Mit Anstand verabschiedet

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Im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft beim TSV GWD Minden verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Weber zwar mit 29:30 (14:12) auch das Rückspiel, präsentierte sich aber weitaus besser als vor einer Woche in eigener Halle.

Im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft beim TSV GWD Minden verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Weber zwar mit 29:30 (14:12) auch das Rückspiel, präsentierte sich aber weitaus besser als vor einer Woche in eigener Halle.

Vor allem im Angriff agierten die Grün-Weißen viel disziplinierter und brachten auch die nötige Konzentration auf die Platte. "Das war kein Vergleich zum Hinspiel", lobte Weber. So blieb die Partie bis zum 7:7 von Ian Weber in der 13. Minute ausgeglichen, bevor die Gastgeber sich erstmals absetzen konnten. Innerhalb von vier Minuten lagen die Wetzlarer plötzlich mit 7:12 hinten, ließen sich von diesem Rückstand aber kaum aus der Fassung bringen. Per Dreierpack brachte Ian Weber seine Farben in der 25. Minute bis auf 12:13 heran, Simon Patt sorgte per Doppelpack für die 14:13-Halbzeitführung.

Wetzlar kam gut aus der Kabine und hatte in der zweiten Hälfte mehrfach die Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. "Leider standen wir uns in diesen Situationen selber im Weg", monierte Weber. Nach 42 Minuten lagen seine Jungs mit 21:18 in Führung, gaben die Partie nach dem 23:21 von Florian Wassberg (43.) aber wieder aus der Hand. "Am Ende entscheiden Kleinigkeiten", erklärte Weber, der seiner Mannschaft dennoch ein gutes Spiel bescheinigte. In der letzten Minute hatte die HSG noch die Möglich, den eigenen Siegtreffer zu setzen, verlor aber den Ball und in letzter Sekunde dann auch das Spiel.

Minden: Grabenstein, Steinhauer; Stallmann (1), Reimler, Braun (4), Baumgart, Nowatzki (1), Mattausch (1), Strakeljahn (10/2), Nolting (5), Jungmann (3), Theiss, Fischedick, Galling (5).

Wetzlar U 17: Rinn, Finn Weber; Reuschling (1), Weimer (1), Ian Weber (9), Oyono (1), Kaiser (2), Becker, Hofferbert (6/3), Patt (5), Wassberg (3), Scheibel, Luca Fischer (1), Waldgenbach.

Stenogramm / SR: Dauben/Rohmer (Köln). – Z: 275. – Zeitstrafen: 4:8 Min. – Siebenmeter: 2/2:3/3.

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