Unangenehmer Gegner

  • vonLukas Becker
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Nach ihrer starken Vorstellung gegen das Team Bonn/Rhöndorf steht für die U19-Bundesliga-Korbjäger der Basketball-Akademie Gießen 46ers die weiteste Reise der Saison bevor. In der Hauptrundengruppe 2 der NBBL ist die Mannschaft von Trainer Venelin Berov am Sonntag um 15 Uhr bei den Baskets Juniors in Oldenburg gefordert.

Nach ihrer starken Vorstellung gegen das Team Bonn/Rhöndorf steht für die U19-Bundesliga-Korbjäger der Basketball-Akademie Gießen 46ers die weiteste Reise der Saison bevor. In der Hauptrundengruppe 2 der NBBL ist die Mannschaft von Trainer Venelin Berov am Sonntag um 15 Uhr bei den Baskets Juniors in Oldenburg gefordert.

Schaut man sich die Zusammensetzung der einzelnen Ligen an, lassen sich gewisse Irritationen aufgrund der Einteilung der Huntestädter in die Hauptrundengruppe 2 nicht vermeiden, Berov allerdings misst der längeren Anreise keine große Bedeutung bei. "Wir kennen das schon aus den Playdowns in der letzten Saison, als wir auch nach Oldenburg mussten. Wir haben also gewisse Erfahrungswerte und wissen, wie wir die Zeit optimal nutzen", sagt der Übungsleiter.

Sportlich erwartet die Mittelhessen eine unangenehme Aufgabe im hohen Norden, denn die Oldenburger sind eine erfahrene und physich starke Mannschaft. "Sie haben einen sehr großen Spieler am Brett und erfahrene Guards, die auch im ProB-Kader stehen", erklärt Berov. Schon im Hinspiel war es eine intensive Auseinandersetzung, die die Mittelhessen letztlich mit 80:72 für sich entscheiden konnten. Prägende Figur im Offensivspiel der Baskets ist Alexander Hopp, der auf 16,3 Punkte pro Spiel kommt.

Tabellarisch liegen die Oldenburger zwei Siege und auch zwei Plätze hinter den Lahnstädtern und sind in eigener Halle fast schon auf einen Sieg angewiesen, um im engen Playoff-Rennen zu bleiben. Auf dieses legt Berov selbst kein so großes Augenmerk, sondern hat in erster Linie die Entwicklung seiner Mannschaft im Auge: "Wir befassen uns nicht so sehr mit den verschiedenen Konstellationen in der Tabelle, sondern schauen auf uns und wollen von Spiel zu Spiel besser werden und uns entwickeln. Wenn wir an die gute Teamleistung aus dem Spiel gegen Bonn anknüpfen, dann haben wir auch in Oldenburg gute Chancen."

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