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Auch 2019/20 führt Filip Mirkulovski weiterhin Regie bei der HSG Wetzlar im Handball-Oberhaus.

"Ich übernehme Verantwortung"

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(pie). Vor dem Start in die Bundesliga-Saison 2019/2020 hat sich Filip Mirkulovski, Kapitän der HSG Wetzlar, Zeit für ein paar Fragen hinsichtlich der neuen Runde und der eigenen Rolle in der Mannschaft genommen. Der 35-Jährige geht in seine fünfte Saison bei den Grün-Weißen, ist Denker und Lenker, der verlängerte Arm von Trainer Kai Wandschneider auf dem Parkett.

Wie lief aus Ihrer Sicht die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020?

Mirkulovski:"Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, in der wir sechs Spiele gewonnen und gegen den FC Porto ein Unentschieden erreicht haben. Es ist gut, dass wir kaum Veränderungen in der Mannschaft haben, nur Alexander Feld ist neu hinzugekommen. Das ist das erste Jahr hier in Wetzlar, dass ich mit den gleichen Rückraumspielern zusammenarbeite. Dazu kommt, dass alle Spieler gesund sind, wir derzeit keine Verletzungen haben."

Welche Saisonziele hat sich die Mannschaft gesteckt?

Mirkulovski:"Wir müssen besser spielen als letztes Jahr. Wir waren auf dem zehnten Platz, das war gut. In dieser Saison spielen wir fast mit der gleichen Mannschaft, kennen uns in Angriff und Abwehr. Ich habe ein sehr gutes Gefühl für diese Saison."

Die Rittal-Arena war in der letzten Runde weniger gut gefüllt als in den Jahren zuvor. Denkt die Mannschaft darüber nach? Was können Sie tun, um wieder mehr Zuschauer in die Halle zu locken?

Mirkulovski:"Letztes Jahr haben wir in den Heimspielen nicht überzeugt, hatten aber auch viele Verletzungsprobleme. Dieses Jahr müssen wir zu Hause besser spielen, denn wir haben sehr gute Fans. Die stehen immer hinter uns, egal, ob wir verlieren oder gewinnen. Wir haben großen Respekt vor unseren Zuschauern, wir müssen das besser machen in der Rittal-Arena."

Wie gut hat sich Alexander Feld in die Mannschaft integriert?

Mirkulovski:"Er hat sich schnell eingelebt und gibt im Training 100 Prozent. Alex ist ein anderer Spielmacher als ich. Er hat einen guten Wurf, spielt gut mit den Kreisläufern zusammen."

Sie werden nächsten Monat 36 Jahre alt, gehen in Ihre fünfte Saison bei der HSG, sind seit Sommer 2018 Kapitän. Haben Sie damals damit gerechnet, hier so eine Führungsrolle zu übernehmen?

Mirkulovski:"Ich bin sehr gerne Kapitän der HSG Wetzlar, bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Es ist einfach, in Wetzlar Kapitän zu sein, weil auch in der Geschäftsstelle alle sehr nett sind. Es war ein bisschen überraschend, zum Kapitän ernannt zu werden. Kai hat mich gefragt, ob ich das Amt übernehmen würde. Ich habe ja gesagt, denn ich mache das gerne. Das ist eine gute Rolle für mich, diese Verantwortung übernehme ich sehr gerne."

Ihr Vertrag läuft nach der Saison aus. Gibt es Gespräche, ihn zu verlängern?

Mirkulovski:Wir müssen erst mal sehen, wie die Saison läuft. Ich will sehen, was mein Körper dazu sagt, ob ich fit bleibe, keine Verletzungen habe. Im November, Dezember werden wir uns zusammensetzen und sehen, wie es weitergeht.

Haben Sie denn noch Lust, weiterzuspielen?

Mirkulovski:"Vielleicht noch ein Jahr und dann ist Schluss. Vielleicht. Ich weiß es noch nicht."

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