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Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar gratulieren sich nach dem 30:22 gegen den Bergischen zum nächsten Husarenstreich.

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar deklassiert den Bergischen HC

  • Ralf Waldschmidt
    vonRalf Waldschmidt
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Die HSG Wetzlar bleibt die Sensation der Handball-Bundesliga. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Linkshänder Ivan Srsen wird der Bergische HC mit 30:22 (14:10) deklassiert.

Die HSG Wetzlar hat trotz eines neuerlichen personellen Rückschlags ihre Erfolgsserie in der Handball-Bundesliga fortgesetzt. Am Samstag abend wurde trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Ivan Srsen als bereits viertem fehlendem Rückraumspieler der in Bestbesetzung angetretene Bergische HC mit 30:22 (14:10) klar in die Schranken gewiesen.

In den ersten 30 Minuten beherrschte die HSG Wetzlar mit ihrer ruhigen und sachlichen Spielwiese bereits das Geschehen. In der Abwehr störte Lars Weissgerber vorgezogen den Spielfluss des Bergischen HC, im Angriff trumpfte neben dem mit bereits fünf Treffern erneut nicht zu bändigenden Lenny Rubin Defensivspezialist Philip Hennigsson mit drei ebenso erfolgreichen wie bemerkenswerten Abschlüssen auf.

Vom Rubin-7:4 nach 14 Minuten hielten die Grün-Weißen den Gast über das Henningsson-11:8 (25.) bis zum Pausen-14:10 verdient auf Distanz.

Wer gedacht hätte, die Grün-Weißen würden kräftemäßig ihrer langen Ausfallliste Tribut zollen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, über das 12:19 (37.) und 15:24 (47.) musste BHC-Trainer Sebastian Hinze mit zwei frühen Auszeiten sogar noch ein echtes Debakel verhindern.

Philipp Henningsson im Angriff mit fünf Treffern (!) sowie Till Klimpke im Tor mit 15 (!) Paraden verdienten sich in einem Wetzlarer Team ohne eigentlichen Schwachpunkt die Bestnoten. Den vom Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg per Zweitspielrecht »ausgeliehenen« Ian Weber sowie Ole Klimpke konnte HSG-Trainer Kai Wandschneider in Anbetracht der turmhohen 30:22-Überlegenheit in der Endphase auch noch zum Einsatz bringen.

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