützung zu kriegen", freute sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

Rückschau: Kai Wandschneider war stolz auf die Mannschaft, die am Donnerstag bei den Rhein-Neckar Löwen zu Beginn auf dem Parkett stand und über 45 Minuten der Stachel im Fleisch des Tabellendritten war. Wohlwissend, dass das nächste Spiel wenige Tage später ansteht, haben die Grün-Weißen Gas gegeben und die Löwen vor allem in der ersten Halbzeit vor große Probleme gestellt. Das Umschaltspiel aus der stabilen Defensive heraus klappte gut, und im Angriff gelang es der HSG immer wieder, die Abwehr der Gastgeber zu hinterlaufen und vom Kreis zum Torerfolg zu kommen. Lediglich die zweite Welle der Löwen und deren individuelle Einzelkönner waren über die gesamte Spielzeit hinweg eine Nummer zu groß für die Hessen. In der zweiten Hälfte kam, was kommen musste. Wandschneider gab seiner Stamm-Sieben im Hinblick auf die Partie gegen Erlangen Pausen und schickte unter anderem zwei Spieler aus der U23 auf die Platte. Vor allem Ian Weber zeigte gute Ansätze, war neben Torben Waldgenbach und Joao Ferraz mit der Aufgabe Bundesliga aber verständlicherweise noch überfordert.

Kader: Alexander Hermann (Mittelfußbruch) und Lenny Rubin (Muskelfaserriss) fehlen weiterhin. Ob Emil Frend Öfors nach seinem grippalen Infekt wieder zum Einsatz kommen kann, entscheidet sich kurzfristig. Demzufolge werden die beiden Youngster Weber und Waldgenbach mit ziemlicher Sicherheit im Aufgebot stehen. Ob sie auch im Heimspiel zu ihren Einsatzzeiten kommen, hängt sicherlich von zwei Faktoren ab: Den Spielverlauf und wie viel Kraft die erste Sieben aufs Parkett bringt. Zusätzlicher Stressfaktor ist die Situation im rechten Rückraum, wo Stefan Cavor zumeist den Alleinunterhalter spielt. Sein Pendant Joao Ferraz läuft seit Monaten seiner Form hinterher, ist im Angriff meist ein Totalausfall. Lediglich in der Abwehr bringt er solide Ansätze mit, könnte daher wenigstens hier Cavor entlasten.

Der Gegner: Erlangen hat keine gute Hinrunde gespielt, sich mittlerweile aber berappelt. Trotzdem ist Platz elf mit 19 Pluspunkten sicherlich kaum das Traumergebnis der Mittelfranken, die einen weitaus höheren Etat zur Verfügung haben als Wetzlar. Der HCE stellt eine kompakte Abwehr und hat mit Oldie Gorazd Skof und Nikolas Katsigiannis zwei erfahrene und starke Torhüter. "Die Mannschaft wird von Aðalsteinn Eyjólfsson taktisch immer hervorragend eingestellt", zollt Wandschneider seinem gegenüber Respekt. "Vor allem Nico Büdel hat dort eine sensationelle Entwicklung genommen." Erlangen ist auf allen Positionen doppelt stark besetzt. Im Rückraum wartet Erlangen neben Büdel mit Michael Haaß, Christoph Steinert und Andreas Schröder auf. Nikolai Link, Johannes Sellin, Nikolai Theilinger und der Ex-Hüttenberger Dominik Mappes sind verletzt. Vor allem Mappes drehte im Hinspiel, das die Wetzlarer mit 20:27 verloren, enorm auf. Und mit Petter Øverby steht hinten ein Abwehrspezialist, der mit Norwegen Vizeweltmeister 2019 wurde. "Aber wir sind zu Hause, die Jungs werden kämpfen bis zum Umfallen, wie sie es immer machen. Wir werden guten Handball spielen", verspricht Wandschneider.

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