Tolle Mannschaftsleistung

  • vonLukas Becker
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Die U19-Bundesliganachwuchskorbjäger der Basketball Akademie Gießen 46ers sind durch einen nie gefährdeten 77:55 (40:24)-Heimerfolg gegen die Uni Baskets Paderborn wieder mitten drin im Playoff-Rennen der Division Nordwest. Die Auswahl des Trainerduos Ivica Piljanovic und Marcus Krapp, die das Hinspiel in Paderborn noch verloren hatte, zeigte eine tolle Teamleistung und untermauerte ihren Entwicklungsprozess der letzten Wochen mit dem vierten Sieg in Serie.

Die U19-Bundesliganachwuchskorbjäger der Basketball Akademie Gießen 46ers sind durch einen nie gefährdeten 77:55 (40:24)-Heimerfolg gegen die Uni Baskets Paderborn wieder mitten drin im Playoff-Rennen der Division Nordwest. Die Auswahl des Trainerduos Ivica Piljanovic und Marcus Krapp, die das Hinspiel in Paderborn noch verloren hatte, zeigte eine tolle Teamleistung und untermauerte ihren Entwicklungsprozess der letzten Wochen mit dem vierten Sieg in Serie.

Die Mittelhessen kontrollierten das Spielgeschehen von Beginn an und machten mit einer guten Verteidigungsleistung den Gästen das Entfalten ihrer Offensive schwer. Im Angriff lief nach der längeren Spielpause noch nicht alles rund, aber immer wieder wurden von den beiden Aufbauspielern Bjarne Kraushaar und Viktor Ziring sehr schön anzuschauende Spielzüge initiiert. Nach zehn Minuten stand es 24:11 für die Gastgeber.

Zu Beginn des zweiten Viertels verwandelte der stark aufspielende Tizian Scheld einen seiner vier Dreier (bei nur fünf Versuchen) zum 27:11. Doch in der Folge ließ die Konzentration und Intensität im Spiel des 46ers-Nachwuchses etwas nach, sodass das Trainerduo seine Mannen beim Stand von 27:18 zur Besprechung bat. In der Folge wurde das Spiel der Mittelhessen wieder fokussierter, und nach einem Dreier von Daniel Thurau stand es 32:18, ehe es mit einem 40:24 in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen wenig. Gießen hatte das Spiel souverän im Griff, ohne jedoch den ganz großen Glanz zu versprühen und den Gegner zu überrollen. Am Brett spielten Kevin Strangmeyer und Tim Uhlemann mit jeweils einem Double-Double gekonnt auf und sorgten entscheidend dafür, dass die Hausherren das Reboundduell deutlich gewannen. Paderborn rannte sich hingegen immer wieder in der Deckung der Mittelhessen fest, sodass der Sieg nie in Gefahr geriet.

Vor allem den Dreh- und Angelpunkt des Paderborner Spiels, Fritz Hemschemeier, hatten die Gießener gut im Griff, denn der Guard blieb in allen Kategorien weit unter seinem Saisonschnitt, traf nur zwei seiner 15 Würfe und kam so nur auf acht Punkte. Bei Gießen bekamen alle Spielerihre Einsatzzeit und leisteten ihren Teil zum wichtigen Erfolg. Insgesamt 28 Assists untermauern das schön anzusehende Teamspiel der Mittelhessen, indem sich Ziring und Kraushaar immer wieder als Schwungräder hervortaten.

"Es ist immer schwer, nach einer längeren Pause wieder in seinen Rhythmus zu kommen. Da war das Spiel heute genau richtig. Die Jungs haben das souverän zu Ende gespielt, wenngleich ich mir ein bisschen mehr Killerinstinkt gewünscht hätte. Offensiv ist noch Luft nach oben, defensiv war das aber sehr ordentlich. Wir sind froh darüber, nun wieder mittendrin im Playoff-Rennen zu sein", resümierte ein zufriedener Piljanovic.

BA Gießen 46ers: Strangmeyer (19, 10 Rebounds), Ziring (11, 8 Assists), Uhlemann (10, 16 Rebounds), Kraushaar (13, 9 Assists), Mühlich, Scheld (14), Amaize, Hoxhallari (3), Thurau (3), Pitz (2), Fischer, Kajdan (2).

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