imago1002557383h_090521_4c
+
Abgeschirmt: Wetzlars Kreisläufer Anton Lindskog (Mitte) von den Flensburgern Simon Hold (5) und Jim Gottfridsson (24).

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar verliert bei Titelanwärter Flensburg

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
    schließen

Die HSG Wetzlar hat imit 24:32 (13:13) bei SG Flensburg/Handewitt verloren. Nach zwei falschen Coronatests bei den Norddeutschen gibt es erst drei Stunden vor Beginn grünes Licht zur Austragung.

Die Handballer der HSG Wetzlar haben Titelanwärter SG Flensburg/Handewitt im Rennen um die deutsche Meisterschaft nicht aufhalten können. Bei der zuerwartenden 24:32 (13:13)-Niederlage zogen sich die weiter stark ersatzgeschwächten Mittelhessen aber lange Zeit gut aus der Affäre, mussten nach dem 21:22 (44.) erst in der Schlussviertelstunde abreißen lassen.

Mit dem Heimsieg über Wetzlar zog die Mannschaft von Trainer Maik Machulla am Samstag vorübergehend wieder an Spitzenreiter THW Kiel vorbei. Beste Werfer des Abends waren die Flensburger Hampus Wanne und Marius Steinhauser sowie der Wetzlarer Lenny Rubin mit jeweils acht Treffern.

Beinahe wäre die Partie in der Flens Arena aber gar nicht angepfiffen worden, da ein SG-Spieler und eine Person aus dem näheren Umfeld des Teams am Freitag bei der routinemäßigen PCR-Überprüfung positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Weitere Untersuchungen bei beiden Betroffenen ergaben negative Ergebnisse, sodass das die Begegnung stattfinden konnte.

Wetzlar startete gut, ließ Flensburg nicht enteilen. Auch der erste Zwei-Tore-Rückstand beim 9:11 (22.) wurde bis zum Pausen-13:13 wieder wettgemacht. So blieb das Spiel bis zum 21:22 (44.) umkämpft, zehn Minuten später aber war nach sechs Gegenstoß-Treffern von SG-Rechtsaußen Marius Steinhauser beim 22:30 die Begegnung für die Grün-Weißen verloren.

»In der ersten Halbzeit hat fast alles funktioniert«, analysierte Wetzlars Kapitän Kristian Björnsen auf Sky den Spielverlauf, »nach dem Wechsel sind uns dann aber zuviele technische Fehler unterlaufen. So etwas bestraft Flensburg natürlich.«

Schon am Donnerstag geht es für Trainer Kai Wandschneider und sein Team in der Bundesliga weiter. Dann ist die HSG Nordhorn-Lingen um 19 Uhr in der Rittal-Arena zu Gast.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare