Zweites Viertel als Knackpunkt

  • vonSebastian Kilsbach
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In der Basketball-Partie des 16. Oberliga-Spieltags zeigte die U18 der BA Gießen 46ers einmal mehr, dass sie sich im Vergleich zum Saisonstart deutlich verbessert hat. Gegen Langen agierten die Mittelhessen bei der 58:66-Heimniederlage fast immer auf Augenhöhe – mit Ausnahme des zweiten Viertels.

In der Basketball-Partie des 16. Oberliga-Spieltags zeigte die U18 der BA Gießen 46ers einmal mehr, dass sie sich im Vergleich zum Saisonstart deutlich verbessert hat. Gegen Langen agierten die Mittelhessen bei der 58:66-Heimniederlage fast immer auf Augenhöhe – mit Ausnahme des zweiten Viertels.

BA Gießen 46ers – TV Langen 58:66 (26:34): Durch eine starke Verteidigungsleistung konnten die Jung-46ers das erste Viertel mit 13:12 für sich entschieden. "Da haben wir körperlich stark dagegengehalten", zeigte sich Coach Ivica Piljanovic zufrieden. Im zweiten Abschnitt deutete der TV aber an, weshalb er an der Tabellenspitze steht und zusammen mit dem Ligaprimus aus Kronberg den besten Basketball in der Liga praktiziert: Langen kam ins Rollen, markierte 22 Punkte und profitierte auf der Gegenseite davon, dass die 46ers gute Chancen ungenutzt ließen. Der 26:34-Pausenrückstand aus Sicht der Hausherren war insofern symptomatisch für den weiteren Spielverlauf. Obwohl Gießen nach dem Seitenwechsel weiter munter mitspielte, verwaltete Langen das aufgebaute Punktepolster. Piljanovic blieb dabei seiner Philosophie treu und achtete darauf, dass jeder Spieler 13 bis 15 Minuten auf dem Feld stand. So kam es, dass mit Tom Nitsche, Lennox Burghard und Yuma Janeck zeitweise drei Perspektivspieler des jüngeren 2003er Jahrgangs gleichzeitig die Gießener Guardachse bildeten. Im Schlussabschnitt knüpften die 46ers dann wieder an den Beginn des Spiels an, erhöhten die Intensität und konnten das vierte Viertel so knapp für sich entscheiden. "Ich bin nach wie vor guter Dinge", zog Piljanovic ein insgesamt positives Fazit. "Gegen Langen zu verlieren, ist verkraftbar", so der Coach weiter, dessen Team als nächstes in Kronberg Station macht.

Gießen: Bötz (10), Burghard, Eva (4), Janeck (5), Kerlach (2), Maruschka (7), Nitsche (6), Rostek (7), Sann (7), Thormeier (10).

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