Freude in Gießen: Die 46ers bleiben der Basketball-Bundesliga erhalten.
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Freude in Gießen: Die 46ers bleiben der Basketball-Bundesliga erhalten.

Basketball

Gießen 46ers bleiben dank Wildcard in der ersten Basketball-Bundesliga

  • vonSebastian Kilsbach
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  • Sebastian Schmidt
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Grund zur Freude bei den Gießen 46ers: Die BBL vergibt die begehrte Wildcard für den Klassenerhalt an die Gießener Basketballer. Die können jetzt in ihre 54. Erstliga-Saison starten.

+++ 16.38 Uhr: Grünes Licht am grünen Tisch: Mit 10:5 entschied sich die Basketball-Bundesliga in einer Sitzung am heutigen Freitag für die Gießen 46ers, die damit in ihre 54. Erstliga-Saison gehen dürfen. Mitbewerber Rasta Vechta muss für die zweite Liga planen. Die Sitzung war für den heutigen Freitag um 14 Uhr einberufen worden. Per Video hatten Vechta und Gießen Zeit, sich nochmals zu präsentieren. Wie bei früheren Wildcard-Verfahren gab es ein Bewerbungsvideo, das für die 46ers von der Social-Media-Beauftragten des Vereins Anna Steingräber produziert wurde. Im Anschluss fand die Abstimmung unter notarieller Aufsicht per E-Mail und Fax statt. Das Wildcard-Verfahren war möglich geworden, nachdem der sportliche Aufsteiger Leverkusen keine Lizenz eingereicht hatte. Für die Gießen 46ers ist es die dritte Wildcard nach 2009 und 2012. Die Kosten von 700.000 Euro waren im Vorfeld aufgebracht worden, wobei die zweiten 350.000 Euro im Falle eines Abstiegs im Folgejahr entfallen würden. Nur alle fünf Jahre darf sich ein Club für eine Wildcard bewerben.

Stefan Holz, der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL) gratulierte den Gießen 46ers zur Wildcard: „Glückwunsch an die Verantwortlichen der JobStairs Gießen 46ers, die ihre Präsentationsmöglichkeit überzeugend dazu genutzt haben, um nochmals die Argumente für ihren Standort vorzubringen.“ Auch der Vortrag von Rasta Vechta sei eindrucksvoll gewesen, beide Mannschaften hätten mit einer erneuten Teilnahme die BBL bereichert. „Am Ende sprach die Mehrheit des Votums für die 46ers.“ Er drücke Rasta Vechta die Daumen für einen baldigen Wiederaufstieg in die erste Liga.

Stephan Dehler, der Geschäftsführer der Gießen 46ers , freute sich über den Klassenerhalt: „Wir sind natürlich überglücklich und wollen uns für das ausgesprochene Vertrauen bei den Clubs, dem DBB und der BBL GmbH bedanken.“ Dehler bedankte sich auch bei den Gesellschaftern des Basketball-Vereines, die mit ihrem „schnellen Handeln“ für die Wildcard gesorgt hätten. Er lobte die Clubmitarbeiter, die trotz der geringen Vorbereitungszeit eine großartige Kampagne auf die Beine gestellt haben. „Wir haben, wie jeder Club, ein sehr schweres Jahr hinter uns und werden uns in der kommenden Saison neu beweisen.“

Sebastian Schmidt, ebenfalls Geschäftsführer und Sportdirektor der Gießen 46ers, erklärte, dass der Verein die Wildcard-Position mit Demut und Besonnenheit angehen wolle. Die Planungen für den Startschuss liefen schon auf Hochtouren. „Dabei hoffen wir wieder auf Zuschauer und eine gut gefüllte Sporthalle Gießen-Ost.“

Erstmeldung vom Freitag, 21.05.2021, 16.20 Uhr: Gießen – Die Gießen 46ers bekommen eine Wildcard und können auch nächste Saison weiter in der ersten Basketball-Bundesliga (BBL) spielen. Das hat die BBL am heutigen Freitag (21.05.2021) bekannt gegeben. Für den Traditionsclubs ist es die 54. Erstliga-Saison. Neben den Gießen 46ers hatte sich auch RASTA Vechta auf die Wildcard beworben, muss jetzt aber absteigen. Die beiden Vereine hatten zuvor Gelegenheit gehabt, sich in einer Videokonferenz den Clubs der Liga zu präsentieren.

Bei der geheimen Abstimmung im Nachgang setzten sich die Basketballer aus Gießen durch. Die Gesellschafterversammlung der Liga stimmte anschließend dem Votum zu, wie die BBL mitteilte. Stephan Dehler, der Geschäftsführer der Gießen 46ers, sagte in einer Presseerklärung: „Wir sind natürlich überglücklich und wollen uns für das ausgesprochene Vertrauen bei den Clubs, dem DBB und der BBL GmbH bedanken.“  Auf den Verein aus Gießen kommen jetzt Kosten in hoher sechsstelliger Summe zu. Laut BBL müssen die 46ers 700.000 Euro für den „Wiedereintritt“ in erste Bundesliga zahlen.

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